Jetzt geht's los!

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    • Jetzt geht's los!

      Hallo zusammen,

      jetzt geht's los - zumindest aktiv bei euch im Forum. Lesenderweise bin ich schon eine ganze Weile dabei und empfinde diese Community als tolle Wissens- und Inspirationsquelle. Freue mich, ab nun auch dabeizusein!

      Zu mir, ich bin Ende 40 und ich habe mich, infolge massiver gesundheitlicher Probleme und damit einhergehender Unverträglichkeiten, die vergangenen zwei Jahrzehnte maximal ungesund und extrem eingeschränkt ernährt. Nachdem ich mich schon fast damit abgefunden hatte, habe ich diese Unverträglichkeiten mittlerweile erstaunlich gut in den Griff bekommen bzw. überwunden und kann meine Ernährung mittlerweile so variabel gestalten, wie ich es mir vor einiger Zeit nicht in meinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können. Das bedeutet nicht nur, dass Essen erstmals wieder Genuss für mich bedeutet, sondern auch einen enormen Zuwachs an Fitness und Lust auf Sport. Binnen eines knappen Jahres habe ich daraufhin fast 30 kg abgenommen, was natürlich ein weiterer euphorisierender Faktor ist. Zunächst gar nicht einem bestimmten Ernährungskonzept folgend, sondern einfach das essend, was mir bekommen ist. Das waren anfangs "langsame" Carbs, die aber dennoch eine qualitative Verbesserung darstellten. Später hat sich der Schwerpunkt mehr und mehr auf Gemüse verlagert und das nächste Level habe ich erreicht, als ich Fragmente von Paleo/LC/LOGI einzubauen begann.

      Einerseits bin ich natürlich sehr glücklich über die wirklich elementaren Veränderungen, gleichzeitig aber seit einiger Zeit etwas unzufrieden, denn tatsächlich fühle ich mich noch nicht am Ziel, komme diesem aber auch nicht mehr näher, obwohl ich durchaus darum kämpfe. Das Problem: Obwohl die Kilos purzelten und purzelten, rückte der Körper ab einem bestimmten Zeitpunkt sichtlich kein Gramm Bauchfett mehr heraus. Gesicht, Hals, Beine, überall nehme ich (fast zuviel) ab, die Wampe hingegen macht weiterhin keinerlei Anstalten, sich zu verabschieden. (Laut meiner Körperfettwaage bei glücklicherweise dennoch leichtem Muskelzuwachs und sukzessive sinkendem Fettanteil.)

      Kurzum, die Kilos sind mir letztlich schnuppe, so lange sich die Figur für mich stimmig anfühlt, das tut sie aber (zumindest noch) nicht. Von daher ist meine Devise: Moderat negative Energiebilanz noch so lange, bis der Körper endlich das verdammte Bauchfett herausrückt - irgendwann muss es dann ja auch mal an diese Reserven gehen. An dieser Stelle tut sich nun aber seit Monaten kein bisschen mehr.

      Tatsächlich habe ich den Ehrgeiz, die letzten und natürlich schwersten Schritte jetzt auch noch zu schaffen. Ansonsten hätte ich das Gefühl, mich auf eine Reise begeben zu haben, ohne je am Zielbahnhof angekommen zu sein. Wäre das Fett gleichmäßiger verteilt, hätte ich nicht wirklich ein Problem damit. Aber überall abzunehmen und lediglich diesen Klumpen unterhalb des Bauchnabels mit mir rumzuschleppen finde ich tatsächlich sehr suboptimal - das sieht weder besonders gesund aus, noch ist es das bekanntermaßen. Und ich will mich einfach gesund und fitt fühlen, auch um noch beschwerdefreier Sport machen zu können.

      Nun ist die Frage, wo ich ansetzen kann, um diesem Ziel näher zu kommen. Ich ernähre mich mittlerweile enorm kohlenhydratarm, vielleicht ja sogar zu sehr. Süßigkeiten oder Zucker/Süßstoffe finden bei mir seit ewig nicht statt, ohne dass ich das im geringsten vermisse, ebensowenig Alkohol, Limos, Säfte, Brot, Körner. Nur manchmal bekomme ich kleine Fressattacken und stopfe dann sehr viel (belegtes) Knäcke in mich rein. Das wird mit einem netten Sättigungsgefühl belohnt, aber dann eben auch mit nem Kilöchen mehr am nächsten Morgen.

      Generell dürfte nicht die Zusammensetzung meines Speiseplans das Problem sein, sondern die Menge. Und nachdem ich mich jetzt mal etwas mit dem Thema Insulin beschäftigt habe, fürchte ich, dass der Kern des Problems hier liegen könnte. Zumindest gibt es aus meiner Sicht eine ganze Reihe von Indizien dafür, inklusive einiger Laborwerte. Unter anderem dazu habe ich einige Fragen. Weiß nicht, ob ich die besser hier platziere oder im Diabetes-Forum.

      Aber sicher war das jetzt eh erstmal genügend Text für eine Neuvorstellung. Bin wie gesagt sehr wissensdurstig und freue mich auf den Austausch mit euch. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sullivan ()

    • Ebenfalls ein herzliches Willkommen -
      vermutlich hast du auch einen Sixpack im Speckmantel/mäntelchen :D , diesen Speckmantel wegzubekommen ist fies, da der Körper wohl gerade hier am liebsten seinen Überschuss speichert. Leider habe ich auch kein Patentrezept, außer "hinfallen, aufstehen, weiter machen", ich kämpfe auch schon längere Zeit damit.
      Viele Grüße
      Ritzgi
      Wo Worte selten, haben sie Gewicht! William Shakespeare