Berberin

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    • Hallo Ihr Fachleute,
      ich hoffe, ich treibe jetzt keine neue Sau durchs Forum - aber habt Ihr schonmal was von Berberin gehört?
      Ich habe ja seit 2 Jahren anerkannten Diabetes und seitdem auch Metformin, aber inzwischen auch die dritte Krebserkrankung, so dass ich natürlich immer auf der Suche nach nebenwirkungsarmen Alternativen bin...
      Freue mich auf Eure Beratung - im Voraus Danke.
      :hexe:

      Viele Grüße
      Jetztaber

      Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

    • Hmmm ...
      Das klingt nach der eierlegenden Wollmilchsau, die alle Pharmakologie obsolet machen könnte ?(

      Kurzes Querlesen seriös erscheinender Artikel zum Thema (also "ohne Gewähr") verleitet mich zu der Frage, ob Du das nicht besser mit Deinen behandelnden Ärzten besprechen solltest. :wseufzer: Berberin ist zwar NUR ein Nahrungsergänzungsmittel, aber selbst dieses sollte frau, allen in Studien 'nachgewiesenen' Fähigkeiten zum Trotz, nicht wirklich auf eigene Faust einnehmen :/

      :knuddel:
      "Wrinkles should merely indicate where smiles have been"

      Mark Twain



      1. Logi-Treffen 2020 in Essen
      :( leider abgesagt :(
    • Alles ist gut :knuddel:

      Ich wüsste, ehrlich gesagt, nicht, ob und wie ich - falls ich dieses Mittel einnehmen würde - die vielen möglichen ;) positiven Wirkungen zielgerichtet kontrollieren könnte, und wie ich dann bei der Einnahme von verordneten Medikamenten gegensteuern müsste.
      Bzw. ... , irgendwann stünde ich, im günstigsten Fall, vor der Verlegenheit, geringere Medikamentendosen zu benötigen - und dann müsste ich beim Arzt in jedem Fall 'die Hosen 'runterlassen' :sos: . Also hängt die Einnahme von Berberin letztlich doch wieder von der Kooperationsbereitschaft der Schulmediziner ab :wissenschaftler:
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      1. Logi-Treffen 2020 in Essen
      :( leider abgesagt :(
    • Bei ALLEM im Zusammenhang mit Diabetes ist die Zuckerwirkung sehr einfach selbst nachzumessen. Da braucht niemand zu spekulieren. Und wenn jemand mit dem Samen von ner Saturnblume gleich gute BZ-Erfahrungen wie mit Metformin macht, dann wirken DIE Samen BEI IHM eben genauso gut.

      Das Nachmessen ist deswegen besonders wichtig, weil tatsächlich die selben Substanzen bei verschiedenen Betroffenen sehr verschiedene Wirkungen zeigen können. Das fängt schon beim Futter an: beim einen macht ne Karb-Menge Apfel sehr viel mehr BZ als die selbe Karb-Menge Kartoffel - und bei der anderen kann es genau umgekehrt sein.
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • Wenn es nur um den BZ ginge, wäre das eine simple Lösung, und auch einen ggf. sinkenden Blutdruck kann man mit geringen Mitteln mehr oder weniger engmaschig kontrollieren ... Aber andere Effekte? Oder vielleicht sogar Wechsel- oder Nebenwirkungen, die u.U. nicht offensichtlich sind?
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      Mark Twain



      1. Logi-Treffen 2020 in Essen
      :( leider abgesagt :(
    • KEIN Mensch weiß, welche Wirkungen was noch macht, wenn es nicht unter die normalen Arzneimittel fällt. Aber Metformin macht an beabsichtigter Wirkung nicht mehr, als die Zuckerausgabe der Leber bremsen. Das ist am ehesten am Nüchtern-BZ morgens abzulesen. ALLE übrigen möglichen Wirkungen sind Interpretationen, können direkt vom Medikament kommen, aber z.B. auch durch den damit erreichten niedrigeren Zuckerverlauf?
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • jetztaber schrieb:

      Ich habe ja seit 2 Jahren anerkannten Diabetes und seitdem auch Metformin, aber inzwischen auch die dritte Krebserkrankung, so dass ich natürlich immer auf der Suche nach nebenwirkungsarmen Alternativen bin...
      Hallo jetztaber,

      es ist nicht einfach, einen Zusammenhang zwischen Krebsentstehung und Diabetesmedikamenten herzustellen, weil Diabetes an sich vermutlich bereits ein höheres Krebsrisiko erzeugt. In diesem Artikel kannst du dir das mal etwas genauer ansehen.

      Interessant für dich könnte sein, dass Beobachtungsstudien für Metformin sogar eine protektive Wirkung gegen Krebs vermuten lassen. Ähnliche Studien wurden für Berberin ganz bestimmt nicht durchgeführt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Berberin das Krebsrisiko sogar erhöht wird. Die Aussage, dass es sich dabei um ein "natürliches" Mittel handelt, ist für so eine Entscheidung komplett wertlos. Dazu brauchst du dir nur mal solche hochgiftigen "natürlichen" Mittel wie Digitalis (Fingerhut) anzusehen.

      Wenn Metformin dir bei deinem BZ hilft und die bekannten Nebenwirkungen (gelegentliche Magen-, Darmprobleme) sich bei dir in einem erträglichen Rahmen halten, dann bleibe dabei. Ein Mittel mit geprüfter Wirksamkeit und unter Beobachtung stehenden Nebenwirkungen ist allemal besser als ein Mittel, das lediglich aus kommerziellem Interesse als wirksam und nebenwirkungsfrei (weil "natürlich" :( ) beworben wird.

      Alles Gute, Rainer
      Typ2-Diabetiker seit 2002
      HbA1c ~6,0 mit 6IE Lantus
    • Rainer schrieb:

      Ein Mittel mit geprüfter Wirksamkeit und unter Beobachtung stehenden Nebenwirkungen ist allemal besser als ein Mittel, das lediglich aus kommerziellem Interesse als wirksam und nebenwirkungsfrei (weil "natürlich" ) beworben wird.
      So sehe ich das auch. Obwohl ich viel von der Phytotherapie halte. Aber wenn ein Mittel im Netz so hochgelobt wird, werde ich schnell misstrauisch.
      Liebe Grüße
      Ruth :)

      Vitamin-D Status sowie Aufsättigung und Dosierung siehe mein Profil