Wo finde ich Informationen / aktives Forum

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    • Wo finde ich Informationen / aktives Forum

      Hallo zusammen.

      hier ist ja eine ziemliche Ruhe eingekehrt.
      Ich wollte mal fragen, welche deutschsprachigen Foren ihr empfehlen könnt, wo es um Diabetes und die neusten Erkenntnisse geht. Oder auch einfach - wo treibt ihr euch jetzt rum und erhaltet neue Informationen?

      Ich freue mich auf eure Tipps und Rückmeldung. :thumbup:

      Viele Grüße und einen schönen Sonntag
      Steffi
      Viele Grüße
      Steffi

      HbA1c-Wert 12/11: 10,2 ==> DM2-Diagnose ;(
    • Hi Steffi, na, wenigstens bist du mal wieder hier, das ist doch schön!

      Ich schließe mich Claudia an.
      Insgesamt finde ich, dass fast alle Foren einfach deutlich ruhiger, sprich, fast kaum noch genutzt sind, eher schon dann Gruppen auf Facebook u.a.. Klar bieten diese längst nicht diese Möglichkeiten und Vielfalt, dennoch wird eher darauf zurückgegriffen. Neulich wollte ich mal in einem früher ziemlich großen Medizinforum nachfragen- voll tote Hose.

      Auch wenn ich wenig schreibe, ich treib mich noch hier rum, der Rainer und der Jürgen auch, die Claudia treibt sich jetzt aber hier rum, und noch einige andere sind auch noch da vom "alten Stamm". Neue sind leider nicht wirklich viele hier.

      Ich hoffe, es geht dir soweit gut? Was macht dein Diabetes und so? Hast du eigentlich schon immer in Lübeck gewohnt, war mir irgendwie nicht so... LG Grit
    • Big Ben schrieb:

      Wenn es den Spielsalon hier nicht geben würde, wäre hier praktisch tagelang nichts mehr los. Nur der Spielsalon wird täglich oft sehr rege genutzt, leider.

      Bernd
      aber du schreibst doch auch nur alle paar Wochen :pfeifen: Wenn du die Beteiligung schade findest, fang an zu schreiben
      Lieben Gruß von stümmi


      Erinnert Euch daran nach oben in die Sterne zu blicken
      und nicht nach unten auf Eure Füße
      Stephen Hawkins
    • Hallo zusammen!

      Vielen Dank für eure Antworten. :) Schade, dass es im Moment wohl kein aktives Forum gibt - ich habe da von den Profis immer viel gelernt. Und es gibt ja immer was Neues zu unserer Krankheit zu Lernen.

      @Grit - danke für die Nachfrage - mein Diabetes hatte sich schon verschlechtert und es waren eine Ups and Downs und Rückschläge zu verkraften. Ich habe eine tolle Ärztin, die den Glauben irgendwie an mich nie verloren hat. Und jetzt bin ich wieder auf einem guten Weg, gut eingestellt und vertrage meine Medikamente (aktuell: Metformin, Glimepirid und Trulicity) gut. Mein aktueller Wert ist unter 6,5 und damit bin ich zufrieden. Aber es bleibt ein stetiges Dranbleiben - das habe ich schmerzhaft lernen müssen.
      Und ja Grit - ich bin von Lübeck nach Niedersachsen und dann wieder zurück gezogen - es gefällt mir hier einfach besser :)

      Passt auf euch auf und bleibt alle gesund!

      Viele Grüße
      Steffi
      Viele Grüße
      Steffi

      HbA1c-Wert 12/11: 10,2 ==> DM2-Diagnose ;(
    • Hallo @Steffi72

      Schön, dass du wieder hier rein schaust.

      Wenn du Fragen hast, dann stell sie doch. Es gibt hier immer noch kompetente Antworten.

      Mich wundert, dass Sulfonylharnstoffe immer noch verordnet werden.

      Es gibt da modernere Arzneistoffe, die die Pankreas nicht ausquetscht. :96:
      Liebe Grüße :89:

      carlosinchen
      DM Diagnose am 28.11.12 Metf 2 x 1000 + seit 12/14 Januvia , am 15.12.17 Janumet, ab 14.01.18 nix,
      ab 26.11.2018 Januvia 100, ab Februar 2019 Forxiga
      dazu, HbA1c 9,6 . Ende August Leberfasten, ab Oktober 2019 kein Januvia/Forxiga, Ernährung "VLC-Logi" - HbA1c 6,5 Stand April 2020

      Minus 22 kg seit Juli 2018 [kein Märchen]
    • carlos02 schrieb:

      Mich wundert, dass Sulfonylharnstoffe immer noch verordnet werden.
      Hallo Carlos!
      Ja, verstehe ich Deinen Hinweis - ich habe die neusten Medikamente ausprobiert (z.B. die, die Du in Deiner Signatur aufzählst) und es hat nicht geklappt. Ich habe sie nicht vertragen. Also back to the roots :) Und nun geht es mir wieder gut.
      Viele Grüße
      Steffi
      Viele Grüße
      Steffi

      HbA1c-Wert 12/11: 10,2 ==> DM2-Diagnose ;(
    • Der Lauf der Zeit. Vor 20 Jahren gab's noch in jedem größeren Ort ne Selbsthilfegruppe Diabetes, die sich wenigstens monatlich wenn nicht gar vierzehntäglich traf. Heute gibt's noch 2 pro Bundesland, wenn's hoch kommt, die sich noch 1mal pro Quartal zu Kaffee und Kuchen treffen. Und vor nicht ganz so langer Zeit gab es wenigstens 5 Foren im deutschsprachigen Raum mit jeweils 50 und mehr Beiträgen zu Diabetes - nix Spielplatz - pro Tag.
      Wo sich auf den ersten Blick diabetesmäßig noch lebendig was tut, ist in einigen Nischen, in denen Typ 1 mit Pumpe und kontinuierlicher Messung an automatischen Steuerungen für ihren BZ basteln.
      Hatte mal gedacht, dass alle zu Facebook & Co abgewandert sind. Und da gibt es auch Gruppen, aber die meisten auch da mit eher 1 Beitrag pro Woche als pro Tag. Und die Entwicklung ist nicht auf Diabetes beschränkt.

      Die Selbsthilfe-Kontaktstellen haben längst über die gesamte SHG-Breite wenig bis keine Angebote mehr, und im Netz schiebe ich ja immer noch alles auf das Twitter-Virus: Mehr als 2 Sätze kann man weder lesen noch schreiben. Und bei den SHGs ist das Outen das Problem: Wenn ich in die SHG gehe, sehen die Leute, welches Problem ich habe.

      Ok, und wie würde die Schreibe bis hierher in 2 Zeilen und 2 Sätzen aussehen?
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
    • hjt_Jürgen schrieb:

      Ok, und wie würde die Schreibe bis hierher in 2 Zeilen und 2 Sätzen aussehen?
      In etwa so:

      "Meh! Nirgendwo was los! Voll öde Info-Landschaft!"



      Mahatma Ghandi hat mal gesagt: Sei DU die Veränderung, die Du Dir wünscht für die Welt!

      nuff said
      „Der Unterschied zwischen dem was Du bist und dem, was Du sein möchtest, ist das was Du tust.“ Verfasser unbekannt

      "Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?" Verfasser unbekannt
    • Steffi72 schrieb:

      Mein aktueller Wert ist unter 6,5 und damit bin ich zufrieden. Aber es bleibt ein stetiges Dranbleiben - ...
      Hallo Steffi,

      Glückwunsch, dass du deinen BZ wieder gut im Griff hast. Mit dem Dranbleiben hast du Recht, ohne das geht es bei Diabetes selten lange gut.

      Warum stellst du dein Fragen nicht einfach hier im Forum? Viele Rückmeldungen bekommst du, dass hast du ja gesehen. Das LOGI-Forum hat aber gegenüber anderen Diabetesforen noch einen entscheidenden Vorteil, der Diabetesteil wird von einer kompetenten Fachfrau moderiert. Du kannst dich darauf verlassen, dass dir hier kein großer Blödsinn aufgetischt wird. Bei falschen und schlechten Ratschlägen würde Katti, selbst wenn sie sonst nichts dazu schreibt, ganz bestimmt korrigierend eingreifen. Also her mit deinen Fragen, Antworten bekommst du hier bestimmt.

      Zu deiner Medikation: Metformin, Glimepirid und Trulicity hätte ich einen Vorschlag, auf den du langfristig hinarbeiten könntest. Wenn die Kombination mit Glimepirid gut wirkt, dann wirkt es bestimmt auch sehr gut, wenn du das durch Basalinsulin ersetzt. Das hätte den Vorteil, dass du die langfristig entstehenden Nachteile von Glimepirid nicht in Kauf nehmen musst und lässt darüber hinaus noch eine bessere Dosierung zu. Im übrigen steht dieser Schritt sowieso an, wenn das Glimepirid wegen der ausgequetschten BSD keine ausreichende Wirkung mehr zeigt. Warum also bis dahin warten?

      Die Frage ist natürlich, ob deine Ärztin das mitmacht, weil Glimepirid im Gegensatz zum Insulin nur ein Pfennigartikel ist. Aber reden könntest du mit ihr mal darüber. Das hat auch alles keine Eile. Wenn dein BZ jetzt gut verläuft, dann ist es kein Problem, wenn du noch 1 ... 2 Jahre bei dieser Medikation bleibst.

      Weiter viel Erfolg, Rainer
      Typ2-Diabetiker seit 2002
      HbA1c ~6,0 mit 6IE Lantus
    • Rainer schrieb:

      Warum stellst du dein Fragen nicht einfach hier im Forum? Viele Rückmeldungen bekommst du, dass hast du ja gesehen. Das LOGI-Forum hat aber gegenüber anderen Diabetesforen noch einen entscheidenden Vorteil, der Diabetesteil wird von einer kompetenten Fachfrau moderiert. Du kannst dich darauf verlassen, dass dir hier kein großer Blödsinn aufgetischt wird. Bei falschen und schlechten Ratschlägen würde Katti, selbst wenn sie sonst nichts dazu schreibt, ganz bestimmt korrigierend eingreifen. Also her mit deinen Fragen, Antworten bekommst du hier bestimmt.
      Rainer, da kannst von ausgehen! ;) Danke für deine Worte! Echte Fragen wurden in diesem Forum noch nie nicht beantwortet.
      So lange man Wünsche hat, kann man sich immer ein neues Ziel setzen!
      Quelle: Irgendwo gelesen und für gut befunden!
    • Hallo zusammen,

      vielen lieben Dank für Eure Reaktionen. :)

      @Jürgen - und wahrscheinlich bekommen wir nicht mit, wo der Bär steppt. Aber es scheint wirklich ein Phänomen zu sein, dass auch Foren einen "Lebenszyklus" haben.

      @Rainer - auch schön von Dir zu lesen. Ich hoffe, dass es auch Dir gut geht. Die Art, wie Du schreibst und Dein Wissen rüberbringen kannst, hat mir schon immer gut gefallen und auch sehr viel geholfen.

      Und ja - es wurden hier immer meine Fragen kompetent und freundlich beantwortet. Und eben nicht nur meine Fragen. Ich habe hier immer so viel gelernt und mir wurde so vieles klarer und verständlicher, was die Krankheit und die Medikamente etc. angeht. Da habe ich von vielen Beiträgen und vielen Fragen gelernt. Also nicht nur von den Antworten von meinen Fragen. :) Und das ist auch Deine Leistung Katti - danke, dass Du das Forum hier über Jahre aktiv betreust und auch weiterhilfst.

      Tatsächlich habe ich Basalinsulin ausprobieren müssen. Und das war keine gute Erfahrung für mich. Mein Blutzucker entgleiste mir, als ich vor 2,5 Jahren von jetzt auf gleich mit dem starken Rauchen (30 Jahre / 30 Zigaretten tägl) aufgehört habe. Bis dahin hatte ich Janument über mehrere Jahre problemlos genommen. Einen Monat nach meinem Rauchstopp fingen die Probleme an - ich vertrug (mein Darm) das Medikament nicht mehr und mein BZ stieg und stieg. Wir probierten einiges aus und irgendwann landete ich beim Basalinsulin. Auch das habe ich nicht vertragen - die Nebenwirkungen (Gewichtszunahme - wird auch mit vom Rauchstopp unterstützt sein, Inaktivität) führten zu so einer innerlichen Ablehnung bei mir, dass ich meiner Ärztin letzten Sommer mitteilen musste, dass ich das nicht weiter nehmen werde.
      Deswegen bin ich auch froh, dass ich nach einigem Hin- und Her und Ausprobieren jetzt mit dieser Kombination gut fahre. Die starke Nebenwirkung auf die Bauchspeicheldrüse war mir nicht bekannt und verunsichert mich jetzt natürlich. Das werde ich beim nächsten Termin im Dezember ansprechen.

      Keiner konnte mir bisher erklären, warum ein Rauchstopp solche Auswirkungen auf den Diabetes und die Medikamente hat. Ist euch da was bekannt? Habt ihr eine Idee, wie das zusammenhängt?
      Und trotz der negativen Auswirkungen auf meinen BZ bin ich weiterhin rauchfrei. :)

      Und was ich immer noch nicht im Griff habe - aber das war ja auch von Anfang an ein Thema bei mir - mein NBZ am Morgen ist immer hoch. Jetzt habe wir 5:21 Uhr und er liegt bei 148. Den habe ich nie runterbekommen. Habt ihr dazu Tipps? Das wäre klasse!

      Kommt gut durch diesen Donnerstag!
      Viele Grüße
      Steffi

      HbA1c-Wert 12/11: 10,2 ==> DM2-Diagnose ;(
    • Hallo Steffi,

      toll, dass du den Rauchstopp geschafft hast und weiter durchhältst. :)

      Ich möchte dir dazu noch zwei Tipps geben:

      Wenn die Kombination Metformin, Glimepirid und Trulicity bei dir gut wirkt,dann bleibe erst mal dabei. Die Bedenken gegenüber Glimepirid gelten erst bei langfristiger Einnahme, für die nächsten 3 Jahren brauchst du nichts zu befürchten. In welcher Dosierung nimmst du es eigentlich?

      Vergiss deine Vorbehalte gegen Basalinsulin. Es kommt darauf an, welches Basalinsulin du nimmst, in welcher Kombination mit anderen Diabetesmedikamenten und bei dir auch noch mit den Lebensumständen (Rauchstopp). Wenn du es irgendwann wieder probierst, dann startest du einen ganz neuen Versuch, der ganz bestimmt besser ausfällt als beim ersten Mal. Ein 24-Stunden Basalinsulin würde in Kombination mit Metformin und Trulicity die Funktion von Glimepirid übernehmen und könnte auch noch dabei helfen, die Nüchternwerte runter zu bekommen. Die schlechten Erfahrungen mit Basalinsulin solltest du streichen und dich vielleicht langfristig wieder mit dem Gedanken anfreunden.

      Alles Gute, Rainer
      Typ2-Diabetiker seit 2002
      HbA1c ~6,0 mit 6IE Lantus
    • Steffi72 schrieb:

      Keiner konnte mir bisher erklären, warum ein Rauchstopp solche Auswirkungen auf den Diabetes und die Medikamente hat. Ist euch da was bekannt? Habt ihr eine Idee, wie das zusammenhängt?
      Und trotz der negativen Auswirkungen auf meinen BZ bin ich weiterhin rauchfrei.
      Welche Auswirkungen das auf die Medikation hat, weiß ich nicht.
      Ich kann nur berichten, dass ich nach meinem Rauchstopp vor über 20 Jahren einen ziemlich lahmen Stoffwechsel über bestimmt 3-4 Jahre hatte. Bei mir hatte das erhebliche Gewichtszunahme (und ich vermute damit auch den Einstieg in den D2 zur Folge). Ich habe nie meine Rauchabstinenz mit Süssigkeiten oder mehr Essen kompensiert - auch meine täglichen Radtouren habe ich seinerzeit beibehalten. Trotzdem hatte ich eine Gewichtszunahme im höheren Bereich. Ich bin jedoch froh, dass ich vom Rauchen weg bin und damals den Nikotinentzug durchgehalten habe.
      Liebe Grüsse
      ragi123 :)


    • Da steppt nirgendwo mehr ein Bär. Da gibt’s das diabetes-forum.de mit alle paar Tage mal nem Beitrag, das Diabetes Forum bei Onmeda mit alle paar Wochen mal nem Eintrag, das diabetesinfo-forum mit alle paar Tage mal nem Eintrag und den insulinclub für ausschließlich Typ 1 mit noch recht täglich nem Eintrag. Und sehr Typ 1 lastig ist auch die Blood-Sugar-Lounge vom Kirchheim Verlag, wo zwar zum Mitschreiben eingeladen wird, aber eher wenig von zu sehen ist.

      Zum Zucker mal ein bisschen Schritt für Schritt:
      Du hast Typ 2. Das ist fachoffiziell eine progrediente Krankheit. Bedeutet: Auch bei bester Befolgung aller Vorgaben auch der besten Diabetologen brauchen wir für den selben BZ-Rahmen immer mehr und immer stärkere Medis und früher nach 8-10 und heute eher nach 10-15 Jahren Insulin.
      Es ist also eher nicht normal, wenn man über Jahre mit einer Sorte oder Kombination Tabletten gut zurecht kommt.

      Der Umstieg auf Insulin ist immer mit Gewichtszunahme verbunden, wenn man wie vorher weiter isst. Denn vorher hat man einiges von der gegessenen Glukose mit höherem BZ in die Toilette entsorgt. Das bleibt mit dem Insulin dann zur Anlage in den Schwimmhilfen im Körper.
      Wer mit dem Rauchen aufhört, nimmt zu. Wenigstens zuerstmal. Denn zur wahrscheinlich besseren Futterverwertung ohne Nikotin wollen Finger und Mund was zu tun haben und brauchen Ersatz. Und der Ersatz ist in aller Regel auch super förderlich für den Blutzucker, den auch das gesündeste Obst mächtig antreiben kann. Auffallen tut das meistens erst, wenn man wirklich mal protokolliert, was man sich den Tag über auch an Kleinigkeiten im Vorbeigehen in den Mund steckt, aber wer macht das schon?

      Ein Nüchtern-BZ von 148 ist im diabetologischen Alltag nichts besonderes. Der allgemeine Nüchtern-Zielbereich für eine ordentliche Einstellung mit HBA1c 7 liegt zwar bei 100-140, aber die 8 mg/dl mehr gelten morgens eher als normal und sind keinen Aufreger wert. Ebenso 200 und ein paar drüber in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen.
      Die normale Behandlung ist so angelegt, dass wir Typ 2 für einen HBA1c um 7 möglichst lange mit solchen Medis auskommen, mit denen wir unseren Blutzucker nicht zu pieksen brauchen. Ganz einfach, weil die meisten das ja auch überhaupt nicht wollen.

      Und als ich meinen Arzt damals gefragt hab, wie das zusammenpasst, dass ich Tabletten nehme, die meine Bauchspeicheldrüse zu noch mehr Arbeit antreiben, wo er mir doch meinen T 2 gerade damit erklärt hatte, dass die halt überfordert sei, hat er gemeint, dass die ja eh bald ausgelutscht wäre und dass wir sie dann ja auch noch so lange möglichst intensiv gebrauchen könnten, so lange sie noch was her gibt. Grundsätzlich hat sich an der fachlichen Einstellung bis heute nichts geändert, nur dass die Auslutschzeit mit neuen Medis einige Jahre verlängert wird.

      Rauchstopp ist immer gut, vor allem wenn's gelingt, den nicht nur ein paar Monate oder Jahre, sondern für immer durchzuhalten. Daumendrück!
      Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.