Positive Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft zur Low-Carb

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    • Na endlich, wird ja auch Zeit :105:
      Liebe Grüße :89:

      carlosinchen
      DM Diagnose am 28.11.12 Metf 2 x 1000 + seit 12/14 Januvia , am 15.12.17 Janumet, ab 14.01.18 nix,
      ab 26.11.2018 Januvia 100, ab Februar 2019 Forxiga
      dazu, HbA1c 9,6 . Ende August Leberfasten, ab Oktober kein Januvia/Forxiga, Ernährung "VLC-Logi"
      Minus 22 kg seit Juli 2018 [kein Märchen]
    • Das mag ein großer Schritt für die Ernährungswissenschaften sein, und dazu will ich herzlich gratulieren.
      Aber für uns mit Diabetes ändert sich damit herzlich wenig. Denn die Beratung erfolgt weiterhin nach DGE Standard, auch wenn sie jetzt davon abweichen KANN. Aber für solche Abweichungen gibt es keinerlei zielführend erkennbare Kriterien UND die tolle Zusammenfassung, dass vergleichende Studien zwar nach 6 Monaten Vorteile für LC ausweisen, die sich aber nach nem Jahr wieder ausgleichen.

      Sorry, wenn ich hier wieder den Spielverderber gebe, aber ich kann da beim besten Willen keinen Grund für die Ernährungsberatungen sehen, ihr Angebot für so ein modisches Strohfeuer zu erweitern :(
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • hjt_Jürgen schrieb:

      Aber für uns mit Diabetes ändert sich damit herzlich wenig. Denn die Beratung erfolgt weiterhin nach DGE Standard, auch wenn sie jetzt davon abweichen KANN.
      Ich war im vorigen Jahr zum 1. Mal in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis.
      Dort wird Low Carb vermittelt.
      Über die Medien wird es mehr und mehr zum Thema D2 vermittelt. Das war vor 4 1/2 Jahren, wo bei mir die Diagnose gestellt wurde, noch nicht so. Da war zu 80% der Berichterstattung LC "gefährlich", die Kohlenhydratezufuhr im üblichen Sinne unentbehrlich.
      Allerdings muss man auch auf der Betroffenenseite sagen, viele wollen das gar nicht.
      Kein Brot - keine Kartoffeln ? Ne, das geht gar nicht. Meine persönliche Erfahrung im Bekanntenkreis. :(
      Liebe Grüsse
      ragi123 :)


    • Du hast Recht: Es bewegt sich was. Würde Katti mir auch wieder vorhalten und NW eh.

      Aber wenn die Diabetologie=DDG und nicht der einzelne Diabetologe(!) das Behandlungsziel nicht so definiert, dass der einzelne Betroffene das jeden Tag sehen und jeden Tag sehen kann, wie passend er/sie in der Spur ist, ist das alles kalter Kaffee. Die im gelobten Papier referenzierte nachlassende Adhärenz nach nem Jahr geht doch wesentlich darauf zurück, dass die Betroffenen gar nicht merken, wie ihr BZ so allmählich wieder ansteigt. Und wo sie sonst auch nix fühlen, essen sie halt mit der Zeit wieder anders und womöglich auch mehr.

      Ẃenn Hans Lauber sein Ess- und Lauf-Verhalten nicht jeden Tag in seinem BZ bestätigt gesehen = zielführend gemessen hätte, wäre ihm sein toller Erfolg nicht gelungen, und er hätte den auch nie üebr die Jahre durchhalten können.

      Und genauso ist das mit der Ernährungsberatung: Wenn die Dir vorschlagen kann, dass Du einfach mal Dein normales Essen jeweils ne Stunde nach dem Essen für ne Woche durchmisst und protokollierst, und dann ne Woche das gleiche Essen nur ohne KHs, dann brauchst Du für alle, die ihren BZ wirklich gesünder haben wollen, nicht mehr besonders für LC zu argumentieren. Dann reicht die gesunde Zielangabe mit max 140-160 mg/dl - und JA, auch da werden 1 Jahr weiter nicht mehr die meisten dabei sein. Aber wenn nur 10 von 100 Startern, dann hätten die Teststreifen mit jedem Jahr, das die weiter in ihrer Spur blieben, die Wirksamkeit von 10 NNT (Numbers Needed to Treat) und damit so viel Nutzen wie sehr viel teurere Medikamente zum Einnehmen.
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