Schwierigkeiten abzunehmen

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    • Schwierigkeiten abzunehmen

      Hallo zusammen,

      da ich aufgrund von Medikamenten zugenommen habe und diese teilweise noch nehme, fällt mir das Abnehmen sehr schwierig.
      Da ich nun seit ein paar Wochen probiere mich nach Logi zu ernähren, wollte ich fragen welche Erwartungen ich an diese Ernährungsform haben kann.
      Ich kann nicht genau sagen, wieso mir das Abnehmen so schwer fällt, aber es wurde auf jeden fall eine Insulinresistenz bei mir diagnostiziert.

      So wie ich das verstehe, ist es sehr schwierig mit einer Insulinresistenz abzunehmen, da durch den hohen Insulinspiegel der Körper fett einlagert und nicht verbrennen kann.

      Ich glaube ich möchte dieses Thread eröffnen um einfach generell Tipps einzuholen, was ich neben Logi essen noch machen, um den Abnehmprozess zu beschleunigen.

      Wie sieht es bei euch mit Sport aus? Macht ihr Kraftsport / Ausdauersport?
      Mit welchen Abnehmerfolgen ist denn zu rechnen, wenn man sich LOGIsch ernährt?

      Würde mich über Tipps freuen!
    • jimmycarter schrieb:

      Würde mich über Tipps freuen

      Und wir uns erst einmal über Antworten: ;)

      Wie alt, wie groß, wie schwer bist Du, wie viel möchtest Du abnehmen - welche Vorerkrankungen hast Du und welche Medikamente nimmst Du?
      Und wie hast Du Dich vorher ernährt, welche LOGI-Bücher hast Du gelesen?

      Das wäre es so im Moment, was ich gerne wüsste .... ^^
      "Wrinkles should merely indicate where smiles have been"

      Mark Twain
    • Hey danke für deine Antwort.

      Ich bin männlich, 30. Habe körperlich keine Vorerkrankung aber stehe psychisch sehr oft unter Stress und nehme aktuell Lyrica (vorher Seroquel) ein.

      Ich habe mich vorher wechselhaft ernährt. Aber recht häufig Kohlenhydrate (Brote, Nudeln, Pizza etc) aber auch viel Salat und wenig Zuckergetränke. Aber alles in allem dennoch viele Kohlenhydrate und nicht all zu sehr am Zucker gespart, aber auch nicht übermäßig.

      Ich bewege mich nicht viel, aber durch die psychische Belastung steh ich wie gesagt unter Stress, was sicherlich auch ein Einflussfaktor der Insulinresistenz ausmacht.

      Bücher habe ich keine gelesen, sondern hauptsächlich im Internet mir Informationen zusammen gesucht, durch Forenbeiträge, Videos, Artikel etc.

      Empfohlen wurde mir Logi von meinem Hausarzt.
    • jimmycarter schrieb:

      und nehme aktuell Lyrica (vorher Seroquel) ein
      Das kann leider alleine schon zu einer nicht unerheblichen Gewichtszunahme führen.
      Ergänzung: Und das Abnehmen sehr erschweren.
      Mit Logi kannst Du sicher ein wenig "Schadensbegrenzung" betreiben und durch weniger KH's gesünder leben.
      Liebe Grüsse
      ragi123 :)


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ragi123 () aus folgendem Grund: Ergänzung

    • ragi123 schrieb:

      jimmycarter schrieb:

      und nehme aktuell Lyrica (vorher Seroquel) ein
      Das kann leider alleine schon zu einer nicht unerheblichen Gewichtszunahme führen.Ergänzung: Und das Abnehmen sehr erschweren.
      Mit Logi kannst Du sicher ein wenig "Schadensbegrenzung" betreiben und durch weniger KH's gesünder leben.
      Ja also durch das Seroquel definitiv, da ging die Gewichtszunahme weiter und weiter, deshalb hab ich es abgesetzt. Durch Lyrica alleine nehme ich nicht mehr zu und nur langsam mit Logi ab. Laut Ärzte soll wohl das Lyrica haupsächlich durch den vermehrten Hunger die Gewichtszunahme machen, die meisten Betroffenen schreiben das auch in diversen Foren. Manchmal aber wird auch gesagt, dass die Ernährung wohl gleich geblieben ist. Also eine wirklich Gewissheit wie das Medikament die Gewichtszunahme macht, gibt es nicht.

      Aber da ich das Medikament zur Zeit nehmen muss, muss ich halt versuchen alles andere zu probieren, um dennoch abzunehmen.

      Fakt ist ja das ich die Insulinresistenz habe, welche ja bekannt dafür ist, dass auch hier das Abnehmen bei hohen Insulinspiegel blockiert.

      Vielleicht bin ich zu ungeduldig, aber ich denke ich möchte generell wissen, was ich neben Logi noch machen kann und mit welchen Erfolgen ich rechnen kann...

      Danke.
    • jimmycarter schrieb:

      Vielleicht bin ich zu ungeduldig, aber ich denke ich möchte generell wissen, was ich neben Logi noch machen kann und mit welchen Erfolgen ich rechnen kann...
      Ja, da wirst Du wohl ein wenig mehr Geduld aufbringen müssen. Für die Insulinresistenz ist Logi natürlich supi - und wenn machbar für Dich, wäre auch Kraft- und Ausdauersport richtig gut.
      Und sicher ist es vor allem gut, einen Diabetes 2 (unter der Medikation) möglichst zu vermeiden.

      Funktioniert denn mit dem neuen Medikament das Sättigungsgefühl ?
      Liebe Grüsse
      ragi123 :)


    • Ja das Sättigungsgefühl ist sehr gut. Ich habe (vor allem durch Logi) recht wenig hunger, den ich unter Kontrolle habe.
      Wenn es passt faste ich auch 16 Stunden und esse innerhalb der 8 Stunden am Tag.

      Ja ich habe heute überlegt mich in einem Fitness studio anzumelden, wobei ich mich nicht wirklich wohl fühle unter all den "Pumpern", deshalb muss ich ein Studio finden, das zu mir passt.

      Wieviel Abstand sollte man zwischen den Mahlzeiten denn i.d.R. lassen? Ich glaube mal was von 4-5 Stunden gehört zu haben. Wie macht ihr das?

      Und welche Abnehmerfolge kann (mit oder ohne Sport) mit Logi erwarten? Wie habt ihr abgenommen?
    • jimmycarter schrieb:

      Wieviel Abstand sollte man zwischen den Mahlzeiten denn i.d.R. lassen? Ich glaube mal was von 4-5 Stunden gehört zu haben. Wie macht ihr das?
      Ich kann nur von mir schreiben: meine erste Mahlzeit ist so gegen 11 Uhr.
      Die zweite Mahlzeit habe ich gegen17-18 Uhr.
      Falls ich zu wenig gegessen habe, gönne ich mir gegen 22 Uhr noch mal enteder Walnüsse und/oder Käse.

      Mir hat zur Verbesserung meiner Insulinresistenz das Leberfasten geholfen. Mein Vorteil, ich mag den Geschmack von Hepafast sehr gerne.

      Ich wünsche dir viel Erfolg :thumbup:
      Liebe Grüße :89:

      carlosinchen
      DM Diagnose am 28.11.12 Metf 2 x 1000 + seit 12/14 Januvia , am 15.12.17 Janumet, ab 14.01.18 nix,
      ab 26.11.2018 Januvia 100, ab Februar 2019 Forxiga
      dazu, HbA1c 9,6 . Ende August Leberfasten, ab Oktober 2019 kein Januvia/Forxiga, Ernährung "VLC-Logi" - HbA1c 5,9
      Minus 22 kg seit Juli 2018 [kein Märchen]
    • jimmycarter schrieb:

      Ja das Sättigungsgefühl ist sehr gut. Ich habe (vor allem durch Logi) recht wenig hunger, den ich unter Kontrolle habe.
      Wenn es passt faste ich auch 16 Stunden und esse innerhalb der 8 Stunden am Tag.
      Super - ich finde das ist schon die "halbe Miete". 4-5 Std. Abstand zur nächsten Mahlzeit sind auch gut.

      Ich habe mir einfach erstmal einfache Bodenmatten geholt, am grossen Fluss einzelne Handhanteln bestellt und zu Hause für Übungen Platz geschaffen. Übungsprogramme, Übungen findest Du recht viele bei YT. Ich habe im 1. Jahr 3 x Woche 45 Min Zeit aufgewendet. Dazu fahre ich regelmässig Rad (Sommer wie Winter).
      Ich mag nämlich auch keine Studios - allein der Zeitaufwand zum Hinkommen, da habe ich mein Programm zu Hause schon gemacht :D
      Liebe Grüsse
      ragi123 :)


    • carlos02 schrieb:

      jimmycarter schrieb:

      Wieviel Abstand sollte man zwischen den Mahlzeiten denn i.d.R. lassen? Ich glaube mal was von 4-5 Stunden gehört zu haben. Wie macht ihr das?
      Ich kann nur von mir schreiben: meine erste Mahlzeit ist so gegen 11 Uhr.Die zweite Mahlzeit habe ich gegen17-18 Uhr.
      Falls ich zu wenig gegessen habe, gönne ich mir gegen 22 Uhr noch mal enteder Walnüsse und/oder Käse.

      Mir hat zur Verbesserung meiner Insulinresistenz das Leberfasten geholfen. Mein Vorteil, ich mag den Geschmack von Hepafast sehr gerne.

      Ich wünsche dir viel Erfolg :thumbup:
      Wie funktioniert das Leberfasten? Ich trinke 2 Wochen lang einen Shake und esse dazu etwas Gemüse? Nach den 2 Wochen esse ich wieder normal? Bleibt man in den 2 Wochen auch wirklich satt? Wie hast du gemerkt, dass es deiner Insulinresistenz geholfen hat? Hast du danach eine Untersuchung gemacht?



      Rotraud schrieb:

      carlos02 schrieb:

      zur Verbesserung meiner Insulinresistenz das Leberfasten
      Hat bei meinem GöGa auch eine Menge bewirkt.
      Was meinst du mit GöGa?
    • GöGa = GötterGatte :hust:

      Schau mal bei Leberfasten.com rein

      Ich hatte die verlängerte Intensivphase und dann Freestyle mit Hepafast und bisschen was zum Kauen. Ich schreibe meine Nahrung im Diabetesfaden auf.
      Leider halte ich mich nicht allzu gerne an feste Regeln, daher beobachte ich meine gegessenen Kohlenhydrate und meinen Eiweißkonsum. Meist liege ich bei 20-25g KH, 80-90g Protein und 30-50g Fett
      ungefähr 800-1000 kcal
      Liebe Grüße :89:

      carlosinchen
      DM Diagnose am 28.11.12 Metf 2 x 1000 + seit 12/14 Januvia , am 15.12.17 Janumet, ab 14.01.18 nix,
      ab 26.11.2018 Januvia 100, ab Februar 2019 Forxiga
      dazu, HbA1c 9,6 . Ende August Leberfasten, ab Oktober 2019 kein Januvia/Forxiga, Ernährung "VLC-Logi" - HbA1c 5,9
      Minus 22 kg seit Juli 2018 [kein Märchen]
    • Also da ich gerade mich etwas querbeet informiert habe, bin ich auf den Arzt gestoßen, der mit Dr. Worm das Leberfasten entwickelt hat. Dieser hat ein Youtube Channel. Jedenfalls hat er gesagt, dass z.B. eine verfette Leber die "Handbremse" beim Gewicht verlieren ist.
      Und meine Leber ist sicherlich verfettet, da meine Leberwerte erhöht sind (durch die Medikamente), ich Übergewicht, schlechte Triglyceride und nen großen Bauchumfang habe. Also das kann also gut mit einspielen und ich werde es nun in Betracht ziehen das Leberfasten mal zu machen.

      Also doofe Frage, aber: Das ist nicht nur Marketing oder? Weil letztendlich möchte ja ein Produkt verkauft werden... Ihr habt positive Erfahrungen damit machen können?

      Des Weiteren hat der Arzt ein Video zur Darmflora gemacht, auch diese ist bei mir gestört und es wurde vom Hausarzt das Leaky Gut Syndrom diagnostiziert. Auch das soll wohl zu Übergewicht führen. Hat jemand Erfahrung was man in diesem Fall machen kann? Ist jemand zufällig betroffen?

      Danke euch :)
    • Ich besuche hier sporadisch das Bodymed Center. Der Arzt ist ein begeisteter Ernährungsmediziner.
      Das erste Mal führte ich den Kurs 2013 durch.
      Leider bin ich ein emotionaler Esser (gewesen)???
      Deshalb bei mir die Aufs und Abs. Ich hoffe, dass mich nun anderweitig belohnen und trösten kann als mit Essen.

      Ich habe 1 mal den Kurs bezahlt, aber reduziert, weil der Ernährungsmediziner auch das Blutbild von meinem Hausarzt genommen hat. Seitdem darf ich Hepafast kaufen, ohne erneut einen Kurs zu bezahlen. Auch die wöchentlichen Kurzvorträge sind bei ihm frei. Er steht auf dem Standpunkt: so lange jemand sich um seine Gesundheit kümmert, ist er froh, dass die Leute kommen. Besser, als wieder in alte Fahrwasser zu geraten.
      Mich motivieren die Vorträge, besuche sie aber inzwischen seltener, nur zur Bioimpedanzmessung, die auch immer frei sind.
      Liebe Grüße :89:

      carlosinchen
      DM Diagnose am 28.11.12 Metf 2 x 1000 + seit 12/14 Januvia , am 15.12.17 Janumet, ab 14.01.18 nix,
      ab 26.11.2018 Januvia 100, ab Februar 2019 Forxiga
      dazu, HbA1c 9,6 . Ende August Leberfasten, ab Oktober 2019 kein Januvia/Forxiga, Ernährung "VLC-Logi" - HbA1c 5,9
      Minus 22 kg seit Juli 2018 [kein Märchen]
    • jimmycarter schrieb:

      es wurde vom Hausarzt das Leaky Gut Syndrom diagnostiziert. Auch das soll wohl zu Übergewicht führen. Hat jemand Erfahrung was man in diesem Fall machen kann?
      Als allererstes Getreide jeglicher Art vermeiden!
      Schau mal hier: Leaky gut - so hilft Low Carb High Fat
      Da bist du bei LOGI schon mal richtig, wenn du dich an die unteren beiden Stufen hältst. LCHF hilft auch beim Abnehmen!
      Liebe Grüße
      Ruth :)




    • jimmycarter,

      ich bin bei diesem Arzt, Dr. Walle ist vielen hier ein Begriff.
      Natürlich steht im Hintergrund auch Marketing ( Mensch muss ja auch leben) aber ganz eindeutig stehen im Vordergrund die Themen Ernährung und Gesundheit und Zugewandtheit.
      Ich werde dort nicht auf mein Gewicht reduziert.
      Ich habe ähnliche Erfahrungen wie carlos gemacht und fühle mich dort gut beraten und aufgehoben.
      Auch gelernt habe ich in den Vorträgen sehr viel darüber, wie mein Körper funktioniert und warum er stellenweise spinnt.
      Meine Fettleber richtet sich in ihrer Größe nach meiner Ernährung.
      Und was Ruth zu Leaky gut schreibt, kann ich nur bestätigen.
      Das Leberfasten haben hier schon viele gemacht. Ich auch. Regelmäßig, einmal im Jahr.
      Für die einen ist es leicht, anderen fällt es schwerer.
      Ich muss sagen, da mir der Geschmack von Hepafast entgegenkommt und ich kein Problem mit Milch habe, habe ich das Leberfasten immer als "Spaziergang" erlebt. Zusammen mit dem Gemüse war ich auch immer ausreichend satt. Wie gesagt, "Ich-Botschaft".

      Liene
    • jimmycarter schrieb:

      Habt ihr denn eine Veränderung beim Abnehmen oder sonstige gesundheitliche Änderungen nach dem Leberfasten beobachtet/gespürt?
      Der GöGa hat ca. 20 kg abgenommen, damit die Insulinresistenz geknackt und konnte danach eins der beiden Diabetesmedikamente (Sitagliptin) absetzen, muss jetzt nur noch Metformin nehmen.
      Man sieht das auch deutlich am Blutzucker, der zwar nach KH hochschießt, sich aber sehr schnell wieder reguliert. Vor dem Leberfasten blieb er dann lange oben, trotz beider Medikamente.
      Einen Tag ungestört in Muße zu verleben, heißt einen Tag ein Unsterblicher sein. (China)