Argumente für eine Logi-Ernährung

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    • Argumente für eine Logi-Ernährung

      Von den Stoffwechselexperten der Harvard Universitätsklinik wird die LOGI-Pyramide empfohlen ...
      swr.de/grossmutter/gesundheit-ernaehrung/2004/01/25/

      Logi hat massig Ballaststoffe.
      Reich an Ballaststoffen sind neben Vollkorngetreide auch Gemüse und Hülsenfrüchte. Die Logi-Beispieltage im Logi Guide und im Buch "Logi und Low Carb in der Sporternährung" kommen auch bei recht niedriger Kalorienzufuhr auf genügend Ballaststoffe.

      Im Logi-Buch berichten Ärzte, die Logi ausprobiert haben, wie sich ihre Blutwerte verbessert haben. Im Juni 2004 war ein TV-Bericht u. a. über die erfolgreiche Anwendung von Logi in der Reha-Klinik Überruh:
      logi-methode.de/fileadmin/user…16._logi-in-swr3-2004.pdf

      Dass Logi auch sehr gut für Diabetiker geeignet ist, können andere besser erklären.
      logi-methode.de/fileadmin/user…/18._logi-in-mmw-2006.pdf

      Unter systemed.de findet man viele Pressestimmen zum Thema.
      U. a. auch der Diät-Test in "my life": systemed.de/bilder/my-life.pdf
      mit überwiegend Ärzten als Experten.

      Warum gibt es essentielle Aminosäuren und essentielle Fettsäuren, aber keine essentiellen Kohlenhydrate? Essentiell = lebensnotwendig für uns Menschen, aber vom Körper nicht selbst herstellbar, daher über die Ernährung zuzuführen.

      Wegen dem Getreide ist noch das Buch von Prof. Cordain empfehlenswert:
      Das Getreide – zweischneidiges Schwert der Menschheit - Autor: Prof. Loren Cordain

      Diese Sendung dürfte auch sehr interessant sein:
      Diät-Krieg (leider ist die Diskussion darüber im alten Forum verloren gegangen)
      Logi wird ja u. a. vorgeworfen, dass man amerikanische Empfehlungen nicht einfach für Deutschland übernehmen kann, die DGE-Empfehlungen sind es komischerweise. Dass die Langzeitstudien für Logi fehlen, wird ebenso kritisiert. Für Low Fat gibt es aber gar keine. In dem Film hat man übrigens sehr schön sehen können, wie groß das Mitspracherecht der Wirtschaft bei dem Gremium ist, dass diese Empfehlungen festsetzt.

      Übrigens hat Dr. Worm eigentlich nur die Grafik von Prof. Ludwig übernommen und sie etwas modifiziert. Die Ernährungsempfehlungen hatte er vor Veröffentlichung von Logi in seinem Buch "Syndrom X" (letztes Kapitel - noch als Steinzeitdiät benannt) genauso rausgegeben. In diesem Buch hat er nämlich zig Studien ausgewertet und daraus Ernährungsempfehlungen abgeleitet. Wie üblich bei ihm natürlich diese Studien auch alle im Buch aufgelistet und auch Studien, die widersprüchlich zu den Empfehlungen waren, nicht unter den Tisch fallen gelassen.

      Dann noch dieser Artikel im "Kassenarzt":
      w-heinle.de/essentrinken/Gewic…arzt-Pfundskur%202003.pdf
      sowie viele weitere interessante Artikel hier zu finden:
      logi-methode.de/presse.html

      "Der Konsument und Stiftung Warentest haben Logi aber schlecht bewertet!"
      ernaehrgesund.de/news/oekotestdiaeten.html
      Die alten Beiträge dazu sind leider verloren gegangen.
      Fazit war m. E. nach, dass alle Diäten an den DGE-Vorgaben gemessen werden und daher muss LOGI natürlich durchfallen.
      Dass diese DGE-Vorgaben wissenschaftlich nicht belegt sind, LOGI aber bestens durch wissenschaftliche Studien unterlegt ist (und es werden immer mehr) steht gar nicht zur Diskussion, leider.

      Falls noch das Argument mit dem Cholesterin kommt:
      optipage.de/cholesterin.html
      cma.de/extensions/modules/phoe…oenix_download.php?id=753
      Fett oder nicht Fett?
      cma.de/extensions/modules/phoe…oenix_download.php?id=721
      Eier - besser als ihr Ruf
      cma.de/extensions/modules/phoe…enix_download.php?id=1073
      Eier ohne schlechtes Gewissen genießen

      Oder wegen des Fleischkonsums und Darmkrebs:
      optipage.de/darmkrebs.html
      (Eine wissenschaftliche Stellungnahme
      zum Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Darmkrebsrisiko
      von Ulrike Gonder und Dr. Nicolai Worm)
      ernaehrgesund.de/news/fleischkeindarmca.html

      bitte ergänzen ...

      Wegen angeblicher Nierenbelastung bei eiweißreicher Ernährung siehe hier:
      Angebliche Nierenbelastung bei eiweißreicher Ernährung


      EDIT 31.8.06: CMA-Links hatten sich geändert
      EDIT 27.9.06: Den letzten Absatz ergänzt.
      EDIT 23.3.08: LINKS angepasst

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Ute Albrecht ()


    • Sehr geehrte ...,

      Sie hatten in einem früheren Beitrag gefragt, in wie weit man die LOGI-Methode auch für gesunde und schlanke Menschen als „gesund“ bzw. präventiv wirksam erachten könne. Diese Frage ist natürlich weit spekulativer zu beantworten, als die nach den therapeutischen Effekten. Sie ist noch viel schwieriger zu erforschen und entsprechend wenig gesichertes Wissen existiert dazu. Ich möchte jedoch zu bedenken geben, dass die Ernährungsempfehlung à la LOGI, wie ich sie im Jahre 2000 in meinem „Syndrom X/Mammut“-Buch beschrieben und dort auch sehr detailliert begründet habe, auf drei unterschiedlichen Argumentationsebenen basiert, die in sich bemerkenswert konsistent sind: Die evolutionsbiologische, die physiologische und die epidemiologische Ebene.

      Es gibt ein brauchbares Modell für die menschliche „Urernährung“: Die Kost der Jäger und Sammler, die bis in die Neuzeit unter steinzeitlichen Bedingungen gelebt haben und zum Teil (beispielsweise Aborigines in Australien) noch leben. Von 229 „Naturvölkern“ in den verschiedenen geographischen Regionen der Welt unter möglichen klimatischen Bedingungen lebend ist die Ernährungsweise relativ genau dokumentiert. Die Basis deren täglichen Kost bildete eine Fülle von wilden Gemüsen, Blättern, Kräutern, Wurzeln, Pilzen, Beeren, Früchten und Nüssen, die saisonal in mehr oder minder großer Menge verfügbar war. Hinzu kamen je nach Umweltbedingungen und Jagdkunst kleine und große Land- und Wassertiere sowie Eier (1).

      Daraus errechnet sich, dass die „natürliche“ Kost des Menschen im weltweiten Durchschnitt zu 20 - 40% aus Kohlenhydraten, zu 28 - 58% aus Fett und zu 19 - 35% aus Eiweiß zusammensetzt. (Selbst unter günstigsten klimatischen Verhältnissen ist es Nomaden nur selten möglich, 40% der Nahrungskalorien als Kohlenhydrate zu erreichen, da größere Kohlenhydratquellen ohne Landwirtschaft nicht zur Verfügung stehen!) Für alle Naturvölker mit einem Lebensraum jenseits des 40. Grades nördlicher bzw. südlicher Breite – also für diejenigen mit klimatischen Verhältnissen, die denen unserer europäischen Vorfahren glichen – ergibt sich eine durchschnittliche Nährstoffrelation von etwa 30% Kohlenhydrate, 40 - 50 % Fett und 20 - 30% Eiweiß (1).

      Detaillierte Analysen dieser Jäger- und Sammler-Kost ermöglichen auch eine qualitative Charakterisierung, wobei nur einige Aspekte angesprochen werden sollen (2, 3):

      • Diese Kost hatte eine hohe Nährstoff-, aber niedrige Energiedichte

      • Die verfügbaren Kohlenhydratquellen waren meist reich an Ballaststoffen und wiesen einen niedrigen Glykämischen Index auf (wenig KH x niedriger GI = niedrige Glykämische Last!)

      • Die hohe Fettzufuhr war dominiert von einfach ungesättigten Fettsäuren. Mangels Getreide und Soja nahmen sie relativ wenig Omega-6-, andererseits aber mit Wildfleisch, Fisch, Nüssen und grünen Pflanzen viel Omega-3-Fettsäuren auf. Damit erreichten sie eine wesentlich andere Fettqualität als heute üblich.

      • Die Eiweißzufuhr war hoch und basierte überwiegend auf tierischen Quellen. Doch wurde diese purin- und cholesterinreiche Nahrung nicht in Kombination mit stärkehaltiger und säurelastiger Getreidekost verzehrt, sondern mit ballaststoffreichen, basenüberschüssigen Pflanzen.

      Mit der LOGI-Methode erreichen, wie Ernährungsanalysen von Kollegen dokumentieren, viele Menschen (ad libitum angeboten) etwa 20-30% Kohlenhydrate, 40-50 % Fett und 20-30% Eiweiß. Aber es stimmen nicht nur diese quantitativen, sondern darüber hinaus auch viele qualitative Aspekte mit dem fundamentalen Charakter der „Steinzeit-Ernährung“ überein. Wenn wir deshalb die Betrachtung nun auf die physiologische Ebene ausweiten und uns hierfür die Ergebnisse moderner Stoffwechselforschung für diese Nahrungscharakteristika ansehen, so könnten wir wahrscheinlich relativ einfach einen breiten Konsens erreichen, dass

      • ein teilweiser Austausch von gesättigten gegen ungesättigte Fettsäuren,

      • ein teilweiser Austausch von Kohlenhydraten gegen ungesättigte Fettsäuren,

      • ein teilweiser Austausch von Kohlenhydraten gegen Eiweiß,

      • eine erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren,

      • eine Senkung des Verhältnisses von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren,

      • ein Ersatz von Nahrungsmitteln mit hohem Glykämischem Index gegen solche mit niedrigem,

      • eine Anhebung der Zufuhr von Mikronährstoffen wie Folsäure und Vitamin D

      • eine Anhebung der Ballaststoffzufuhr

      jeweils für sich objektiv messbare Stoffwechselreaktionen nach sich ziehen, die allesamt als „gesundheitsförderlich“ gelten (2, 4). Die damit erzielte Minderung von Risikofaktoren für diverse „Zivilisationskrankheiten“ ist experimentell für Jung und Alt, für Gesunde wie für Stoffwechselkranke, für Schlanke wie für Dicke, für Männer wie für Frauen, für Sportler wie für Bewegungsmuffel belegt.

      Wenn man schließlich auch noch die epidemiologische Ebene in die Betrachtung einbezieht, so findet man in diversen Langzeitbeobachtungsstudien genau für diese oben beschriebenen Nahrungscharakteristika der Steinzeit-Ernährung (bzw. der LOGI-Kost) die eindeutigsten Hinweise auf „Schutzeffekte“ für unsere Ge-sundheit (4, 5).

      Es gibt ja Kollegen, die es als abwegig erachten, die „Steinzeit-Diät“ vor dem Hintergrund möglicher Adaptationsprozesse in die Argumentation aufzunehmen. Andererseits stelle ich mir die Frage, ob diese auffällige Konsistenz rein zufälliger Natur sein kann oder ob sie nicht doch eher Folge von genetischer Programmierung ist? Kann es beispielsweise bloßer Zufall sein, dass unsere Bauchspeicheldrüse der gegenwärtig üblichen Glykämischen Last nicht gewachsen ist und bei immer mehr Menschen ihre Funktionsfähigkeit immer frühzeitiger einstellt? Seit wie vielen Generationen muss diese Drüse eine solch immense Last bewältigen? Ist es denkbar, dass sie bei ihrem Millionen Jahre währenden „Leben ohne Brot“ überhaupt jemals dafür genetisch programmiert worden ist? Hätte sie zwischenzeitlich genügend Generationen Zeit gehabt, um sich mittels genetischer Prozesse für die heutige Welt „fit“ zu machen?

      Im Endeffekt ist es natürlich zweitrangig, ob LOGI funktioniert, „weil“ wir an solch eine Ernährungsform besser adaptiert sind oder ob eine solche Ernährungsumstellung Menschen heute hilft, obwohl wir gar nicht daran in besonderer Weise angepasst sind. Dass LOGI den etablierten Ernährungskonzepten im Sinne der Primär- und Sekundärprävention überlegen ist, bleibt allerdings noch in kontrollierten Interventionsstudien zu klinisch relevanten Endpunkten (Morbidität und Mortalität) zu prüfen. Da die etablierte Ernährungslehre bis heute ebenfalls ohne diese entscheidende Beweisebene auskam und immer noch auskommt (Eine Ausnahme: Die präventive Wirkung von n-3-Fettsäuren im Herz-Kreislauf-Bereich ist auf höchstem Evidenzniveau gesichert!), dabei aber nicht einmal ein in sich konsistentes Datenmaterial anbieten kann, halten sich meine Hemmungen bei meiner Propagierung der LOGI-Methode in Grenzen.

      ...

      Beste Grüße,
      Nicolai Worm

      1. Cordain L, Miller JB, Eaton SB, Mann N, Holt SH, Speth JD. Plant-animal subsistence ratios and macronutrient energy estimations in worldwide hunter-gatherer diets. Am J Clin Nutr 2000;71:682-692.
      2. Cordain L, Eaton SB, Miller JB, Mann N, Hill K. The paradoxical nature of hunter-gatherer diets: meat-based, yet non-atherogenic. Eur J Clin Nutr 2002;56:S42-52.
      3. Cordain L. The Nutritional Characteristics of a Contemporary Diet Based Upon Paleolithic Food Groups. JANA 2002;5:1-10.
      4. Heaney RP. Long-latency deficiency disease: insights from calcium and vitamin D. Am J Clin Nutr 2003;78:912-9.
      5. Cordain L, Eades MR, Eades MD. Hyperinsulinemic diseases of civilization: more than just Syndrome X. Comp Biochem Physiol A Mol Integr Physiol 2003;136:95-112.


      Quelle: waswiressen.de/fusetalk/messag…cfm?catid=2&threadid=3887
      (leider nicht mehr online, müsste aus dem April 2004 sein)

      Danke Helmut fürs Hervorkramen! :)
    • Der genaue Name der Studie wird schonmal nicht genannt, auch nicht deren äußere Bedingungen, sondern nur eine Interpretation vorgenommen. Ich habe keine Ahnung von Studien. Um mir aber meine eigene Meinung bilden zu können, muss ich zumindest den vollen Wortlaut kennen. Das finde ich schon komisch, dass es keinen ordentlichen Verweis auf die Studie gibt. Man ist also nicht daran interessiert, dass jemand dort nachliest. So sehe ich das ;)
      Gruß - Angela

    • Danke Ute, da warst du mal wieder zu unser allem Nutzen sehr fleißig.

      Eine Bitte noch, kann man die Links nicht unter "wichtig" stellen, so dass man sie schnell wiederfindet? Ist ja gerade auch für Anfänger interessant und hier gehen sie irgendwann unter oder man muß seitenlang zurückscrollen.
      Mona
    • Hallo Mona Lisa!

      Das Problem beim Anpinnen von Beiträgen ist, dass es dann zu viel wird und man diese Threads auch übersieht. Sieht man immer wieder im LCF.

      Wenn es bei einer Frage passt, verlinke ich immer hier zum Thread.

      Viele Grüße
      Ute
    • Original von WildeHilde26
      Und was ist dann von SOLCHEN Studienergebnissen zu halten??

      Hab als Rohköstler diese Aussagen immer wieder zitiert bekommen, was ist da dran??


      Abgesehen von der zweifelhaften Quelle: Die Studie an sich und die angeblich gefundenen Ergebnisse sind ja nicht völlig unplausibel, auch bei Getreide gibt es ja das Problem, dass bestimmte Inhaltsstoffe aus dem vollen Korn (rohe Weizenkleie) die Darmwand durchdringen und im Körper Unheil anrichten können. Allerdings sind die Schlussfolgerungen, die auf der verlinkten Seite zu finden sind, unzulässig. Dass körperfremde Eiweißstoffe eindringen können und vom Abwehrsystem neutralisiert werden heißt nicht per se, dass diese schädlich sind - schließlich ist das Immunsystem genau dazu da, solche Fremdstoffe einzusammeln. Ich denke , dass die in "Syndrom X" zitierten Studienergebnisse und Argumente eher belegen, dass der Mensch an eine an tierischem Eiweiß reiche Kost optimal angepasst ist, und daher von ein paar vagabundierenden Eiweißmolekülen aus rotem Fleisch nichts zu befürcheten hat.
      Fett macht fett - und Gemüse macht grün.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von christianf ()

    • Original von Anita
      Folgenden Bericht habe ich soeben im Online-Stern gefunden:

      stern.de/wissenschaft/natur/:U…agten-J%E4ger/556296.html

      In meinen Augen macht sich da ein Einzelner sehr wichtig und
      stellt mit seinen Annahmen eine ganze Wissensbasis auf den Kopf!


      Nein, die Sache ist schon richtig und entspricht auch aktuellen Erkenntnissen. Es ist lange bekannt, dass Australopithecinen höchstens gelegentlich Fleisch fraßen und eher Gejagte denn Jäger waren. Nach der heutigen Vorstellung setzt die Wandlung zum (überwiegenden) Fleischfresser erst etwas später ein, als die Vorfahren von Homo habilis oder Homo habilis selber begann, mit ihren Steinwerkzeugen Knochen zu knacken und so ihren Speiseplan um das nahrhafte fette Knochenmark zu erweitern, an das selbst die großen Aasfresser nicht herankamen. Homo ergaster und Homo erectus waren dann bereits tüchtige Jäger, so dass Homo sapiens sicher auf ca. 2 Mio Jahre Fleischfresserei ;) zurückblicken dürfte (verglichen mit max 10. bis 5.000 Jahren Ackerbau!). Die LOGI-Argumentation bleibt also intakt, wir dürfen nur nicht mit Lucy argumentieren ;)

      Edit: Ansonsten ist der Sternartikel natürlich wieder ein wunderbares Beispiel, wie fachlich unbeleckte Journalisten irgendeinen kleinen Fachbeitrag zur großen Sensation aufbauschen :(. Da ist nichts neu und die Argumentation mit den Zähnen ist auch nicht hieb- und stichfest.

      Christian
      Fett macht fett - und Gemüse macht grün.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von christianf ()

    • @ Christian

      Bin auch deiner Meinung, dass Lucy und Consorten eh Sammler und Aasfresser waren als grosse Jäger... Was sollen sie denn grossartig gejagt haben ohne Fangzähnen, Krallen oder Ersatzwerkzeug? Urzeitfrösche und damalige Karnickel vielleicht, Schnecken und Insekten, evtl. altersschwache oder kranke Tiere, Eier und Larven ... das wäre es schon... kein grossartige Läuferin, die Lucy, also nix mit Wettlaufen mit Vierbeinern... Und Verteidigungmöglichkeiten, rein körperlich gesehen, waren auch bissel dünn...

      Das Argument mit den Zähnen ist in der Tat nicht zwingend überzeugend... auch sogenannte reine Fleischfresser essen Grünkram, und vorrangig vegetarische Gattungen (gebissmässig) haben nix gegen einen kleinen Einschub Eiweiss zwischendurch...

      =)
      seit 26/02/20012 aktives Mitglied im Club der Offiziell vom Höherer Hand Verwarnten

      Hirn einschalten vor Inbetriebnahme des Kauwerkzeuges hilft meistens weiter