Könnte bitte jemand auf die Werte schauen - Herzlichen Dank!

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    • Und ich finde die Denke immer noch pervers, dass man erst einen sehr viel höher als gesunden BZ-Grenzwert überschreiten muss, damit man dann versuchen kann, den wieder so weit wie möglich in den gesunden Bereich zurück zu drehen :(
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • Big Ben schrieb:

      Wir dürfen unseren Arzt frei wählen.
      Haha, wähle mal einen neuen Hausarzt, wenn keiner in der Stadt dich mehr als Patient annimmt.

      Big Ben schrieb:

      Wir dürfen uns auch eine zweite Meinung einholen und dabei einen OGTT machen lassen.
      Hat @AnitaBu ja vor. Sie hat geäußert, dass sie zum Diabetologen gehen will.

      Big Ben schrieb:

      Man muss es selber nur wollen.
      Wer schreibt hier, dass die Themeneröffnerin NICHT will.
      DU solltest mal genauer nachlesen.
      DM2 festgestellt 14.3.14, Metformin 1000 2x tgl.,
      HbA1: 14.3.14 - 12,3 % / 27.3.14 - 11,5 % / 9.7.14 - 6,8 % / 15.1.15 - 6,9 % / 16.7.15 - 6,0 %/9 Wochen nach Nieren-OP: 12.9.16 6,3 %

      166 groß, 64 kg seit 09/14
    • @hjt_Jürgen: Jürgen, das ist aber ein systemimmanentes Problem, das Du beklagst, kein 'persönliches'.

      Mein HA hat meinen erhöhten NBZ 2015 beim Gesundheitscheck (frag' mich, etwas über 120) nicht ernst genommen, mir aber dennoch eine Überweisung zum Diabetologen ausgestellt.

      Er hat sich 2018, weil mein HbA1c unterhalb der offiziellen Diagnosegrenze für DM2 lag und die Mitarbeiterin der diabetologischen Praxis, mit der er dann telefoniert hatte, angeblich* auch kein Diagnosekriterium in meinen Werten erkannte, geweigert, mir weiterhin (Treppenwitz war, daß das bis dahin drei Jahre ja lang klaglos funktioniert gehabt hatte ...) eine Überweisung für den Diabetologen auszustellen: keine hausärztliche Diagnose, keine Überweisung zum Facharzt.
      Bums, Zack, Ende, aus die Maus. :95:
      Und vor allem wurde mir dann auch noch vorgehalten: "Sie nehmen ein Medikament (1 x täglich Metformin 1000), das Sie nicht brauchen, wissen Sie eigentlich, was das mit und in Ihrem Körper macht????? Sie bringen sich (sinngemäß) damit um!"
      Meinen Einwand, daß die Blutwerte ja nur dank LC so ordentlich wären, hat er allerdings komplett überhört; das passte wohl nicht in sein Schema.

      Mein Glück war nur, daß die Diabetologen zu genau dieser Zeit aus der verpflichtenden Regelung der Facharztüberweisung herausgenommen wurden, so daß ich seitdem ohne diesen Zettel dennoch regelmäßig die fachärztliche Praxis meines Vertrauens (die übrigens schon lange nach LOGI schult :D ) aufsuchen kann und auch turnusmäßig meine Rezepte erhalte.


      * Der HbA lag damals - nach 14 Tagen Leberfasten - bei 5,8 (?) , es bestand eine diagnostizierte Insulinresistenz und der NBZ belief sich auf stolze 145, weshalb der eigentlich geplante OGTT abgesagt wurde :wseufzer:
      "Wrinkles should merely indicate where smiles have been"

      Mark Twain



      1. Logi-Treffen 2020 in Essen
      :( leider abgesagt :(
    • Dünner Hering schrieb:

      Mehr raus als rein?
      Ja, ich finde, es geht mehr raus als rein :P Wenn ich zur Toilette muss, dann nicht nur wegen ein paar Tröpfchen, sondern da tut sich schon ordentlich was. Übermäßigen Durst habe ich nicht wirklich, ich glaube, ich trinke nur insgesamt mehr. Wie oft ist denn normal? Neulich habe ich gelesen, dass man etwa vier bis fünf Mal pro Tag zur Toilette geht. Das habe ich schon nach zwei Stunden wach sein hinter mir :toocool:

      Big Ben schrieb:

      Wir dürfen unseren Arzt frei wählen. Wir dürfen uns auch eine zweite Meinung einholen und dabei einen OGTT machen lassen. Man muss es selber nur wollen.
      Ja, ich gehe zum Diabetologen und hole mir eine Meinung ein. Ich muss aber meinen Arzt ein bisschen in Schutz nehmen. Er hat ja jetzt nicht alles abgelehnt. Ich wegen der SD-ÜF bei ihm und da hat er - obwohl er von SD nicht wirklich Ahnung hat - genau hingeschaut, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Sein Kollege hat die SD nämlich geschallt und mich gefragt, weshalb ich eigentlich der Meinung sei, ich bräuchte Thyroxin. Das fand ich schon grenzwertig. Das mit dem Zucker war jetzt eher so ein Zufallsding und er hat auch zwei Mal den HBA1c abgenommen, weil er sagte, es könne ja ein Laborfehler sein. Aber er war dann halt der Meinung, der Langzeitzucker sei ok. Ich finde die Werte nicht in Ordnung und werde deshalb einen Facharzt aufsuchen - und erst dann zur Diabetikerschulung. Vielleicht ist es ja etwas ganz anderes...
      Trotzdem Danke für Eure Hilfe :herz:
      Herzliche Grüße
      Anita <3





    • hjt_Jürgen schrieb:

      Aber sie schreibt auch, dass sie erst schwarz auf weiß haben will, dass sie Diabetes hat.
      na ja, aber ist das nicht die normale Vorgehensweise? Ich sage doch auch nicht, ich habe einen Gehirntumor, nur weil ich dauernd Kopfschmerzen habe und manche Symptome passen könnten. Dafür gibt es ja auch Ärzte. Nicht, dass ich Euch nicht vertraue, aber Ihr seid keine Mediziner. Ich möchte von einem Diabetologen eine Diagnose und dann werde ich - in welcher auch immer - Maßnahmen ergreifen. Ich finde das logisch.
      Herzliche Grüße
      Anita <3





    • hjt_Jürgen schrieb:

      Aber sie schreibt auch, dass sie erst schwarz auf weiß haben will, dass sie Diabetes hat.
      Aber sie isst nach LOGI, was soll sie denn zur Prävention NOCH tun, wenn der NBZ weiter steigt und der HA (auf den man sich ja in der Regel erst einmal verlassen MUSS) keinen Handlungsbedarf sieht?
      Dann muß sie sich eben von uns anstupsen lassen ;) - und das scheint ja wohl erfolgreich geschehen zu sein, wenn Anita nun einen Diabetologen aufsuchen wird.
      Meiner Meinung nach gibt es also keinen Grund, in dieser Zwischenphase an Anitas Einstellung herumzukritteln :)
      "Wrinkles should merely indicate where smiles have been"

      Mark Twain



      1. Logi-Treffen 2020 in Essen
      :( leider abgesagt :(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von arri ()

    • arri schrieb:

      Dann muß sie sich eben von uns anstupsen lasssen - und das scheint ja wohl erfolgreich geschehen zu sein, wenn Anita nun einen Diabetologen aufsuchen wird.
      Meiner Meinung nach gibt es also keinen Grund, in dieser Zwischenphase an Anitas Einstellung herumzukritteln
      sehe ich auch so, ich werde nächste Woche einen Termin vereinbaren und ich sage Euch Bescheid :herz:
      Herzliche Grüße
      Anita <3





    • arri schrieb:

      @hjt_Jürgen: Jürgen, das ist aber ein systemimmanentes Problem, das Du beklagst, kein 'persönliches'.
      So isses. Hab mir gerade die DDG Praxisleitlinien für Patienten angetan. Da ist nicht nur von der Möglichkeit der proaktiven Remission nicht die Silbe einer Schreibe, sondern von überhaupt keinen BZ-mäßigen Orientierungen. Also fachoffiziell völlig in Ordnung, dass ein T2 wie ein T1 eingestellt und damit sein Diabetes recht zuverlässig gefördert wird.

      Wenn da ein Arzt Richtung gesund hilft, tut er das voll auf seine eigene Verantwortung.
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • AnitaBu schrieb:

      na ja, aber ist das nicht die normale Vorgehensweise? Ich sage doch auch nicht, ich habe einen Gehirntumor, nur weil ich dauernd Kopfschmerzen habe
      Der Tumor is n Ding, was da nicht hin gehört. Blutzucker gehört schon in unseren Kreislauf genauso wie Blutdruck, denn ohne Druck tut der nix. Da is Stillstand. Zu wenig ist in beiden Fällen unangenehm und zu viel in beiden Fällen ungesund. Ab wann so ungesund, dass medizinoffiziell behandlungsbedürftig, wird in beiden Fällen alle paar Jahre nach der Statistik entschieden. Aber jeder Blick auf den Blutzucker zeigt, dass zwischen dem allgemein als gesund geltenden Bereich und den Diagnose-Grenzwerten zum Diabetes auch konservatiefst ein weiter Niemandslandsbereich liegt. Und wer mit seinem BZ da drin entdeckt wird, kann das natürlich auf den Dicken nehmen, weil’s ja noch kein Diabetes ist.

      Oder auf die Diagnose pfeifen und jeden Tag früher als Geschenk für das einfacher Umdrehen in den gesunden Blutzucker nutzen, also für die Remission. Ist deswegen besonders interessant, weil in dem Stadium noch völlig ohne Medis, und wenn frau’s/man’s zielstrebig darin hält, ohne jede Progredienz zu erleben: eben gesund leben mit Typ 2. Hier noch mal die wesentliche Anleitung a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422…5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • hjt_Jürgen schrieb:

      Zu wenig ist in beiden Fällen unangenehm und zu viel in beiden Fällen ungesund
      ... und weder beim Blutzucker noch beim Blutdruck tut etwas weh ...

      Will sagen: Erst wenn "wer auch immer" aus "welchem Grund auch immer" genauer hinschaut und auch etwas findet, was tatsächlich außerhalb der Norm ist, wird der Handlungsbedarf anerkannt ...
      "Wrinkles should merely indicate where smiles have been"

      Mark Twain



      1. Logi-Treffen 2020 in Essen
      :( leider abgesagt :(
    • Was mich irritiert ist das viele Pinkeln bei normaler Flüssigkeitszufuhr. Man sollte auch jenseits von Diabetes suchen.
      Nur eine kurze Geschichte von mir:
      Wenn mein interner Temperaturfühler sagt, dass es kalt ist, kann ich darauf warten, dass ich auch mal muss.
      Das bedeutet aber noch nicht, dass ich friere. Als ob mein Körper meint unnütz zu heizende Körperbestandteile loszuwerden (Wasser), um sie nicht heizen zu müssen.
      :108: :110:
    • AnitaBu schrieb:

      ..., ich werde nächste Woche einen Termin vereinbaren und ich sage Euch Bescheid :herz:
      Hallo Anita,

      so ist es gut und richtig. Mehr als das und natürlich weiter bei LOGI bleiben brauchst du im Moment nicht zu tun. Wenn du ein Ergebnis vom Diabetologen hast und genauer weißt, wo du mit deinem Diabetes (oder evtl. doch erst Prädiabetes) stehst, dann kannst du in Ruhe die nächsten Schritte gehen. Denkbar wären z.B. weitere Änderungen in deiner LOGIschen Ernährung oder auch die Unterstützung mit Diabetes-Medikamenten.

      Die Beiträge von Jürgen kannst du erst mal getrost überlesen. Er legt es in letzter Zeit in verschiedenen Diabetesforen immer öfter darauf an, Neudiabetiker zu verwirren und sich schlecht fühlen zu lassen. Sicher, er zeigt einen Weg auf, wie man mit seinem Diabetes umgehen kann. Aber seine Behauptung, das wäre der einzige richtige Weg und jeder müsse unbedingt den gehen, ist auf keinen Fall richtig.

      Einen anderen Weg, der sehr viel entspannter und genauso zielführend ist, kannst du in Kattis Buch "Stopp Diabetes" kennen lernen. Da du dich bereits LOGIsch ernährst, passt der vielleicht viel besser zu dir.

      Noch mal ganz deutlich: Lass dir von Jürgen bitte auf keinen Fall einreden, dass du dumm und faul bist und jämmerlich an deinem Diabetes eingehen wirst, wenn du nicht seinen Weg beschreitest. Es gibt viele Wege, mit einem Typ2-Diabetes gut und richtig umzugehen - finde den, der am besten zu dir passt.

      Alle Gute, Rainer
      Typ2-Diabetiker seit 2002
      HbA1c ~6,0 mit 6IE Lantus
    • Was für Anita das einfachste ist und was am besten zu ihr passt, sollte sie wohl noch alleine entscheiden dürfen.


      Ein kurzes Beispiel: Du kehrst seit kurzem immer wieder Hans Lauber vor. Für mich wäre das absolut kein passender Weg. Das ist allerdings kein Problem, es gibt genügend andere Wege. Ich habe den gesucht und gefunden, mit dem ich am besten zurecht komme - BZ-mäßig und mental. Informationen über viele verschiedene mögliche Wege sind für jeden Neudiabetiker wichtig. Mit schulmeisterlichem Gehabe und dem Drücken auf einen angeblich einzigen "einfachen und wirkenden Weg" wirst du etliche von den Neudiabetikern eher verunsichern und abschrecken als zu begeistern.

      Stelle deinen Weg einfach nur vor und beantworte Fragen, falls welche dazu auftauchen. Das reicht als Unterstützung vollkommen aus - du brauchst uns nicht dauerhaft zu nerven und als nicht LOGIaner versuchen, das LOGI-Forum an dich zu reißen.
      Typ2-Diabetiker seit 2002
      HbA1c ~6,0 mit 6IE Lantus