Beginnender Diabetes- Die Gelegenheit zu Veränderungen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Beginnender Diabetes- Die Gelegenheit zu Veränderungen

      Hallo,
      eigentlich liegen mir so Vorstellungsrunden in Foren nicht, aber der nachfolgende Text war zu lang für das Profil, dann setze ich ih halt hier rein.
      Ich habe bereits mindestens mein halbes Leben mit Übergewicht zu tun und starken Gewichtsschwankungen, die aber nicht auf ständige Diäten zurückzuführen sind, sondern Folge von langen Pasen der Depression sind und kürzeren Phasen erhöhter Aktivität.
      Gesundheitlich machten mir vor allem die Kniearthrose aber auch die Situation nach 2 Thrombosen zu schaffen. Bisher habe ich es aber nicht geschafft, dauerhaft eine Veränderung meiner Lebensgewohnheiten und Eßverhalten hin zu bekommen.
      Im Dezember '16 ergab ein Routine-Check eine Schilddrüsenunterfunktion und ein erhöhter NBZ (129).
      Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich Diabetes habe bzw. darauf hinsteuere, hielt es für einen einmaligen Ausreißer.
      Dies obwohl ich bei 165 cm ca 105 Kg wog, phasenweise recht bewegungsarm lebe und viele leere Kalorien in Form von Süßigkeiten, Chips, gesalzenen Nüssen, Salzlakritzen und Fertigpudding entscheidenden Anteil an meinem Gewicht hatten.
      4 Wochen später bekam ich aber gesagt, dass ich nun einen NBZ von 111 habe und einen HbA1c von 6,5, also doch beginnender Diabetes.
      Inwieweit dazu neben meinem ungesunden Lebensstil auch die Einnahme eines Lithiumpräparates beigetragen hat, zu dessen Nebenwirkungen Schilddrüsenunterfunktion und erhöhte Blutzuckerwerte gehören können, weiß ich nicht.
      Jedenfalls nehme ich seit Mitte Dezember ein Schilddrüsenhormon, Lithium seit Ende Januar nicht mehr. Der Schilddrüsenwert ist wieder im grünen Bereich, der NBZ vom 6.3. 17 lag leider bei 139 und dies, obwohl ich bereits über 7Kg abgespeckt hatte, alleine durch das Weglassen der Fertigpuddings, starke Reduktion der o.g. Sünden und vermehrter Bewegung, nur weil ich meine erkrankte Mutter häufig besuchte.
      Weiß jetzt gar nicht, wie ich auf LOGI aufmerksam wurde, bin gerade dabei, mich ein wenig einzulesen, reduzierte Kohlenhydratmenge bei Diabetes halte ich aber für eine logische Konsequenz, um weiter Gewicht abbauen zu können.
      Noch bin ich recht unsicher, wie mein Ernährungsplan konkret aussehen kann, mal schauen, was ich da für mich entwickeln kann und wie mein Körper darauf reagiert.
      Auf jeden Fall habe ich keinerlei Lust, mir noch weitere gesundheitliche Probleme 'an Land zu ziehen', die möglichen Folgeerkrankungen einer Diabetes sind ja schon recht erschreckend und gerade bei meiner Vorschädigungen sehr kontraindiziert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alli () aus folgendem Grund: fehlendes R im Titel

    • Ein herzliches Hallo auch von mir :)

      Du wirst vermutlich schon bald feststellen, dass es sowohl essensmäßig als auch für die persönliche Lebensqualität noch vieles verbessern wird, wenn Du die Carbs reduzierst und die Angst vor gesunden Fetten bezwingst und ganz besonders wichtig ist viel Bewegung an der frischen Luft mit möglichst viel Sonne, das hebt die Stimmung auf dieser "Reise" ungemein :100:
      Von einstmals 120kg und derzeit 72kg unterwegs zum U70 :89:
    • Viel Erfolg auf deinem Weg! Wenn du mit den Büchern durch bist, solltest du (hoffentlich) genug Möglichkeiten, Spielraum, Motivation sehen um mit deinem Diabetes gut klar zu kommen ;)

      Fang einfach an! Du bist hier gelandet, das ist die beste Voraussetzung für Erfolg! :)

      Gib Gas! ;)

      @Bathidababy
      Was heißt hier eigentlich "recht gut gerüstet" :toocool: Alles, was danach an Büchern zum Thema kam, sind zum Großteil Kochbücher ;)
      Be the change you want to see in the world!
      Mahatma Gandhi
    • Katti schrieb:

      Was heißt hier eigentlich "recht gut gerüstet"
      evtl. meint @Bathidababy vor allem theoretisch?
      Denn zur praktischen Umsetzung muss man sich doch noch einige Gedanken machen und hier Tipps holen. :D
      DM2 festgestellt 14.3.14, Metformin 1000 2x tgl.,
      HbA1: 14.3.14 - 12,3 % / 27.3.14 - 11,5 % / 9.7.14 - 6,8 % / 15.1.15 - 6,9 % / 16.7.15 - 6,0 %/9 Wochen nach Nieren-OP: 12.9.16 6,3 %

      166 groß, 64 kg seit 09/14