Nüchternwerte zw. 100 und 115 tolerabel?

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    • Die Leberentfettung ist für mich der nächste Schritt. Ich habe aber noch nicht genug Informationen, ob dies unter Cortison überhaupt etwas bringt.
      Mein grosses Ziel ist, das Cortison möglichst weit zu senken, bzw. sogar ganz abzusetzen. Dazu muß ich aber erst meinen Rheumatologen davon überzeugen, eine andere Immunsuppressionstherapie zu machen. Ich hoffe, dass meine Argumentationslage mit den erhöhten BZ-Werten jetzt deutlich besser ist. Weil irgendwie habe ich das Gefühl, dass man meine verbliebene Gesundheit massiv gegen die Wand fahren will. Vor allem im Hinblick auf Cortison <-> Osteoporose. Problem ist, dass ich die ganzen preiswerten Therapien mittlerweile durch habe und nichts dazu geführt hat, dass ich vom Cortison herunter komme.

      Übrigens reagiere ich nicht auf Eiweiß. Ist ja bekannt bei Rheumatikern, dass Eiweißkonsum eine negative Reaktion bewirkt. Wenigstens etwas positives.

      Ich weiß auch noch zu wenig über die Belastung der Leber durch die jetzigen Immunsuppressiva Sulfasalazin und Leflunomid. Meine Leberwerte sind ca. beim doppelten der Normalwerte. Auf jeden Fall muß spätestens bei Verdreifachung der Werte etwas unternommen werden. Könnte mir vorstellen, dass dies auch eine Rolle spielt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bittersweet ()

    • Karonik65 schrieb:

      bittersweet schrieb:

      Das was ich abends messe, finde ich auch morgens wieder vor, teilweise sogar 15 mg mehr, obwohl ich keine Kohlehydrate zu mir genommen habe.

      Die Leber produziert Glucose, nennt man auch Morgendämmerungsphänomen , wir sprechen hier gern vom "Leberspucken", wird "Gluconeogenese " genannt. Eigentlich Lebens- Schützend/ Rettend, soll dafür sorgen, dass im Körper immer genügend Glucose vorrätig ist, und bei Störung der BZ- Steuerung geht das halt manchmal auch in die für uns falsche Richtung... :S Kann sein, dass bei dir manchmal mitten in der Nacht oder vor dem Morgen der Wert doch niedriger ist, kannst ja mal messen. Bei mir geht das irgendwann nach 6:00 Uhr los in der Früh, jedoch nicht mehr so stark wie früher, also anfangs. Ich drücke dir die Daumen, wenn du das Metformin verträgst, schieb es gedanklich nicht so weit weg, ja?

      Sternnennacht, ich drücke die Daumen, dass der NBZ so bleibt bzw. noch schick runtergeht, wünsche ich dir :freunde: ! LG Grit
      Daran habe ich auch schon gedacht. Aber mir wurde immer erklärt, dass der Körper bei Cortisoneinnahme die Eigenproduktion nahezu einstellt. Deshalb sollte man Cortison sehr langsam absetzen, damit der Körper die eigene Produktion wieder ankurbeln kann. Bin deshalb ein wenig irritiert, weil eigentlich dürfte bei mir keine "Morgendämmerung" ablaufen, wenn denn die Aussagen so stimmen, die man bekommt.

      Das Metformin schiebe ich nicht ganz weg, wenn es ein muß, ist es eben so, aber es muß dann wirklich nicht daohne gehen.
    • Richtig Kanschu, bittersweet verwechselt da etwas.

      Cortison fördert die Leberverfettung und damit die Insulinresistenz der Leber. Daher kommt das Insulinsignal nicht mehr an und es wird mehr Glucose produziert.
      Ich komme mir bei deinen geschilderten Problemen schon peinlich vor, wenn ich da meine Baustelle(n) so anschaue, bittersweet. Ich kann dir nur die Daumen drücken, dass du für dich einen Weg findest, der funktioniert.

      Jedenfalls wäre es schon interessant, wie du mit Cortison auf Leberfasten reagieren würdest. Ich würde es ausprobieren. Schaden kann es nicht. Ich selber habe keine Fettleber (wurde klinisch überprüft), dennoch ist die Insulinresistenz vorhanden, wie man ja auf die Reaktion von Metformin sehen kann. Meine Werte gehen jetzt runter, kaum dass ich laut gemeckert habe. Gestern abend hatte ich sogar vor dem Essen traumhafte 72, heute Morgen 100. Bleibe ich weiterhin ohne nennenswerte Nebenwirkungen, wird das Met mein Begleiter bleiben, fürchte aber, dass die Nebenwirkungen mit der Zeit wieder aufflackern - zumindest sporadisch.

      Aber ich hätte an diesem Punkt eine Frage an Sie, lieber Herr Worm:

      Warum habe ich offensichtlich eine Insulinresistenz der Leber, ohne dass sie verfettet ist? Was für Schaltstellen kommen für die erhöhten Nüchternwerte noch in Frage bei Typ II? Es wurde ja auch in Tübingen bei den Belastungstests angemerkt, dass ich zwar eine gestörte Erstantwort der BSD (mit insgesamt auch etwas zu wenig Insulin) habe, die Insulinrestistenz im Allgemeinen jedoch eine niedrige Schwelle besitzt. Erklären, warum das so ist, konnte aber niemand. Liegt es möglicherweise an den Inkretinen im Darm oder kommt dafür wirklich die Genetik in Frage? :)


      Hba1c Feb. 15 = 5,2 / Aug. 15 = 5,9 /Okt. 15 = 5,4

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      Ich verliere ab und zu Gewicht - aber es findet mich immer wieder seltener

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Sternennacht ()

    • Kanschu schrieb:

      Guten Morgen Bittersweet!
      Du sprichst von Cortison ,, während Karonik Glucose meint! Glucose wird von der Leber bereitgestellt,Cortison von der Nebennierenrinde!
      Ich glaube nicht, dass ich etwas verwechselt habe. Ich muß Cortison als Medikament einnehmen. Da der Körper faul ist, dürfte er kein eigenes Cortison mehr produzieren, zumindest wird das immer so gesagt, und deshalb dürfte es den "Morgensdämmerungseffekt" nicht bei mir geben, da der übliche frühmorgentliche körpereigene Cortisonschub bei mir fehlt. Der kommt dann, wenn ich die Tablette nehme.

      Ich bin auch gespannt was eine Leberentfettung bringt. Da wir aber zur Zeit Urlaub haben, warte ich noch etwas ab. Sonst verhungert mein Mann ;-). Mache ich erst, wenn er wieder arbeiten geht.

      Oder habe ich einen Knick in meiner denke? Passiert nach der Hirntumor-OP immer mal wieder.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bittersweet ()

    • Nein, du hast keinen Knick in deiner Denke. Da haben wir deine Aussage nicht richtig interpretiert.
      Klar, wenn ich so darüber nachdenke, gibt es bei dir ja keinen morgendlichen Cortisolanstieg - wobei, so genau weisst du das ja nicht, ob deine Eigenproduktion völlig eingestellt ist. Der Körper ist ja keine Maschine.


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    • Nein, du hast keinen Knick in deiner Denke. Da haben wir deine Aussage nicht richtig interpretiert.
      Klar, wenn ich so darüber nachdenke, gibt es bei dir ja keinen morgendlichen Cortisolanstieg - wobei, so genau weisst du das ja nicht, ob deine Eigenproduktion völlig eingestellt ist. Der Körper ist ja keine Maschine.

      Meine Werte bleiben nun unten. Selbst nach dem Essen steigt der BZ kaum mehr an. Auch ein Effekt des Metformins :) Trotzdem bleiben die Nebenwirkungen nun nicht mehr ganz aus . Gluckern, gelegentliches (erträgliches) Bauchweh und ab Mittag gefühltes Erschlagen sein. Fühle mich die ganze Woche irgendwie nicht gut. Hatte Ostermontag aber auch heftig Durchfall. Und der schnelle Temperaturanstieg draußen macht mir wohl auch zu schaffen.
      Ich hab mich gestern mit Trägertop und kurzer Hose draußen genüsslich gesonnt. Ach, war das schön. Endlich wieder natürliches Vit. D tanken :wseufzer:


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    • Guten Morgen,

      so schnell kann sich alles ändern.

      Metformin erneut abgesetzt. Durchfall ohne Ende. Hatte das letztes Wochenende auch schon mal.
      Das ist mit meiner Arbeit und was ich sonst noch so unterwegs bin ein No-Go :( :negativ:
      Tja, nun sitz ich da und harre der nächsten Monate, wie sich mein Langzeitwert wohl entwickeln wird. Vielleicht versuche ich das Intervallfasten doch nochmal ernsthaft :96:


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    • Von Lich - da ich aber unter keinen bekannten Unverträglichkeiten leide, gehe ich weniger von Füllstoffproblemen aus. Meistens ist es ja die Lactose in Tabletten, die Probleme bereiten können und die habe ich definitiv nicht.

      Und ehrlich gesagt, so langsam habe ich die Nase echt voll von Tabletten. Ich fühle mich heute das erste Mal seit Neubeginn von Metformin (ca. 5 Wochen jetzt), wieder richtig wohl. Erst nach Absetzen merkt man, wie schlecht man sich durch den Tag geschleppt hat mit den Dingern.
      Ich habe gestern knallhart mit dem Intervallfasten angefangen und nehme die erste Mahlzeit um Mittag ein. Ich habe vor diese Maßnahme, erst mal beizubehalten.


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    • Sternennacht schrieb:

      Von Lich - da ich aber unter keinen bekannten Unverträglichkeiten leide, gehe ich weniger von Füllstoffproblemen aus. Meistens ist es ja die Lactose in Tabletten, die Probleme bereiten können und die habe ich definitiv nicht.



      Ich (bzw mein Darm :pinch: ) vertrage das Füllmittel Povidon 25 nicht, was auch in Deinem Metformin enthalten ist .
      "Wrinkles should merely indicate where smiles have been"

      Mark Twain


      Abstimmung
      zum dritten 2017'er LOGI-Treffen
      :party: :party:
    • Ok, wenn ich mal wieder bei meinem Dia-Doc bin, werde ich ihn doch mal auf einen Wechsel hin ansprechen.
      Ich werde jetzt alles mal so laufen lassen. Vielleicht bringt ja das Intervallfasten auch etwas. Heute 3. Tag, wo ich erst ab 12 Uhr esse. Kalorienmäßig komme ich aber auf meinen üblichen Stand. Eingespart hab ich noch nix :whistling:


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    • Ich kenne Intervallfasten anders: 1 oder 2 Tage pro Woche gar nix essen - also fasten (Wasser ohne Brot :toocool: ) und die restlichen Tage so wie immer essen. Habe ich auch mal ne Weile durchgehalten, macht sich prima.
      2014 3575 km :107: 2015 3445 km
      09.1.2010 102 kg :schimpf: 25.10.2014 79 kg :thumbup:
      19.4.2010 Diagnose Diabetes M II - HbA1c 11,5 ;( - dann lange 6,0 - 6.5 :thumbsup: 11.4.14 - 5,7 :wissenschaftler: 10.5.15 - 6,7???
      Mai 2015 Diagnose Diabetes I (LADA)


    • Rotefeli schrieb:

      Ich kenne Intervallfasten anders: 1 oder 2 Tage pro Woche gar nix essen - also fasten (Wasser ohne Brot :toocool: ) und die restlichen Tage so wie immer essen. Habe ich auch mal ne Weile durchgehalten, macht sich prima.


      Das ist nix für mich. Bin ja froh, mal ein paar Stunden auszuhalten.

      Aber das IF macht wohl auch jeder anders :)


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    • stümmi schrieb:

      Sternennacht schrieb:

      Eingespart hab ich noch nix :whistling:

      Das dauert ne Weile - spielt sich ein mit der Zeit. Dann wird es meistens eine kleine und eine größere Mahlzeit.


      Dein Wort in Gottes Ohr :D
      Du kennst meine Ungezügeltheit nicht, die mich bisweilen überfällt :whistling:


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    • So, hier mal ein Tagesprofil bis jetzt.
      Musste mal wieder sein. Eine kleine Sünde ist leider auch dabei. Es gab mal wieder Geburtstagskuchen auf Arbeit (ja, ich komme nie ganz dran vorbei):

      5:00 118
      9:00 115
      12:30 97
      Mittagessen: Hähnchenfiletstreifen mit Karottensalat
      13:30 118
      14:30 93
      Geb.kuchen 1/2 Käse-Sahne
      15:30 172 *hust*
      16:30 105
      Naturjoghurt mit Paranüssen


      Alles in allem und den Umständen entsprechend

      Nü-Werte = so- / Nachessenwerte = lala


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    • So, hier mal ein kleines Lebenszeichen dalass ...

      Ich kann im Moment keine Aussage über den weiteren Werte-Verlauf mitteilen, hab hohen Morgen-Nü-Wert um die 145 rum, da ich mich mit einer Nebenhöhlenentzündung rumplage. Die Tageswerte sind soweit ok.


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