Leberfasten, LOGI oder Flexi-Carb in einer 3wöchigen ambulanten Kur

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    • Leberfasten, LOGI oder Flexi-Carb in einer 3wöchigen ambulanten Kur

      Hallo,

      ich bin eigentlich nur stille Mitleserin, aber jetzt darf ich drei Wochen alleine zur ambulanten Badekur fahren und möchte in dieser Zeit ein wenig "Restart" betreiben. Prinzip LOGI kenne ich, Leberfasten auch, Flexi jetzt nicht so sehr.
      Im Moment esse ich eher etwas zwischen LOGI, LC und Flexi, ich habe ein Gewicht gerade so noch im Normalbereich und akzeptable Blutwerte. Jedes längere Schludern zeigt aber, dass ich sofort im prä-diabetischen Bereich lande, weshalb meine Disziplin und ich des öfteren in harte Verhandlungen geraten.

      Beim Essen klappt das zumindest halbwegs, mein Gewicht ist seit einem halben Jahr sehr stabil. Bewegung kommt job-, familien-, haus- und gartenbedingt nahezu immer zu kurz. Ist bei dem Damoklesschwert namens DM II natürlich nicht optimal. Bin gesundheitlich leider noch dazu etwas eingeschränkt, aber Nordic Walken und Schwimmen geht und ein bisschen Yoga auch. Gerätetraining dagegen gar nicht.

      Lange Rede, kurze Frage: ich will in den drei Wochen dem Sport einen so regelmäßigen Platz einräumen, dass ich nach meiner Heimkehr nicht mehr darauf verzichten will. Gleichzeitig würde ich in der ersten Woche gerne einen Startschuß mit drei Shakes täglich machen und die anderen beiden Wochen möglichst konsequentes LOGI (über drei Kilo weniger wäre ich unglaublich glücklich, weil dann endlich eine 7 vorne stünde).
      Ich wollte 3 x wöchentlich eine Stunde walken und 2 x eine Stunde schwimmen, dazu dann 1-2 x wöchentlich abends je 20 Minuten mein Yogaprogramm.
      Nehme ich mir da zu viel vor? Insbesondere wegen der Woche mit den Shakes?

      Über eine Einschätzung würde ich mich freuen!
      Vielen Dank von Rowena
    • Ich kann nur von meiner Erfahrung aus stationären Kuren/Reha sprechen.

      Ich würde die 3 Shakes ehrlich nicht machen. Du willst dich sportlich voran bringen und wirst gleichzeitig Hunger haben. Ich glaube das passt nicht.
      Wie wäre es mit einem Shake z. B. Zum Frühstück, dann logisches Mittagessen und abends entscheidest du, ob Shake reicht oder doch logische Mahlzeit.

      Außer deinen oben angeführten sportlichen Vorhaben - bekommst du keine Anwendungen?
      Lieben Gruß von stümmi


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      Stephen Hawkins
    • Hallo Stümmi,

      genau die Befürchtung mit dem Hunger und Sport habe ich auch. Insofern ist Dein Vorschlag wahrscheinlich besser.

      stümmi schrieb:

      Außer deinen oben angeführten sportlichen Vorhaben - bekommst du keine Anwendungen?
      Ich werde mir manuelle Therapie für meine anderen Baustellen verschreiben lassen. Das wird aber maximal eine pro Tag sein. Dazu kommen dann noch Thermenbesuche. Insofern werde ich viel freie Zeit haben.
    • rowena_dm schrieb:

      Das wird aber maximal eine pro Tag sein.
      Das ist ja für eine Kur sehr wenig und mit Deinen eigenen sportlichen Vorhaben ist die Woche ja nicht so voll. Der Hunger aus sportlichen Gründen sollte sich also im Rahmen halten. In einer stationären Kur hast Du ja wesentlich mehr Sport und Anwendungen.

      Probier es aus und ansonsten genieße die 3 wöchige Auszeit und kümmer Dich mal nur um Dich.
      Lieben Gruß von stümmi


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    • rowena_dm schrieb:

      Ich wollte 3 x wöchentlich eine Stunde walken und 2 x eine Stunde schwimmen, dazu dann 1-2 x wöchentlich abends je 20 Minuten mein Yogaprogramm.
      Ich bekomme vom Schwimmen immer Hunger wie ein Bär! Daher wären diesbezügliche Aktivitäten für mich nichts in Kombination mit einer Kalorienrestriktion.
      Walken kann man so und so. Von "Es nicht anstrengender als Spazierengehen." bis zu einer Intensität, die man keine Stunde durchhält. Was Dir da in dem Zusammenhang gut tut, musst Du selbst spüren. Auch Ausdauereinheiten können hungrig machen.
      Beim klassischen Yoga sehe ich die geringsten Hürden. Erst recht nicht bei 20 Minuten.

      Es kann verlockend sein, in 3 Wochen alles zu wollen, also sehr wenig zu essen und viel Sport zu machen, um möglichst gute Ergenisse zu haben.
      Aber das Risiko, danach mehr zuzunehmen, als Du in der Zeit abgenommen hast besteht. Ich habe das bei einer Freundin gesehen, die "Fastenwandern" gemacht hat. Sie fühlte sich sooo toll danach! Aber der Katzenjammer kam.

      Ich würde mich auf eines beschränken: Shakes und Entspannung, gerne mit Yoga oder intensives Sportprogramm mit normalem (logischem) Essen. Wobei ich persönlich, ohne Neigung zu DM2, zu zweiterem tendieren würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dünner Hering ()

    • Hallo Dünner Hering,

      danke für Deine Einschätzung. Da ich nicht so sehr sportlich bin, wird das Walken sicher eher im "etwas anstrengender als Spazierengehen"-Bereich liegen... :) Geschwommen bin ich schon lange nicht mehr, kann mich aber in der Tat erinnern, dass ich danach früher oft hungrig war.
      Vielleicht mache ich es ja so, dass ich in der ersten Woche Shakes und Entspannung (inc. Yoga und Therme) in den Vordergrund stelle und ab der zweiten Woche dann den Sport intensiviere und dafür normal LOGIsch esse...

      Eine weitere Abnahme ist ja nicht unbedingt gesundheitlich notwendig, sondern wäre eher ein "nice to have" (ich habe schon rund 15 Kilo abgenommen). Wichtiger ist mir, dass meine Blutwerte gut bleiben.