Diabetes in Deutschland

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    • Danke für HInweis und Link!

      Es gibt längst 100.000und mehr Fälle in D, in denen Menschen mit Typ 2 in den letzten 10 Jahren die vollständige Remission gelungen ist und gelingt, obwohl nur wenige Ärzte dazu anleiten.
      ABER keine einzige Studie hat bislang danach gefragt, wie ihnen das gelingt. Und in den Fällen, von denen ich persönlich weiß, hat bis heute nicht einmal der behandelnde Arzt ernsthaft danach gefragt.

      ABER ALLE gelungenen und gelingenden Fälle, von denen ich weiß, bewegen sich täglich erheblich mehr und gezielter und essen deutlich anders und deutlich weniger, als nach solch tollen Publikationen zur Prävention von Typ 2 empfohlen.

      Wäre nicht viel zielführender, wenn das RKI das Verhalten untersuchen würde, mit dem diese Remissionen gelingen?
      Ok, zielführender natürlich nur, wenn das Ziel mehr gesunde Lebensjahre und nicht immer noch mehr noch intensiver behandelte kranke wäre. Schade :(
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • Patienten bringen Geld, Gesunde nicht.
      Liebe Grüße :89:

      carlosinchen
      DM Diagnose am 28.11.12 Metf 2 x 1000 + seit 12/14 Januvia , am 15.12.17 Janumet, ab 14.01.18 nix,
      ab 26.11.2018 Januvia 100, ab Februar 2019 Forxiga
      dazu, HbA1c 9,6 . Ende August Leberfasten, ab Oktober 2019 kein Januvia/Forxiga, Ernährung "VLC-Logi" - HbA1c 5,3
      Minus 22 kg seit Juli 2018 [kein Märchen]
    • aber da sind wir nach meinem Wissen schon so weit, dass die Fachmedizin eingesteht, dass gesündere Werte besser sind und höhere halt besser für's Geschäft, während unter den Diabetologen noch viele wirklich glauben, dass gesunder BZ mit Diabetes praktisch tötlich sei :(
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • Lange Zeit war ich nur stiller Mitleser, jetzt muss ich mich einmal einmischen:
      Der Diabetes Bericht ist die Erhebung eines Ist-Zustandes und keine Therapiestudie.
      In diesem Ist-Zustand finden wir beschrieben, dass 2010 17,3 % der Diabetiker keine Therapie, 73,4 % eine medikamentöse Therapie und 9,3% eine Lebensstilintervention erhielten. Lebenstilintervention heißt Ermunterung zu körperlicher Bewegung und gesunder Ernährung.
      Wir finden auch beschrieben, dass die Adipositasprävalenz zu hoch ist und wir uns zu wenig bewegen.
      Meiner Erfahrung nach ist die Lebensstiländerung bei den betroffenen Menschen am unbeliebtesten, es ist eben einfacher eine Pille zu schlucken. Ja, Remissionen sind möglich und leider viel zu selten. Aber der Erfolg einer Remission liegt eben nicht nur an den hier vielfach geschmähten Ärzten, sondern immer am Betroffenen selbst. Er selbst ist für sein Essen und seine körperliche Bewegung verantwortlich.
      Medikamentöse Therapie wird erst eingesetzt, wenn die Lebensstilintervention versagt.
      Dem Arzt bringt eine medikamentöse Therapie gar nichts, er verdient an einem regelmäßig kontrollierten, 'life-style-intervenierten' remittierten Patienten genauso viel wie an einem medikamentös behandelten Patienten mit oder ohne Folgekomplikationen.

      Kathrin
    • kabr schrieb:

      Meiner Erfahrung nach ist die Lebensstiländerung bei den betroffenen Menschen am unbeliebtesten, es ist eben einfacher eine Pille zu schlucken. Ja, Remissionen sind möglich und leider viel zu selten. Aber der Erfolg einer Remission liegt eben nicht nur an den hier vielfach geschmähten Ärzten, sondern immer am Betroffenen selbst. Er selbst ist für sein Essen und seine körperliche Bewegung verantwortlich.
      Im Grunde gebe ich Dir recht, natürlich ist der Betroffene mit der DM2-Diagnose für seine Blutzuckerwerte selbst verantwortlich.

      Nur sieht die Ernährungsberatung in der Praxis meist so aus, dass der Arzt/die Ärztin sagt, "Sie müssen abnehmen und sich mehr bewegen." Mehr kommt da in der Regel nicht. Ärzte sind bis auf seltene Ausnahmen keine Ernährungsexperten. Was einem da häufig empfohlen wird ist oft kontraproduktiv. Die meisten Betroffenen haben aber keine Ahnung, dass mit einem KH-reduzierten Ernährungsstil sich der D2 meistens auch gut regulieren lässt. Viele Menschen brauchen konkretere Anleitungen, um das ganze zu verstehen und umzusetzen - und daran hapert es bisher. Und daher sehe ich das RKI-Papier auch als ärgerlich an.
      Liebe Grüsse
      ragi123 :)


    • "Ihr Blutzucker ist erhöht. Aber nein, das ist noch lange kein Diabetes, aber wir müssen das natürlich beobachten," und damit folgt die Einladung zum nächsten Beobachtungs-Termin. Das erleben Prädiabetiker viele Jahre, bis sie schließlich mit an die 500.000 weiteren Prädiabetikern aktuell pro Jahr in D zum Diabetiker Typ 2 befördert und ernannt werden.

      Heute würde ich schon zu Anfang soner Entwicklung vom Dok erwarten, dass er vor die Wahl stellt: JETZT mit minimalem Aufwand und ohne Medikation zurück zum völlig gesunden Blutzucker und den dann mit minimalem Aufwand wenigstens 10 Jahre halten (vielleicht auch länger, aber so viele so viel längere Erfahrung gibt es noch nicht)* ODER aber das weitere Ansteigen des BZ wie bisher abwarten und ab Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte die progrediente Krankheit mit progredienter Medikation im vom Typ 1 gewohnten optimalen Rahmen so wenig krankmachend wie möglich pflegen?

      )*Und dazu jetzt nicht einfach nur pauschal abnehmen und mehr bewegen, sondern schon die individuell zielführende systematische Anleitung: Wenn Hans Lauber nicht meistens direkt nach dem Essen laufen würde, hätte er bei gleichem Bewegungspensum NICHT sein tolles Ergebnis erreichen und erhalten können!
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    • hjt_Jürgen schrieb:

      sondern schon die individuell zielführende systematische Anleitung: Wenn Hans Lauber nicht meistens direkt nach dem Essen laufen würde, hätte er bei gleichem Bewegungspensum NICHT sein tolles Ergebnis erreichen und erhalten können!
      Individuell und zielführend unterschreibe ich gerne.
      Aber ich z. B. habe erst beim Diabetologen genau erfahren, wie meine BZ-Regulation funktioniert. Von der Internistin habe ich vorher gar nichts dazu erfahren können.

      Ich z.B. muss erstmal nach dem Essen abwarten (bis zu 2 Std.) bevor ich körperlich anstrengenden Sport mache - sonst steigt bei mir der BZ sogar unnatürlich an.
      Der Blutzucker nach dem Essen steigt bei mir frühestens nach 1 Std. an und ist manchmal erst 3 Std. später auf dem Höhepunkt (zu späte Insulinausgabe). So gilt für mich: Nach dem Essen sollst Du ruhn, oder 1000 (gemütliche) Schritte tun.

      Bei anderen DM2-Betroffenen ist es wohl genau anders herum.
      Liebe Grüsse
      ragi123 :)


    • kabr schrieb:

      Lebenstilintervention heißt Ermunterung zu körperlicher Bewegung und gesunder Ernährung.
      Ermunterung kann man sone Aufforderung auch nennen, aber das ist keine zielführende Anleitung.

      Wer z.B. alltäglich ein überdurchschnittliches Laufpensum wie Hans Lauber absolviert, macht nach der Ermunterung alles richtig, aber erreicht sehr viel weniger und damit bei der Überprüfung auch weniger Anerkennung und Ermutigung, wenn er's nicht, so für ihn besonders passend, direkt jeweils nach dem Essen macht.
      Die Hunde-Oma, die ich mal einige Jahre betreut hab, ging 3mal am Tag 20-30 Minuten mit ihrem Hund, immer die selben Wege. Gewohnheitsmäßig immer die Mahlzeit (Angebot Pflegedienst, Standard DGE), ne Stunde Ruhen im Schaukelstuhl, dann Hunderunde. Damit in der Stundenspitze 250-300 mg/dl und nach der Hunderunde 200-150. Mit der Umstellung der Gewohnheit auf die Hunderunden direkt nach den Mahlzeiten hab ich die Stundenspitze nach der Rückkehr von der Hunderunde mit um 100 gemessen, und der HBA1c ist mit dieser kleinen zielführenden Umstellung von an 8 auf unter 6 gesunken und mit der Gewohnheit für die folgenden Jahre geblieben.

      Das ist es, was ich unter systematischem Anleiten verstehe, nicht pauschal ansagen, sondern mit der betroffenen Person systematisch schauen, was für sie in ihrem ganz normalen Alltag möglich ist und auf welche Art und Weise die optimale Wirkung bringt.
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • hjt_Jürgen schrieb:

      Das ist es, was ich unter systematischem Anleiten verstehe, nicht pauschal ansagen, sondern mit der betroffenen Person systematisch schauen, was für sie in ihrem ganz normalen Alltag möglich ist und auf welche Art und Weise die optimale Wirkung bringt.
      Wer hat als "Anleitender" dafür schon die Zeit, wenn er mehr als nur einen Klienten hat? :/
      „Der Unterschied zwischen dem was Du bist und dem, was Du sein möchtest, ist das was Du tust.“ Verfasser unbekannt

      "Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?" Verfasser unbekannt
    • @Allysonn
      Wenn die Hunde-Oma ihren BZ nicht völlig ohne Medis und mit etwas Fach-Laien Aufwand in den grünen Bereich geschafft hätte, wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren jede Menge Zeit für Einstellen und Einstellung Überprüfen und neu Einrichten und... gewesen.

      Und zur ordentlichen Behandlung vom Diabetes ist ja auch jedes Jahr für 500.000 Neue in D Zeit. Bei mehr als der Hälfte von denen begleitet der Dok den Anstieg schon mehr als 10 Quartale, und dafür war auch schon Zeit.

      Nein, die Fachmedizin hat bis heute nicht wirklich anerkannt, dass es die Möglichkeit des völlig gessunden Lebens ohne Medis mit dem Typ2 gibt, und sie hat sich bislang nicht die Spur darum gekümmert, was da am besten nach welchem Plan erreicht werden könnte, auch wenn sie z.B. Hans Lauber auf jedem Fach-Event als Muster 2er feiert.
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • Big Ben schrieb:

      Im letzten Monat hatte ich einen Blutzuckerlangzeitwert von 5,4 % (seit einem Jahr ohne Medikamente)

      Heute hatte ich 88,3 Kg nach dem Aufstehen. Es sind jetzt mehr als 15 Kg weniger auf der Waage und ich kann mein Gewicht seit März 2018 stabil halten . Ein super großes Dankeschön an Logi.
      Ich bin mit meinem Arzt sehr zufrieden und er ist mit meiner Methode ohne Medikamente einen 5,4 % Blutzuckerlangzeitwert hinzubekommen sehr erfreut.


      Big Ben schrieb:

      Die strikte Reduzierung auf 100 -140 g Kohlenhydrate und der tägliche Ausdauersport 5-10 Minuten Hateltraining und 30 Minuten Beinmuskelaufbau haben sich ausgezahlt.


      Bernd
    • Ja und nein. Ich habe mich über meine Erkrankung intensiv informiert und einen Weg gesucht mit der Krankheit zu leben. Dabei hat mein Arzt mich unterstützt und wir haben gemeinsam meinen Weg als vielversprechend eingestuft. Und dann habe ich danach gelebt und konnte schnell Erfolge verbuchen.
      Nach dem ersten Jahr konnte ich Metformin absetzen, nach und in dem zweiten Jahr sind meine Blutzuckerlangzeitwerte super im gesunden Bereich gelandet und geblieben.
      Als alter Veteran habe ich das Kämpfen nicht verlernt.

      Bernd
    • Gratuliere zum Kampfgeist und zum unterstützenden Dok. Allerdings fehlt mir seine Anleitung dazu, wie Du Dein Gelingen praktisch so täglich wie Du willst selbst beobachten und ggf steuern kannst.
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • Als mein Onkel Diabetes bekommen hat, wurde er von seinem Arzt vor Low Carb gewarnt. Es sei ja ganz gefährlich und obwohl ich so viel damit abgenommen habe, ist es ja total ungesund. Zu viel Protein macht die Nieren kaputt und gesunde Kohlenhydrate sind wichtig und sollten täglich und reichlich auf dem Tagesplan stehen. Wenn man abnehmen will FdH und/oder fettarm. Dagegen kann man leider auch nicht viel machen, da die Menschen konditioniert sind Ärzten zu vertrauen und es gibt leider noch viele Ärzte deren Wissen so obsolet ist.