Umdenken nach dreißig Jahren - nun geht's logisch weiter

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    • Hallo Puckiline,

      schön, dass du hier her gefunden hast :100:

      Ich finde auch, dass deine Gedankengänge sehr sympathisch klingen. Es geht um dich und deine Gesundheit, und das sollte für jeden Einzelnen an erster Stelle stehen!

      Doch wie auch schon geschrieben wurde, BIO und LOGI ist überhaupt kein Widerspruch, sondern bedingt sich, wenn man es genau nimmt. Wenn man den Gedanken, sich selbst nur das Beste und Gesündeste tun zu wollen, dann ist Bio die logische Konsequenz. Denn hier gehts nicht nur um die Tiere, sondern um den Wert der Nahrung, den du dir gönnst.

      "Ich will mein Leben nicht mehr messen, wiegen und zählen."
      Da kann ich nur sagen: AMEN, Schwester! :applaus:
      Miss mit einer Hose oder markier dir ein paar Hosen und Oberteile, die die jetzt gerade gut passen, eindeutig, damit du einen guten Vergleich hast :)

      Ich wünsch dir viel Erfolg und GUTEN APPETIT! :114:
      Ich bin eine Bio-LOGI-Yogini :100:
      Ich esse Bio, Lokal und Fair. Wenns kein Bio gibt, esse ich vegan. Ich esse kein Schweinefleisch; Rind, Geflügel und Fisch esse ich gerne.
      Dank einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit vertrage ich kaum Obst und Gemüse, kein Zucker und Sorbit.
      Ich mache Yoga und liebe es!

      Mein Ziel: Gesund, verträglich, ethisch korrekt und nachhaltig essen und leben.
      Zurück zu meinem Wohlfühlgewicht:
      70-71 kg und Taille 71 cm.
      Neustart 25.11 80kg, Taille 80cm
    • Ich habe kein Problem mit Bio, sofern ich es ohne riesige finanzielle Verrenkungen bezahlen kann und ohne stundenlanges Herumfahren (habe kein Auto, fahre mit den Öffentlichen) einkaufen kann. Mein Budget ist ziemlich begrenzt. Das ist einfach die Realität und ich muss damit leben. Das heißt, Bio um jeden Preis ist für mich nicht drin. Aber ansonsten schaue ich immer, dass ich Bio-Qualität kriegen kann.

      Zum Thema Vegetarier-Sein möchte ich nicht viel sagen. Ich respektiere jeden aufrichtig, der so lebt und es aus ethischen Gründen tut. Auch ich liebe Tiere und möchte nicht, dass Tiere gequält werden. Deswegen kaufe ich auch nur Bio-Fleisch. Natürlich vernichte ich damit Leben. Aber das tue ich auch, wenn ich Fisch esse, wenn ich Eier esse (denn die Hühner, die diese Eier legen, sterben auch nicht an natürlicher Altersschwäche), wenn ich Pflanzen esse - denn auch Pflanzen sind lebendig, wenn auch auf einer anderen Entwicklungsstufe. Ich vernichte immer etwas Lebendiges, wenn ich leben und überleben will.

      Mir ist es wichtig, darauf zu achten, dass man sorgsam mit dem umgeht, was man isst - dankbar, um das altmodische Wort zu verwenden. Das heißt für mich, dass man auf Qualität achtet, bewusst einkauft (nicht nur billig), dass man sich beim Essen freut und kein Essen wegwirft. #

      So sieht halt mein persönlicher Standpunkt aus. Wenn es jemandem als Vegetarier und Veganer gut geht und er auf die Weise gesund und genußvoll essen und leben kann, ist es prima! Nur für mich ist es eben nichts.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Puckiline ()

    • BrigitteH schrieb:


      Das sieht für mich nach Metabolischem Syndrom bei dir aus und ehrlich gesagt hat das mit Bio nichts zu tun. Es gibt auch Biofleisch.


      Das ist klar, dass ich nicht von Biolebensmitteln krank geworden bin, sondern ich habe ja geschrieben, dass ich enorm viel KH gegessen habe, sowie endlos viel Süßkram, Chips, Fastfood usw. An meinem metabolischen Syndrom sind nicht Karotten und Äpfel schuld. :D Bio habe ich in meiner Vorstellung erwähnt, weil mich die Philosophie (und Menschen) der Bio-Szene gewaltig unter Druck gesetzt hat und damit mein Essverhalten auch negativ geprägt hat. Ich habe damit nicht die Bio-Qualität der Lebensmittel gemeint, die hat natürlich nichts damit zu tun.

      Meine "Essensgeschichte" ist kein Vorwurf an irgendjemanden und keine Ablehnung der vegetarischen Lebensweise, schon gar nicht von Biolebensmitteln. Es kann jeder leben und essen, wie er möchte.

      Mir persönlich hat vieles nicht gut getan, und deswegen gehe ich nun einen anderen Weg. Das ist alles. :) Woher meine hohen Cholesterinwerte kommen, weiß weder ich noch der Arzt. Vielleicht von den vielen industriellen und höchst ungesunden Fetten, die in Fastfood, Chips, Süßigkeiten etc. enthalten sind und die ich über viele Jahre lang in hohen Mengen konsumiert habe. Keine Ahnung.
    • @ Montalban
      Gut möglich. Allerdings habe ich die hohen Cholesterinwerte schon seit ich fünfundzwanzig bin. Also immerhin schon 25 Jahre. Und da waren die Zuckerwerte noch alle absolut im grünen Bereich. Übergewichtig war ich da aber auch schon.

      Eigentlich ist es mir egal, woher sie kommen. Daran kann ich nun eh nichts mehr ändern. Wichtig ist, dass sie runtergehen. Die Vergangenheit nützt mir wenig. Entscheidend ist, was ich jetzt tue und esse. So sehe ich das. Deshalb bin ich zu Logi gekommen und tue nun was dafür, dass es besser wird.


      @ Livia
      Ich hoffe sehr, es klappt. Aber wenn es bei so vielen schon geklappt hat, warum sollte es dann bei mir anders sein ..... Außerdem ist Logi die erste Ernährungsweise, die in meinem Kopf (!) nicht den Satz "Diätalarm!! NEIN, nicht schon wieder!!" auslöst, sondern die einfach gut schmeckt, satt macht und mich davon befreit, andauernd Kalorien zählen und von fettfreien Karotten leben zu müssen. Finde ich toll. :D
    • Auch von mir ein herzliches Willkommen.

      Vieles aus Deinem Bericht kommt mir natürlich sehr bekannt vor

      Du wirst sehen mit wird alles leichter. Ich hab ja auch erst im Januar angefangen, aber ich kann mir ein Leben ohne Logi gar nicht mehr vorstellen. Hab keinerlei Bedürfnisse nach Nudeln, Brot, Kartoffeln, Kuchen usw.

      Die Waage hab ich jetzt auch schon länger in die Ecke gestellt. Werde mich nur einmal im Monat wiegen, daß muß reichen.
      Liebe Grüße Heidi

      Nichts schmeckt so gut, als wie sich schlank anfühlt!
      :101:
      Neustart: 09.Juni 2015
    • @ Livia
      Weiß ich aktuell ehrlich gesagt nicht. Ich traue mich momentan nicht mehr zum Arzt, denn da kriege ich nur gesagt, dass ich viel zu dick bin, diese und jene Tabletten unbedingt nehmen muss und nur noch von 1000 Kalorien pro Tag leben darf. Und dann kriege ich wieder ein schlechtes Gewissen, Panik und Angst, fange an zu "fasten", kriege die üblichen Heißhunger- und Fressattacken und rutsche diese üble Bahn noch weiter runter.

      Was ich weiß, ist, dass mein Zuckerwert zu hoch ist (da sagte die Ärztin aber, dass ich das mit Abnehmen in den Griff kriegen könnte, also es ist noch kein manifester Diabetes, sondern ein beginnender, der vom Übergewicht kommt), mein Blutdruck ist an der oberen normalen Grenze, manchmal auch drüber, aber ebenfalls noch moderat erhöht, und beim Cholesterin weiß ich es eben zur Zeit nicht.

      Ich denke, die Werte sind noch nicht im lebensbedrohlichen Bereich, wo ich wirklich sofort Tabletten nehmen müste, sondern einfach deutlich über dem Normalbereich. Die Ärztin hätte sonst auch anders reagiert. Von daher möchte ich zur Zeit nicht wieder hin.

      Das Problem ist meines Erachtens diese ganze gestörtes Essverhalten-Spirale, auch psychisch, und es hilft mir weitaus mehr, mich mit Nachdruck um eine andere Ernährung und Denkweise zu kümmern als auf meine Werte zu gucken. Die versetzen mich nur in Panik und dann läuft mein Essverhalten erneut vollständig aus dem Ruder.
    • Das verstehe ich .- aber bitte bedenke, dass viele Ärzte noch von der Cholesterinlüge (und den "Pharmareferenten", die früher mal Arzneimittelvertreter hießen) beeinflusst sind und glauben, dass alles über 200 gefährlich sei und dringend mit Statinen behandelt gehört. Das ist Unsinn und wurde schon hunderte von Malen widerlegt. Die ganze Cholesterin-verstopft-Gefäße-Theorie beruhte von vorneherein auf Annahmen und war niemals wissenschafltich gesichert. Und was die Ernährung angeht: davon verstehen die meisten Ärzte weniger als jeder LOGI-Anfänger hier im Forum. Da muss man einfach weghören.
      Prognosen sind immer schwierig. Besonders wenn es um die Zukunft geht.
    • auch von mir ein Herzliches Willkommen :100:

      lass dich von den Ärzten nicht irre machen, ich hab grad wieder feststellen müssen, dass sie oft nur irgendein "Schulwissen" oder in Broschüren gelesenes daherplaudern X(

      Ich mach erst sein kurzem Logi und fühl mich viel besser damit als mit "herkömmlicher" Ernährung, sogar mein Süßzahn ist (fast) weg, die nächtlichen Meetings mit dem Kühlschrank oder der Naschlade sind auch Geschichte und ich bin froh Logi entdeckt zu haben :)

      Mit Logi geht's wirklich viel leichter mit altem Ess/Diätverhalten zu brechen :thumbsup:
    • Danke, dass ich hier so freundlich aufgenommen werde und für die Begrüßungen.

      Eine interessante Erfahrung für mich nach nun viereinhalb logischen Tagen ist, dass der Körper satt ist, aber der Kopf suggeriert, man könnte doch mal auch wieder was Süßes oder mal ein Brot?, eine Tüte Chips? oder sowas essen???? :D Ich kannte es bislang nur andersherum, nämlich dass der Körper "Hunger!" schrie und der Kopf sagte "Nein, du hast jetzt satt zu sein!". Im Kopf scheint sich ein ganz eigenes Programm abzuspielen, das mit der tatsächlichen Sättigung nichts zu tun hat.

      Finde ich absolut spannend! Ein bißchen schizophren, aber spannend. ;) Eben gerade habe ich in der Küche aufgeräumt. Da steht auch noch eine Dose mit Keksen und Schokolade für Besuch. Der Kopf fing an zu flüstern: Hey, wie wär's? Zwei, drei Kekse? Ist doch nicht schlimm! Oder ein Stückchen Schoki, nur so schnell mal nebenbei?". Ich sah die Dose und merkte, dass ich satt bin. Wow!!!! Hallo, ich merke, dass ich satt bin! :tanz: Mein Körper wollte keine Schoki und keine Kekse. Er war satt und zufrieden. Und zum ersten Mal seit langer, langer Zeit habe ich bewusst registriert, wie das bei mir bisher mit dem Essen so ablief ......

      Ich habe meinem Kopf mitgeteilt, dass kein Bedarf besteht. Er daraufhin: :95: ?( :?: :?: :?:

      Einfach klasse. Ich bin satt. :D
    • Danke, Emma, für deine Begrüßung! :)

      Fünf Tage LOGI - der Einstieg ist erst mal geschafft. Ich habe es mir weitaus schwieriger vorgestellt, auf KH weitestgehend zu verzichten, angesichts des KH-Konsums, den ich vorher hatte. (Ich habe ja praktisch nur von KH gelebt). Allerdings sind fünf Tage natürlich noch kein wirklicher Erfahrungswert. Bin mal gespannt, wie es mir nach fünf Wochen oder fünf Monaten damit geht.

      Bisherige Beobachtungen: meine Verdauung funktioniert deutlich besser. Ich hatte bislang häufig Durchfall (habe es immer auf die Milchprodukte geschoben, aber daran zweifele ich mittlerweile) oder Verstopfung, fast ständig Blähungen, immer wieder Bauchgrimmen zwischendurch. Seit vergangenem Sonntag/Montag ist nichts davon mehr aufgetreten. Das ist sehr angenehm. Möglicherweise haben meine Verdauungsprobleme weit mehr mit Kohlenhydraten bzw. der Mischung KH und Zucker zu tun als ich auch nur vermutet hätte.

      Heißhunger hatte ich bisher kein einziges Mal. Ich fühle mich wacher als bisher, habe nicht mehr diese Müdigkeitsanfälle nach dem Essen, wo man dann bloß noch am Schreibtisch hängt und zu keinem konzentrierten Gedanken fähig ist, und habe den Eindruck, mehr Energie zu haben.

      Sicherlich wird das nicht immer so einfach bleiben, aber es ist zumindest mal ein guter Anfang für mich, der motiviert, weiterzumachen.