Blutwerte

    • Guten Morgen,

      ich habe mir die Blutwerte aus der letzten Untersuchnung ausdrucken lassen. Natürlich versteh ich wieder mal nur "Bahnhof". :( Es gibt doch bestimmt Richtwerte. Kennt jemand einen Link, wo ich die mal nachlesen kann?

      LG
      Nina
    • Hallo Nina!

      netdoktor.at/laborwerte/fakten/blutfette/blutfette.htm
      aporing.de/Infocenter/Blutwerte/Blutwerte.htm
      med4you.at/laborbefunde/laborbefunde.htm

      Werte in mg pro dl Blut:

      Triglyceride (TRG)
      Gute Triglyceridwerte < 200 mg,
      mittlerer Bereich zwischen 200 und 400mg,
      schlechte Werte > 400mg

      Gesamtcholesterin (TC)
      Gute Gesamtcholesterinwerte < 200 mg,
      mittlerer Bereich 200 - 250mg,
      schlechte Werte > 250 mg

      HDL Cholesterin (das sogenannte gute Cholesterin)
      Gute Werte bei Frauen > 65, mittlere 45 - 65, schlechte unter 45;
      bei Männern: gut > 55, mittel 55 - 35, schlechte unter 35 mg

      LDL Cholesterin (das sogenannte schlechte Cholesterin)
      Gute Werte unter 135, mittlere 135 - 175, schlechte > 175 mg

      VLDL-Triglyceride (VLDL)
      Gute Werte < 40, mittlere 40 - 80, schlechte > 80mg.

      Arteriosklerose-Risikofaktor
      Der ARF ist das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin,
      Frauen sollten unter 4,0, Männer unter 4,5 liegen.

      Blutzucker (Glukose)
      Ein günstiger Zuckerwert liegt unter 110 mg.

      Quelle: Meiner bescheidenen Erinnerung nach von der Auswertung einer Apotheke abgeschrieben.

      Was man sich ggf. checken lassen sollte:
      logi-methode.de/forum/idThread-1866.html

      Lesenswert:
      logi-methode.de/forum/idThread-949.html
      "Laborwerte"

      Frage: ... wenn die triglyzeride sehr gute werte zeigen (wert war bei 51), ist das ein zeichen für einen ausreichenden konsum an omega 3 bzw. für ein passendes verhältnis omega 6 zu 3? ...

      ---

      Hallo ...!

      Was Parazelsus schon lehrte ist immer noch gültig: Es ist eine Frage der Dosis, ob Omega-3 Fettsäuren gesundheitsförderlich oder schädlich wirken. Das physiologisch beste Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 ist 2:1. Da wir bei typisch westlicher Kost in etwa bei 8:1 bis 12:1 liegen, muss man davon ausgehen, dass eine Reduktion von Omega-6 und eine Mehrzufuhr von Omega-3 gesundheitsförderlich wäre. Wer keinen Fisch und nur Fleisch aus konventioneller Tierhaltung isst, wird sich sehr schwer tun, diese Vorgaben auch nur annähernd zu erreichen. Hier ist sicherlich eine Supplementierung sinnvoll. Dabei würde ich mich an die Dosis-Angaben der Hersteller halten. Damit ist eine Überdosierung nicht erreichbar. Man bedenke auch: Die Japaner haben ein Verhältnis von etwa 1:1 und traditionell lebende Eskimos von 1:2 ! Bei noch größerem Ungleichgewicht sind sicherlich gesundheitliche Risiken zu erwarten.

      Beste Grüße,
      Nicolai Worm

      ---

      Hallo ...!

      Dass Ihre TG-Werte so niedrig sind, ist sicherlich primär eine Folge Ihrer Gene bzw. Ihrer Leberfunktion. Andere Menschen würden mit identischer Ernährung andere Blutwerte erreichen.

      Beste Grüße,
      Nicolai Worm

      logi-methode.de/forum/idThread-642.html

      Viele Grüße
      Ute

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ute Albrecht ()

    • datapage.de/de/start.html?id=5323

      Bei Google bin ich nicht sonderlich fündig geworden:


      BZ Blutzucker (Kohlenhydratstoffwechsel)

      CHE

      LIP Lipase ein fettspaltendes Enzym (Bauchspeich / Enzyme)

      HST Harnstoff (Eiweißstoffwechsel)

      CREA Kreatinin (Niere und ableitende Harnwege / Substrate)

      NA Natrium (Mineralstoffwechsel / Elektrolyte)

      K

      CA Kalzium (Mineralstoffwechsel / Elektrolyte)

      CRP C - reaktives Protein (Entzündungen)

      LEUKO Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

      ERY roten Blutkörperchen (Erythrozyten)

      HB Hämoglobin Blutfarbstoff (Transportiert den Sauerstoff)

      HK Hämatokrit Menge der Blutkörperchen (Fest vs. Flüssig)

      MCH (Hämoglobin-Gehalt des Einzel-Erythrozyten)
      MCHC (mittlerer, zellulärer Hämoglobingehalt)
      MCV (Volumen-Inhalt des Einzel-Erythrozyten)

      THROM Thrombozyten (Blutplättchen, Blutgerinungsdauer)
      QUICK Thrombozyten (Blutplättchen, Blutgerinungsdauer)
      INR Thrombozyten (Blutplättchen, Blutgerinungsdauer)
      PTT Partielle Thromboplastinzeit (auch Blutgeringung)

      Bilirubin (Gallenfarbstoff) (Leber und Gallenwege)

      UBG
      ACE
      ASCO Ascorbinsäure?
      GLU Glukose?
      EIW Eiweis?
      NIT ?
      PH pH-Wert?


      malteser-apotheke-ffm.de/body_blutwerte.html
      So deuten Sie Ihre Blutwerte richtig.
    • Wie, weder LDL noch HDL?
      Das Verhältnis ist doch aber wichtig!
      (TC/HDL-Quotient)

      cma.de/include/php/CMediaCatal…Document&document_id=1620
      (Seite 10, Fett oder nicht Fett, N. Worm)

      Ein erniedrigtes HDL-Cholesterin, ein erhöhtes VLDL-Cholesterin sowie erhöhte Triglyzeridkonzentrationen sind als jeweils eigenständige Risikofaktoren für KHK anzusehen.

      Aber trotzdem bei "schlechten" Werten keine Panik!!!
      optipage.de/pfeffer/cholesterin.pdf
    • Original von Ute Albrecht

      BZ Blutzucker (Kohlenhydratstoffwechsel)

      CHE Cholinesterase (Im Plasma kommt nur die Pseudocholinesterase vor; sie entstammt der Leber und dient als ein Parameter zur Beurteilung ihrer Syntheseleistung.)

      LIP Lipase ein fettspaltendes Enzym (Bauchspeich / Enzyme)

      HST Harnstoff (Eiweißstoffwechsel)

      CREA Kreatinin (Niere und ableitende Harnwege / Substrate)

      NA Natrium (Mineralstoffwechsel / Elektrolyte)

      K Kalium

      CA Kalzium (Mineralstoffwechsel / Elektrolyte)

      CRP C - reaktives Protein (Entzündungen)

      LEUKO Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

      ERY roten Blutkörperchen (Erythrozyten)

      HB Hämoglobin Blutfarbstoff (Transportiert den Sauerstoff)

      HK Hämatokrit Menge der Blutkörperchen (Fest vs. Flüssig)

      MCH (Hämoglobin-Gehalt des Einzel-Erythrozyten)
      MCHC (mittlerer, zellulärer Hämoglobingehalt)
      MCV (Volumen-Inhalt des Einzel-Erythrozyten)

      THROM Thrombozyten (Blutplättchen, Blutgerinungsdauer)
      QUICK Thrombozyten (Blutplättchen, Blutgerinungsdauer)
      INR Thrombozyten (Blutplättchen, Blutgerinungsdauer)
      PTT Partielle Thromboplastinzeit (auch Blutgeringung)

      Bilirubin (Gallenfarbstoff) (Leber und Gallenwege)

      UBG Urobilinogen? (Urobilinogen ist ein Abbauprodukt des Gallenfarbstoffes Billirubin, der normalerweise völlig in der Leber abgebaut wird. Zur vermehrten Ausscheidung im Harn kommt es erst, wenn die Funktion der Leber eingeschränkt oder überlastet ist.
      Obere Grenze der normalen Urobilinogen-Ausscheidung:17 µmol/l (1 mg/100 ml))
      ACE Angiotensin -I -Converting Enzyme?
      ASCO Ascorbinsäure?
      GLU Glukose?
      EIW Eiweis?
      NIT Nitrit?
      PH pH-Wert?



      Ruf doch kurz beim Arzt an und lass Dir von den Helferinnen die Abkürzungen übersetzen. ;)
    • Original von Ute Albrecht
      Wie, weder LDL noch HDL?
      Das Verhältnis ist doch aber wichtig!
      (TC/HDL-Quotient)


      Bei Cholesterin im "Normbereich <200" wird HDL und LDL meist gar nicht erst getrennt untersucht, da man dann generell von keinem großen "Cholesterinrisiko" ausgeht.

      Gruss Erwin120