Frage zu Öl

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    • Frage zu Öl

      Hallo! Ich bin neu bei Logi und habe eine Frage zu Ölsorten.
      Ich bin mir sehr unsicher welche Ölsorten ungesund sind aufgrund von ihrer Verarbeitung. Ich habe oft gelesen, dass Rapsöl ungesund sei und darum bin ich verwundert es bei Logi aufgelistet zu sehen. Aber vielleicht habe ich falsches gelesen? Es hieß, dass dieses Öl in seiner natürlichen Form giftig ist und für den Verkakuf verändert wurde damit das nicht mehr der Fall ist. Nur ist es dann eher ein verarbeitetes Lebensmittel und nicht mehr natürlich, was mir wichtig wäre.
      Dann wäre Walnußöl. Im Supermarkt finde ich keins, wo kaltgepreßt darauf steht. Gibt es das? Ich will kein ranziges Öl kaufen, was wieder verarbeitet wurde damit keiner schmeckt, dass es ranzig ist.

      Ich benütze sonst gerne Butter, Kokosfett, und Olivenöl. Aber ich such etwas Geschmacksneutraleres um Mayo zu machen oder Salatsoßen. Ich wäre also froh etwas mehr über Rapsöl und Walnußöl zu lernen. Vielen Dank!
      Marie
    • Hallo,

      deine Aussage mit dem Rapsöl ist mir neu, vielleicht weiß jemand adneres was dazu. Kaltgepresstes Rapsöl hat einen leicht nussigen Eigengeschmack, den ich ganz gerne mag, mein Mann aber zum Beispiel nicht.

      Walnussöl findest du eher im Reformhaus, im Bioladen oder bei Direktvermarktern. Es ist allerdings nicht geschmacksneutral und es wird relativ schnell ranzig. Ich verwende es im Winter gerne für Obstsalat.

      Für die Mayonnaise habe ich keinen Tipp, evtl. ausprobieren, mit welchem Öl es dir am besten schmeckt.

      LG

      Nora
    • Ich wüsste jetzt auch nicht, was an Rapsöl problematisch sein soll. Wodurch sich die modernen Sorten von den älteren unterscheiden, ist der Gehalt an Bitterstoffen. Das »nussige« native Rapsöl mag ich persönlich nicht, das sollte man auch nicht erhitzen und nur für die kalte Küche verwenden.
      Rapsöl hat ähnlich wie Olivenöl einen hohen Gehalt an einfach ungesättigter Ölsäure und kann auch zur Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren beitragen. Auf jeden Fall ist raffiniertes Rapsöl als neutrales Öl um Größenordnungen besser als diese Omega-6-Bomben Sonneblumenöl, Distelöl oder Maiskeimöl. Die sollte man tatsächlich entsorgen.


      Edit: Inzwischen benutze ich auch auch sehr viel Kokosöl und selbstgemachten Butterschmalz. Lässt sich prima im Slow-Cooker herstellen.
      Fett macht fett - und Gemüse macht grün.
    • Genau die Links kenne ich auch. Seit dem gibt es hier kein Rapsöl mehr.
      Anhänger der neuen Religion Mobbing gehören zur Sekte der Sekkierer. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      ...und dann sind da noch Kohl's 17 Millionen Kulturverweigerer.
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      Söder und Gomorrha
    • ja, genau! Die Links, die Ruth gepostet hat haben bisher dazu geführt, dass ich kein Rapsöl verwenden möchte. Für den Tip von Eva.H bedanke ich ich. Mit dem Sesamöl könnte ich probieren. Kommt es in eine dunkle Flasche? Denn so viel ich weiß sind alle gute Öle lichtempindlich.

      P.S. Ich habe keine Benachrichtigungen bekommen, dass hier Antworten gepostet wurden und ich sehe auch jetzt bei diesem Post keine Möglichkeit für so etwas einen Hacken zu setzten. Klärt mich jemand auf, wie das geht? Danke! :)
    • Bucer schrieb:

      diesem Post keine Möglichkeit für so etwas einen Hacken zu setzten. Klärt mich jemand auf
      oben rechts über diesem Thema ist Zeichen mit 2 Zipfeln.
      Wenn du mit dem Mauszeiger drauf gehst erscheint "Abonnement verwalten".
      Da klicke mal drauf.
      DM2 festgestellt 14.3.14, Metformin 1000 2x tgl.,
      HbA1: 14.3.14 - 12,3 % / 27.3.14 - 11,5 % / 9.7.14 - 6,8 % / 15.1.15 - 6,9 % / 16.7.15 - 6,0 %/9 Wochen nach Nieren-OP: 12.9.16 6,3 %

      166 groß, 64 kg seit 09/14
    • Eva H. schrieb:

      Könntest du freundlicherweise ein paar genauere Angaben machen?
      Das Rezept habe ich hier gefunden. Ich hatte allerdings gut 3 kg Butter (es gab gerade Kerrygold für 1,11 im Angebot) und habe ein oder zwei Stunden zugegeben. Das Ergebniss ist deutlich kräftiger ("nussiger") im Geschmack, als meine früheren Anläufe auf herkömmliche Weise Butterschmalz zu machen. Die Eiweißrückstände sind ziemlich dunkel geworden. Ich weiß nicht, ob das an den zwei Stunden mehr liegt oder ob Ghee generell so schmeckt, da ich noch keine Gelegenheit hatt, echten indischen Ghee zu probieren.
      Edit: Ich habe ein Automatikgerät, wie im Rezept verwendet.

      Bucer schrieb:

      Die Links, die Ruth gepostet hat haben bisher dazu geführt, dass ich kein Rapsöl verwenden möchte.
      Ich würde diese Texte mit einer Prise Salz nehmen, wissenschaftlich fundiert sind sie nicht. Eher ein ideologisches Ausschlagen des Pendels in die andere Richtung (erst war gesättigt pöse, jetzt eben mehrfach ungesättigt). Solange Cheffe seine frühere Empfehlung für Rapsöl nicht zurücknimmt, bleibt es für mich eine Option, wenn ich ein neutrales, bei Zimmertemperatur flüssiges Fett brauche. Die andern Pflanzenöle sind entweder zu Omega-6-lastig oder zu empfindlich. Ansonsten benutzte ich nach Möglichkeit Olivenöl, Kokosöl und Ghee zum Kochen.
      Fett macht fett - und Gemüse macht grün.
    • Bucer schrieb:

      Aber ich such etwas Geschmacksneutraleres um Mayo zu machen oder Salatsoßen.
      Dafür kannst du Olivenöl verwenden, welches aus mehreren Olivensorten hergestellt wird. Das ist meistens recht geschmacksneutral. Davon habe ich mitllerweile eine Sorte als "Alles-Öl" immer vorrätig.
      Denn mer sin kölsche Mädcher, han Spetzebötzche an, mer loße uns nit dran fummele, mer loße keene dran.
    • Für Mayonnaise nehme ich MCT-Öl, das ist total ohne Eigengeschmack. Hier ist eine gute Zusammenfassung, es gibt aber noch viele andere Hersteller...
      Liebe Grüße
      Ruth :)

      Vitamin-D Status sowie Aufsättigung und Dosierung siehe mein Profil


    • Ja bei Amazon sind auch einige Leute in den Rezensionen, die es überhaupt nicht vertragen haben. Frage: Kann etwas (in konzentrierter Form) wirklich gesund sein, an das sich der Körper erst einmal gewöhnen muss? Und dann ist MCT-Öl ja gerade wieder ein raffinierte Öl (was bei raffiniertem Rapsöl ja kritisiert wurde). Also eines, das mit unbekannten Methoden (Lösungsmitteln, Erhitzen) aus tropischen Ölen wie Kokosöl oder Palmöl gewonnen wurde.
      Fett macht fett - und Gemüse macht grün.
    • Eva H. schrieb:

      Ich bilde mir ein, beim MCT-Öl gelesen zu haben, dass man die "Einnahme" langsam steigern soll = dass es also nicht gleich in größeren Mengen verträglich ist.
      Das stimmt.

      Besonders für medizinische Anwendungen werden diese Öle seit langem eingesetzt. Um in Ketose zu kommen und zu bleiben, gibt es nichts besseres. Allerdings braucht's das weder bei LOGI noch bei Flexicarb...

      UGB schrieb:

      Bei der Behandlung von Fettverwertungsstörungen haben sie bereits eine lange Tradition. Denn im Gegensatz zu den in der Nahrung überwiegend vorkommenden langkettigen Triglyceriden (LCT) werden MCTs leichter verdaut. Der Körper kann sie ohne Gallensäuren und fettspaltende Enzyme (Lipasen) der Bauchspeicheldrüse aufschließen. Die Fettsäuren mit sechs bis zehn Kohlenstoffatomen sind wasserlöslich, werden direkt ins Blut aufgenommen und gelangen im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren ohne Transporthelfer über das Pfortaderblut zur Leber. Daher eignen sich MCTs bei allen Erkrankungen, die mit einem Mangel an Gallensäuren oder Lipasen einhergehen. Dazu zählen beispielsweise Erkrankungen der Gallenwege, Leber, Bauchspeicheldrüse oder die zystische Fibrose (Mucoviszidose). Aber auch, wenn ein Teil des Dünndarms entfernt wurde, bei Morbus Crohn oder bei einer Blockade des Lymphabflusses aus dem Darm helfen MCTs, Fettstühle sowie die damit verbundenen Unverträglichkeitsreaktionen zu vermindern und die Energiezufuhr zu erhöhen.
      Liebe Grüße
      Ruth :)

      Vitamin-D Status sowie Aufsättigung und Dosierung siehe mein Profil


    • UGB schrieb:

      Bei der Behandlung von Fettverwertungsstörungen haben sie bereits eine lange Tradition. Denn im Gegensatz zu den in der Nahrung überwiegend vorkommenden langkettigen Triglyceriden (LCT) werden MCTs leichter verdaut. Der Körper kann sie ohne Gallensäuren und fettspaltende Enzyme (Lipasen) der Bauchspeicheldrüse aufschließen. Die Fettsäuren mit sechs bis zehn Kohlenstoffatomen sind wasserlöslich, werden direkt ins Blut aufgenommen und gelangen im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren ohne Transporthelfer über das Pfortaderblut zur Leber. ....

      Milchfett macht das fast genauso gut und hat darüber hinaus weitere Vorteile - da kann man doch (außerhalb von medizinischen Anwendungen) lieber gleich zu Butter und Ghee greifen.
      Typ2-Diabetiker seit 2002
      HbA1c ~6,0 mit 6IE Lantus
    • Rainer schrieb:

      Milchfett macht das fast genauso gut und hat darüber hinaus weitere Vorteile - da kann man doch (außerhalb von medizinischen Anwendungen) lieber gleich zu Butter und Ghee greifen.
      Es ging eigentlich um die Frage nach einem möglichst geschmacklosen Öl für Mayo...

      Und so schlimm kann das MCT-Öl nicht sein - siehe auch hier:

      Leinöl und Diabetes
      Liebe Grüße
      Ruth :)

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