Jodmangel

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    • Guten Morgen

      Da ich mit meiner Schilddrüse Probleme habe ( Unterfunktion ) bin ich gerade am Abklärungen mit meiner Ärztin machen.

      Nun habe ich nach Ursachen gesucht und eventuell eine gefunden, bin mir aber nicht sicher und wollte mal bei euch etwas erfahreren nachfragen.

      Meine Mutter verwendet seit 1985 zum Kochen kein Salz mehr, sondern eine Bouillonmischung. Die verwende ich momentan auch noch bei mir zu Hause. Nun habe ich abgeklärt, ob diese Bouillonmischung mit Jodiertemspeisesalz zubereitet wird. Leider nein! Ich benütze zum Kochen gar kein Salz. Diese Bouillonmischung ist ohne Zusatzstoffe von einer Privatperson hergestellt und so habe ich mir bisher nie weiter Gedanken gemacht.


      Könnte dies ein Grund sein für meine Unterfunktion? Denn zugenommen habe ich erst so richtig seit ca. 1998.

      Dazu müsst ihr vielleicht noch wissen, das Fisch keine meiner Leibspeisen ist und ich nur selten Fisch esse seit Logi und vorher gar nicht. Ich kann auch keine Meeresfrüchte und solch ein Zeugs essen. Davor ekel ich mich einfach zu sehr. Fisch okay aber nicht viel.
      Das einzige was ich regelmässig essen kann ist Thunfischsalat.

      Was meint ihr dazu? ?(

      Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, Danke und liebe Grüsse Nadine
    • Hallo Nadine!

      Jod ist ein lebensnotwendiges (essentielles) Spurenelement. Es wird zum Aufbau von Schilddrüsenhormonen benötigt. Diese Hormone beeinflussen unter anderem die Teilung und das Wachstum von Zellen und aktivieren den Stoffwechsel. Desweiteren stimulieren Schilddrüsenhormone die Wärmeproduktion und halten somit die Körpertemperatur konstant. In nennenswerten Mengen ist Jod natürlicherweise nur in Seefischen und Schalentieren (pro 100 g) enthalten: z.B. 52 µg im Heilbutt, 28,2 µg in Hering, 48 µg in Makrele, 130 µg in Miesmuscheln, 130 µg in Garnelen und 158 µg in Seelachs. Die derzeitige durchschnittliche Jodzufuhr eines Erwachsenen in Deutschland beträgt nur etwa ein Drittel der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Tagesmenge von 180 bis 200 µg Jod. Jodmangel senkt zunächst die Konzentration der Schilddrüsenhormone im Blut. Die Schilddrüse wächst daraufhin, um das Defizit zu kompensieren und bildet einen Kropf (Struma). Operationen sowie lebenslange ärztliche Kontrolle und die tägliche Einnahme von Medikamenten sind die Folge. Deutschland gehört nach wie vor zu den Jodmangelgebieten. Die DGE empfiehlt 1 bis 2 Fischmahlzeiten pro Woche und die Verwendung von Jodsalz und damit hergestellten Lebensmitteln im Haushalt.

      Quelle: Lexikon aus der Software "Ernährung aktiv"

      Drücke die Daumen, dass Dir die Ärztin helfen kann.

      Viele Grüße
      Ute
    • Ja, der Jodmangel kann ein Grund für die Unterfunktion sein. Die Schweiz und auch Süddeutschland sind leider, trotz Jodsalz, noch immer Jodmangelgebiete.

      Wenn Deine Schilddrüse zu wenig Jod bekommt, schüttete der Hypothalamus vermehrt TRH aus. Dies aktiviert die Hypophyse. Die schüttet dann vermehrt TSH aus. Dieses TSH aktiviert die Schilddrüse, um das bischen Jod aus dem Blut zu fischen. Das kann u.a. auch zur Folge haben, dass sich die Schilddrüse vergrößert.
      Alle Stoffwechselfunktionen laufen reduziert ab. Der Fettabbau, der Pulsschlag, die Körperthemperatur, man ist kälteempfindlich ect.

      Ich weiß, daß das Jodsalz zum Teil an den Pranger gestellt wird, vor allem von den Hashimoto-Erkrankten. Aber für alle anderen ist es nicht falsch, es zu benutzen. Wenn du keine Salz benutzt, wirst du um eine Supplementierung nicht herumkommen.
    • Hallöle,

      ich hatte früher auch Probleme mit meiner Jodzufuhr. Ich hab vom Arzt damals Jodtabletten bekommen. Leider ist das schon lange her und ich war noch ziemlich klein aber ich glaube die musste ich sogar nur einmal in der Woche nehmen.

      Liebe Grüße
    • RE: Jodmangel

      Ggf. könntest du auch prüfen, ob du vermehrt Speisen zu dir nimmst, die eine Jodaufnahme behindern:

      Der Jodbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehören das Alter, Umweltbelastungen sowie ein hoher Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln, welche Thyreostatika enthalten.
      Zu den Umweltbelastungen zählen vor allem Thiocyanat (speziell bei Rauchern), Nitrat, Perchlorat und Rhodanid und/oder andere antithyreoidale Substanzen. Sie erhöhen den Jodbedarf.
      Der Bedarf erhöht sich ebenfalls durch den Verzehr von antithyreoidalen Substanzen wie Thioglucosinolaten oder Goitrin. Diese Stoffgruppen sind vor allem in Raps, Kohl, Senf, Rettich, Speiserüben, Cassava, Mais, Limabohnen und Bambussprossen enthalten. Sie bilden beim enzymatischen Abbau Rhodanid, welches die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse hemmt. Diese Bedarfssteigerungen sind in den Jodaufnahmeempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung allerdings bereits berücksichtigt. Ein überreichlicher Verzehr dieser Pflanzen mit kropferzeugenden Substanzen (wie sie der Volksmund nennt) ist in einigen Teilen Osteuropas üblich und erhöht bei unzureichender Jodzufuhr die Kropfgefahr.


      Daneben gibt es noch thyreostatisch wirkende Goitrogene, welche die Jodierung des Tyrosins hemmen. Deren Wirkung ist nicht durch Jod, sondern nur durch Hormongaben (Thyroxin) zu kompensieren.
      Zu ihnen zählen die Thiooxazolidone, die beim Abbau spezieller Senföle aus bestimmten Glucosinolaten entstehen. Diese wiederum sind vor allem in gelben und weißen Rüben (ca. 0,02 %) enthalten sowie mit 0,8 % in den Samen von Brassicaceae (Kohl, Raps, Kohlrabi). In Kohlrüben wurden relativ große Mengen nachgewiesen. Da diese Gemüse aber im allgemeinen nicht roh verzehrt, sondern gekocht werden, spielt eine direkte Aufnahme der Thiooxazolidone keine Rolle. Durch Enzyminaktivierung werden diese Stoffe nicht mehr gebildet. Anders dagegen sieht es aus, wenn die Pflanzen roh an Kühe verfuttert werden, da diese Substanzen in die Milch übergehen. In Milch wurden bis zu 50-100 mg/l an goitrogenen Substanzen gefunden.


      Böse Zungen behaupten ja, dass Süddeutschland deshalb ein Jod-Mangel-Gebiet sei, weil da ständig Senf, Sauerkraut, Rettich verzehrt werden.

      Und auch das nette Rapsöl könnte ja einen kleinen Beitrag liefern...

      LG Peter
    • @ Peter

      Danke für die Info, dass habe ich nicht mal gewusst. Danke für deinen Tipp.

      Ich hab mir den Text durchgelesen und kann die dort genannten Lebensmittel und Stoffe weitestgehend ausschliessen. Da ich vorallem die Lebensmittel nicht oft konsumiere und auch Nichtraucherin bin, denke ich das eine verminderte Jodaufnahme nicht daher kommt.

      Es ist wohl wirklich eher so, dass ich mit der Nahrung zu wenig Jod aufnehme. Am Montag habe ich einen Termin bei meiner Ärztin und dann werde ich sie mal darauf ansprechen.

      Werde euch dann auf dem laufenden halten, vielleicht betrifft es ja sonst noch einige von euch mit einer Schilddrüsenunterfunktion.

      Lg Nadine
    • RE: Jodmangel

      Bouillon entällt grundsätzlich kein jodiertes Salz, da zur Zubereitung von Bouillon kein Salz verwendet wird. Das Salz entsteht durch die chemische Reaktion bei der Herstellung. (Fleisch-) Bouillon (Maggiwürze ist ein bißchen anders) wird durch Auflösen von Fleisch- und Knochenrückstände in Salzsäure hergestellt, damit dies dann genießbar wird, muß natürlich diese saure Mischung durch eine Lauge neutralisiert werden, was meistens mit Natron gemacht wird. Und da kommt dann da Salz her. Es wird also keineswegs Salz hinzugefügt, es entsteht durch die Reaktion von Salzsäure (HCl) und Natron (NaOH).
    • Also als "Paleofood-Fan" (Logi ist übrigens laut Selbstverständnis ebenfalls eine Art "Urmenschendiät") kann ich nicht glauben, dass zu wenig Jod-Aufnahme über die Nahrung Ursache der Krankheiten "Schilddrüsenunterfunktion" und -überfunktion ist. -Bin aber kein Arzt -ich bitte also, meine Meinung dementsprechend kritisch zu sehen (obwohl...-sollte man eigentlich auch bei Ärzten tun).

      Ich glaube, dass wir genetisch an eine Nahrung mit wenig Jod (Fleisch von grasfressenden Säugetieren) angepasst sind.
      Deshalb denke ich, dass es eher ein krankhafter Überbedarf an Jod ist, der Probleme macht und -dessen Ursachen man herausfinden sollte.
      -Einfach mehr Jod essen und gut ist, ist m.M. keine Lösung.
      Ich könnte fast wetten, dass das dem Körper langfristig eher schadet -genau wie ständiges Insulinspritzen die Ursachen von Diabetis nicht beseitigt, sondern lediglich -Symptome und -langfristig eher schadet.

      Lieber die Ursachen angehen. Mögliche Ursachen hat Peter schon genannt.
      Des Weiteren kommt zu hoher KH-Verzehr als Ursache in Frage (eine Theorie von W. Lutz in "Leben o. Brot"): -Durch zu hohe Zuckerzufuhr ist der Insulinspiegel permanent zu hoch; -gemäß der Theorie, dass aufbauende (Insulin, Wachstumshormon, Testosteron etc.) und abbauende Hormone (Schilddrüsenhormon, Cortisol, Adrenalin etc.) immer im Gleichgewicht sein müssen, erhöht der Körper, dessen anabole Seite durch das Insulin Übergewicht hat, den Schilddrüsenhormonspiegel, bis wieder Gleichgewicht herrscht.

      Das würde bedeuten, nicht Jodmangel, sondern zu hoher Schilddrüsenhormonspiegel ist die Ursache der Schilddrüsenunterfunktion.
      langfristige Therapie: Kohlenhydrate beschränken.
    • RE: Jodmangel

      Original von pschlueter
      Bouillon entällt grundsätzlich kein jodiertes Salz, da zur Zubereitung von Bouillon kein Salz verwendet wird.


      Du verwechselst echte Bouillon und Brühwürfel. Letztere sind ein Kunstprodukt aus der Hexenküche der Lebensmitteltechnik, erstere eine traditionelle ausgekochte Fleischbrühe aus Fleisch, die auch mit Salz gewürzt ist. Woaus das erwähnte selbst gemixte "Bouillonpulver" ist - keine Ahnung. Vieleicht Salz, Hefeextrakt + Gewürze (Maggikraut = Liebstöckel)?

      Christian
      Fett macht fett - und Gemüse macht grün.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von christianf ()

    • @ knudolf

      Ich halte deine Theorie für weit hergeholt. Schließlich war der Jodmangelkropf über Jahrhunderte eine signifikante Krankheit in Süddeutschland und den Alpenländern. Sorry und das nicht erst seit der Kohlehydratmast des 20. Jahrhunderts.

      Jod ist halt nun mal ein essentielles Element und wird zur Schilddrüsenhormonherstellung benötigt, daran kannst weder du, noch der ehrenwerte Dr. Lutz was ändern. Wenn es erst mal zu Mangelerscheinungen kommt, besteht Handlungsbedarf, bevor es zu größeren gesundheitlichen Störungen kommt. Da ist keine Zeit mit dem Gleichgewicht oder Ungleichgewicht der Hormone zu experimentieren. Wie die Folge von Jodmangel im schlimmsten Fall aussehen kann, zeigen die seltenen Fälle, in denen Kinder ohne Schilddrüse zur Welt kommen. Die sind ohne Zufuhr von Schilddrüsenhormonen lebenslang geistig behindert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Angelika ()

    • Original von Angelika
      Ich halte deine Theorie für weit hergeholt.

      aha
      (edit: es ist übr. Lutz's Theorie; -ich finde sie aber deutlich plausibler, als die Theorie, der Mensch ist nur an ein Leben mit Seefisch-Ernährungsbeimischung optimal genetisch angepasst)

      Allem Anderen, das Du in Deinem letzten Posting geschrieben hast, stimme ich, und vermutlich auch der ehrenwerte Dr. Lutz, zu.

      Also kein Grund, uncool zu werden. 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von knudolf ()

    • wer sich wirklich zu Iod-Mangel (es heißt übrigens I-od nach den IUPAC-Richtlinien, denen sich auch das ruhmreiche Deutschland unterworfen hat!) in Bayern.. informieren möchte, der sollte doch lieber bei U. Pollmer in "Krank durch gesunde Ernährung" nachlesen. Dort wird nämlich schlüssig nachgewiesen, daß diese obige Ausrede schon lange überholt ist und nur noch zur Verkaufsförderung genutzt wird.

      MfG Siggi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Siggi99330 ()

    • @ Knudolf

      Sorry, falls ich uncool geworden bin. Man kann jetzt auch hergehen, und die energetische bzw. pychosomatische Seite heranziehen. Dann hat das wirklich nichts mit Jod zu tun.

      @ Siggi
      Bei allem Respekt für Herrn Pollmer, er ist Lebensmittelchemiker. Ich sehe das von der medizinischen Seite und den Mensch als ganzen Menschen. Die Frage lautete, kann Jodmangel eine Unterfunktion auslösen?
      Ja, das kann sie. Die Frage lautete nicht, welche Ursachen für eine Unterfunktion kann es noch geben. Denn da könnte man ein Buch mit füllen.
    • Original von Angelika
      @ Knudolf

      Sorry, falls ich uncool geworden bin. Man kann jetzt auch hergehen, und die energetische bzw. pychosomatische Seite heranziehen. Dann hat das wirklich nichts mit Jod zu tun.


      Ich fand die Darstellung von Lutz schon immer sehr plausibel. Das hindert einen ja nicht daran, Seefisch zu essen, um sich weiter abzusichern.

      Auch bei mir ist es so, dass Kohlenhydrate eine Aktivierung der Schilddrüse verursachen. Dass die dann mehr Jod benötigt, leuchtet mir ein.

      LG Peter
    • RE: Jodmangel

      Original von peter
      Und auch das nette Rapsöl könnte ja einen kleinen Beitrag liefern...
      LG Peter

      Danke für den sehr interessanten Beitrag...
      Mit Rapsöl kann ich mich auch nicht so anfreunden, nachdem ich es aufgrund der Empfehlungen hier und anderswo ausprobiert habe. Zu Gemüse schmeckt es mir zwar ganz gut, aber ich habe kein gutes Gefühl, wenn ich es aufnehme. Ganz anderes dagegen, wenn ich z.B. fettes Lammfleisch oder Butter esse: Da freut sich mein ganzer Körper, jede einzelne Zelle. Also das mit den "guten" und "bösen" Fetten glaube ich so nicht mehr.

      Meine leicht geschwollene Schilddrüse hat sich unter KH-reduzierter Kost auch gebessert. Trotzdem tut es mir gut etwas extra-Jod aufzunehmen, ich nehme dafür japanische Meeresalgen. Sind aber nicht jedermanns Geschmack.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ajott ()

    • Original von Angelika
      @ Knudolf
      Sorry, falls ich uncool geworden bin.

      schon ok, das passiert uns doch allen gelegentlich ;)

      Die Frage lautete, kann Jodmangel eine Unterfunktion auslösen?
      Ja, das kann sie.

      einverstanden

      Die Frage lautete nicht, welche Ursachen für eine Unterfunktion kann es noch geben. Denn da könnte man ein Buch mit füllen.


      Die Frage, welche Ursachen für Jodmangel es noch geben kann, dürfte die Betroffenen aber doch interessieren.
      Und da finde ich die Meinung, dass der Körper aufgrund von zu viel Insulin ständig zu viel Schilddrüsenhormon als Ausgleich "fordert" schon nicht unwichtig.

      Gegen Jod-Gabe als Aktut-Therapie habe ich ja auch gar nix, wenn es ohne Jod wirklich zu schweren Krankheits-Symptomen kommt.
      Aber langfristig sollte man schon die Ursachen beseitigen.
      -Und die sind nach Lutz`s Theorie nicht "Seefischmangel", sondern krankhaft hoher Schilddrüsenhormon-Spiegel.
    • Hoffe du hast dein Problem unter Kontrolle bekommen können!?
      Zum Thema Jodmangel hab' ich nen wirklich informativen und meiner Meinung nach wissenswerten Artikel gefunden und zwar diesen hier universitatsmedizin-goettingen…-ursachen-und-behandlung/ !Kann man sich gerne mal durchlesen...wird dir zwar nicht mehr viel nutzen,aber vielleicht ja jemand anders!?Würde mich freuen...denn ich habe auch unter Jodmangel gelitten und weis was es heist!

      Ja, der Jodmangel kann ein Grund für die Unterfunktion sein.
      Das kann ich auch bestätigen.
      Jod ist ein Element, das für die Produktion von Schilddrüsenhormonen benötigt wird. Der Körper macht kein Jod, daher ist er ein wesentlicher Bestandteil der Ernährung.

      LG