Das Leberfasten-Konzept

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    • Das auch noch 8o hihi!

      Ich denke ich werde mich bemühen eine gesunde Mischung zu bekommen. Von 0 auf 100 ist ja auch nicht das ware, aber ich fang mit kleinen Übungen an und steigere mich dann! Vielen Dank für die Ratschläge! :sehrgut:


      “Health isn’t about being “perfect” with food or exercise or herbs. Health is about balancing those things with your desires. It’s about nourishing your spirit as well as your body.”
      ― Golda Poretsky

      Miles Walked: 1
    • Leberfasten und Sport

      Hallo Marina,
      Aus meiner Zeit bei Optifast weiß ich noch von mir(!!!), dass es wichtig war, mit dem Puls nicht zu hoch zu gehen, ansonsten hatte ich einen brutalen Hunger...mmh, wenn Du nicht weißt, wo Dein Trainingsbereich GA1 liegt, dann orientier Dich an dem Satz " laufen ohne schnaufen" ...d.h., wenn Du walken/joggen/fahraddfährst dann nur so schnell, dass Du ein paar Sätze reden könntest, ohne danach voll "ausser Puste" zu sein. Dafür kannst Du Dich dann auch länger Bewegen.

      @Dr. Worm
      Schon Die Trends würden mich interessieren, vielen Dank! :walklike:

      Und noch eine Frage: wenn ich zum Hepafast keine zusätzliche Kost brauche bzw. nicht will - der Effekt der "krasseren Diät" müsste doch positiv hinsichtlich diabetischer "Lage" sein, oder? Oder wird das Gemüse ausser zur Sättigung gebraucht? ?(
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
      Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll."
      Georg Christoph Lichtenberg
    • @ Confiance

      Ja, da waren die anwesenden Ärzte schon sehr erstaunt, zu sehen, was sich innerhalb von 2 Wochen Leberfasten bei Diabetikern möglich ist. Trotz 50 bis 60 % weniger Diabetes-Medikamente/Insulin eine fast schon dramatische Verbesserung von Nüchtern-BZ und ein erstaunlich schnelles Absinken des HbA1c. Am krassesten war der Abfall der Triglyceride. Aber auch LDL und LDL/HDL und Leberwerte - alles deutlich verbessert. Die Compliance war erfreulich gut. Wenn die Arbeit angenommen und veröffentlicht ist, berichte ich mehr. Entscheidend ist für die Betroffenen, dass Sie jetzt auf LOGI kalorisch knapp weiterleben. Zumindest wurde alle dahingehend geschult.

      Ob sich die erzielten Ergebnis von einer "normalen" 700-900 kcal-Diät unterscheiden - und wieviel "mehr" die leberspezifischen Inhaltstoffe bewirken, für diese Frage müssen noch viel größere Patientengruppen untersucht werden!

      Ich habe ja Hepafast auch ne Woche getestet. Meine persönliche Empfindung war, dass ich ohne eine heiße und pikante Gemüse-Suppe nicht klarkommen würde. Und einen extra Haufen Gemüse essen zu dürfen (mein einem guten fettarmen Dip) fand ich schon psychologisch wichtig und ich habe es auch täglich genutzt.

      Tatsächlich ist das Gemüse auch für Leberaspekte wichtig: Diese löslichen Ballaststoffe füttern die "richtigen" Darmbakterien, so dass von deren Seite weniger Leberverfettung/Leberentzündung ausgeht. Dazu mehr im Buch! ;)

      Grüße,
      Nicolai Worm

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Nicolai Worm ()

    • Ich finde das Konzept recht interessant und auch schlüssig. Meine Frage nun, stört Metformin, das ja vorrangig über die Zuckerproduktion der Leber wirkt, diesen Leberfasteneffekt? Sollte man daher Metformin während des Fastens weglassen?

      Hat nicht die Klinik in Überruh schon vor Jahren über ähnliche Effekte bei konsequenten Logi auch ohne Kalorienbeschränkung berichtet?
      Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln.

      Freundliche Grüße ... Diethard.
    • @ Diethard

      Ja, natürlich bekommt man mit Abnehmen (fast) immer bessere Werte. Aber diese effektive Entfettung der Leber und Bauchspeicheldrüse ist bislang nur mit Magen-OPs und/oder Very Low Calorie Diets (Formula) im Bereich 400 bis 1000 kcal/Tag beschrieben worden.

      Es geht beim Leberfasten deshalb auch nicht um "maximales Abspecken", sondern um das Wiedererlangen der metabolischen Funktionen. Das gelingt bei der Leber meist schon bei einer Gewichtsreduktion von 5 % des Ausgangsgewichts. Und die Bauchspeicheldrüse braucht vielleicht schon 10 % Gewichtsverlust die Muskeln 10 bis 15 Prozent – ganz verallgemeinert!

      :)
    • Darf ich dazu bitte zwei Fragen fragen?

      Die erste ist wahrscheinlich doof: Angenommen, man hat keine diagnostizierte Fettleber, inwieweit wäre dann ein prophylaktisches Leberfasten sinnvoll?

      Die zweite: Wenn die Antwort auf Frage eins lautet: Sinnvoll (bis sehr sinnvoll), wüßte ich gern, wo man das Hepafast beziehen kann. Auf der Website hab ich dazu nix gefunden.

      Vielen Dank.

      Allysonn
      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist...

      Es ist ein Gerücht, dass Zeit ein Geschenk sei. Man muss sie sich nehmen... (Ania Vitale)
    • Allysonn schrieb:

      Die zweite: Wenn die Antwort auf Frage eins lautet: Sinnvoll (bis sehr sinnvoll), wüßte ich gern, wo man das Hepafast beziehen kann. Auf der Website hab ich dazu nix gefunden.

      hier habe ich das auch schon mal gefragt. Es ist tatsächlich so, daß man das Produkt leider nicht einfach kaufen kann ohne an einer Beratung teilzunehmen. Ich habe echt schon überlegt, ein Produkt zu kaufen :tomate: , was es schon viele Jahre gibt und auch im Wesentlichen aus Haferkleie und Eiweiß besteht
      Liebe Grüße, Lisa
    • Danke, Lisa! War mir grad wohl entgangen... Hab doch glatt mal die Website nach einem Berater in meiner Gegend durchforstet... Null, nada, nix!

      Und wenn ich mir ansehe, WO die "Zentren" fürs Leberdingsen rumstehen... kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Osten Deutschlands wohl dieses Problem NAFLD nicht hat... wie schön für uns. :huh:

      Allysonn
      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist...

      Es ist ein Gerücht, dass Zeit ein Geschenk sei. Man muss sie sich nehmen... (Ania Vitale)
    • @ Ally

      Die nichtalkoholische Fettleber ist eine krankhafte Störung - vor allem in Kombination mit Prä-Diabetes oder erst recht mit Typ-2-Diabetes. Das ist auch die primäre Zielgruppe für das Leberfasten. Dazu gehört eine saubere Anamnese, Diagnose, individuelle Einstellung der Diabets-Medikation, Labor, Nachkontrolle etc. Es gibt keine medikamentöse Therapie für die Fettleber. Man kann sie nur durch Abnehmen + Lebensstiländerung/Ernährungsumstellung loswerden. Wenn solche Patienten mit medikamentöser Einstellung auf einmal anfangen ohne professionelle Betreuung eine radiakle Diät durchzuführen, können unerwünschte Effekte nicht rechtzeitig erkannt und nicht kontrolliert werden. Wir halten das für unverantwortlich. Eine Theapie gehört in die Hände von Therapeuten. Dafür ist sehr wahrscheinlich, dass man auch die Unterstützung der Krankenkassen demnächst erreichen kann.

      Wir wollen nicht einfach Pulver an allen Ecken verkaufen!!! Das wäre einfach. Uns geht es um eine verantwortungsvolle Therapie und um die Anerkennung einer solchen und um eine begleitende Schulung um die Menschen zu einer sinnvollen Ernährungs- und Lebensweise zu bringen.
      :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nicolai Worm ()

    • @ NW : GENAU! Nur so bleibt die ganze Sache seriös und wir können auf sinnvolle Therapien vertrauen.

      Leider ist es im Osten der Republik tatsächlich unmöglich Therapeuten zu finden, die dieses Konzept mittragen. Der Weg zu den Therapiezentren ist für uns verschlossen, da wir ja arbeiten und nicht auf Gesundheitsreisen zur dauerhaften Betreuung gehen können.

      Schade

      nette
    • Nicolai Worm schrieb:

      Trotz 50 bis 60 % weniger Diabetes-Medikamente/Insulin eine fast schon dramatische Verbesserung von Nüchtern-BZ und ein erstaunlich schnelles Absinken des HbA1c. Am krassesten war der Abfall der Triglyceride. Aber auch LDL und LDL/HDL und Leberwerte - alles deutlich verbessert.

      Gut, das ist mir mit konsequent lecker LOGI Sufe 1 und 2 (Ausnahmen minimal in homöopathischen Dosen, aber riesiger Genuss war´s) sowie konsequent Sport auch "passiert":
      30.08.2012- 15.05.2013
      -NBZ von 14,22 (266) auf zwischen 4,7 (85) bis 5,5 (99) und max. 6 (108 )
      -HbA1c von 11,1 auf 5,7
      -Triglyceride von 8 mmol/ l auf 1,85 mmol/ l
      -HDL von 0,9 mmol/ l auf 1,55 mmol/ l

      Also hab ich wohl damit nicht ganz falsch gelegen. Und nebenbei 16 kg abgenommen. LG Grit
    • Nicolai Worm schrieb:

      Wir wollen nicht einfach Pulver an allen Ecken verkaufen!!! Das wäre einfach. Uns geht es um eine verantwortungsvolle Therapie und um die Anerkennung einer solchen und um eine begleitende Schulung um die Menschen zu einer sinnvollen Ernährungs- und Lebensweise zu bringen.

      das mag sein. Und für LOGI-Neulinge und gänzlich Unwissende ist das sicher auch richtig. Allerdings glaube ich nach dem Studium Ihres Buches (und der jahrelangen LOGI-Erfahrung) genug gerüstet zu sein.
      Liebe Grüße, Lisa
    • Hallo Herr Dr. Worm,
      was ich jetzt noch nicht verstanden ( oder vielleicht auch überlesen ) habe :

      Es soll Gemüse mit magerem Dip gegessen werden. Mager, weil die Leber Fett doch nicht verträgt oder um die Kalorienbilanz niedrig zu halten :?:

      Haupsächlich Olivenöl, das heißt, kein tierisches Fett für die Leber, bzw. Fettleber, und das evtl. lebenslang :?:

      Lebenslang eine niedrige Kalorienbilanz ? Was ist mit Hungermodus, Stoffwechsel runterfahren und Jojo :?:
      Liebe Grüsse
      Gisela

      Es ist nie zu spät mit dem Leben anzufangen


    • Neben den Zentren bieten das auch einzelne Diabetologen an. Meiner z.B. und der ist nirgends aufgelistet. Wäre auch extremst umfangreich wenn man jeden Diabetologen der darin geschult ist auflistet, vielleicht mit der Zeit, aber so am Anfang fast schon unmöglich.

      So wie ich das Leberfasten verstehe ist dies ein für 14-16 Wochen gedachtes Programm. Danach geht es mit einer LOGIschen Ernährung weiter.

      LG
      Marina


      “Health isn’t about being “perfect” with food or exercise or herbs. Health is about balancing those things with your desires. It’s about nourishing your spirit as well as your body.”
      ― Golda Poretsky

      Miles Walked: 1
    • @ Gisela
      Mager, weil die Leber Fett doch nicht verträgt oder um die Kalorienbilanz niedrig zu halten

      Die Kalorien müssen ein paar Wochen radikal runter, sonst verschwindet das Fett nicht so schnell aus Leber und Bauchspeicheldrüse!

      Haupsächlich Olivenöl, das heißt, kein tierisches Fett für die Leber, bzw. Fettleber, und das evtl. lebenslang

      Das hat mit "tierisch" nix zu tun! Es gibt Studien die belegen für einfach ungesättigte Fettsäuren (im kalorischen Austausch gegen Kohlenhydrate) einen leberentfettenden Effekt.

      Lebenslang eine niedrige Kalorienbilanz ? Was ist mit Hungermodus, Stoffwechsel runterfahren und Jojo

      Der Jojo ist IMMER ein möglicher Faktor nach einer Gewichtsreduktion – ob man das Gewicht mit Weight-Watchers, LOGI oder Formula verloren hat. Andererseits ist das Ziel beim Leberfasten nicht die maximal mögliche Gewichtsreduktion, sondern die Erreichung der metabolischen Funktionen der Leber und des Hypothalamus (und weiterhin der Bauchspeicheldrüse ). Für erstere genügt meist schon eine Abnahme von 4-5 % des Ausgangsgewichts - vorausgesetzt die Kalorienreduktion erfolgt rasch und krass. Für zweiteres muss man etwa 10 % Gewichtsreduktion anstreben. Mit Sport gelingt es auch früher. Anschließend muss man verhindern, dass sich dort wieder Fett anlagert.

      Dafür muss man versuchen sich mit einer knappen Kalorienzufuhr (also nicht über dem Bedarf sondern lieber knapp darunter) ausreichend zu sättigen und Lebensqualität zu erhalten und das mit einer niedrigen glykämischen Last, so dass Blutzucker und Insulin niedrig bleiben. Denn erhöte Blutzucker- und Insulinspiegel garantierern die Fett-Neubildung in der Leber. Deshalb: Alles Wege führen zu LOGI!!!
      :)