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Erfahrungen, Ergebnisse und Fragen zum Leberfasten - Druckversion

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- snow - 18.10.2013

Wie er sich fühlt, kann wohl nur Mauritius selber beantworten...
Aber ich halte einen angestrebten HbA1c unter 6 für echt gesund und einen Nüchtern-BZ von 82 oder 88 für normal gesund und nicht für zu niedrig.

Ist jedoch nur meine Meinung, klar, und ich selber hab keinen Diabetes.

Edit: sehe gerade deinen zweiten Beitrag. Da bin ich als Nicht-Fachfrau raus. Finde aber, dass "manche übertreibens hier" eine unpassende Bemerkung ist. Wink


- PeterM - 18.10.2013

MIt drängte es sich nur auf: je niedriger HbA1c und BZ: Ich wollte nur sagen, es gibt da eine untere Grenze. Und wie gesagt: bei den BZ-Werten fehlt der Bezug und die Maßeinheit.


- PeterM - 18.10.2013

Ich kann das ja verstehen angesichts Diagnose DM2.
Meine Meinung ist jedenfalls die Werte sind so OK (BZ, HbA1c, Gewicht) und sollten nicht gewaltsam noch weiter nach unten. Die Leber sollte man separat betrachten: falls da noch Handlungsbedarf besteht, dann dort weitermachen.


- hjt_Jürgen - 18.10.2013

Moin Peter,

Diabetes Typ2 ist eine Definitions-Krankheit, und zwar willkürlich definiert mit folgenden Blutzucker-Größen:
morgens nüchtern mehr als 125mg/dl (gesund 70-90)
2 Stunden-Wert beim oralen Glukose-Toleranz-Test über 200mg/dl (gesund 70-90)
Langzeitwert HBA1c ab 6,5% (gesund 4-5,5)
Gesund übersteigt der Blutzucker zu keiner Zeit in der Spitze nach viiiielen Khs=Glukose die 140mg/dl-Marke.

Wenn wir den Bereich als gesund betrachten, aus dem im Zeitrahmen der nächsten 5 Jahre kein erhöhtes Risiko dafür beobachtet wird, dass der Blutzucker Richtung Diabetes ansteigt, dann haben wir zwischen dem gesunden Blutzucker-Verlauf und den zur Diagnose festgesetzten Grenzwerten ein weites Niemandsland. Und wenn Betroffene da auf ihrem Weg zu den Diagnose-Grenzwerten durch ziehen, entwickeln schon mehr als 10 von 100 ihre erste diabetische Folgekrankheit.

Hart definiert ist die Unterzuckerung unter 50mg/dl, weich unter 70. Viele völlig gesunde Menschen haben ihren Blutzucker nüchtern und zwischen den Mahlzeiten immer zwischen 50 und 70mg/dl, und zwar ohne jegliche Beeinträchtigung ihrer Nervenfunktionen. Einige, und da vor allem dienstalte Diabetiker mit großzügigerer Blutzucker-Einstellung, haben messbar beeinträchtigte Nervenfunktionen, bis ihr BZ wieder 70 erreicht hat.

Als schwerer Unterzucker gilt der Zustand, in dem der Betroffene sich nicht mehr selbst steuern kann, oder bewusstlos ist. Unter 20mg/dl ist man meistens bewusstlos, darüber bis etwa 40mg/dl zwar wach, aber häufig nicht ansprechbar.
ABER ich hab auch schon erlebt, wie eine Gruppe Fußball spielender Patienten während des Spiels getestet wurde und einer der Spieler nur 30mg/dl hatte. Klar wurde der aus dem Spiel genommen und hat sofort ne Cola getrunken, aber bis dahin hatte er eher zu den besseren Spielern auf dem Feld gehört.

Ab welchem Wert genau Unterzucker Nervenfunktionen beeinträchtigt, ist von Person zu Person und von Situation zu Situation völlig verschieden. Und die Beeinträchtigung vergeht sofort wieder, wenn ein bisschen höherer Blutzucker erreicht ist.
Bleibende Schäden mit Ursache Unterzucker sind nur mit schwerem Unterzucker für mehrere Stunden bei Medikamentenmissbrauch bekannt.

HIER beim Leberfasten ist das Ziel der Dienstjüngeren, den Organismus wieder in den Stand der gesunden Selbstregulation von Blutzucker und Insulin zurück zu setzen. Und die gesunden Werte sind nun einmal deutlich niedriger, als die für eine gute Therapie definierten. Und Mauritius hat sich da bei den 82mg/dl nüchtern über seinen BZ im gesunden Bereich gefreut und damit über seinen Beweis, dass seine Leber ihre gesunde Steuerfunktion wieder aufgenommen hat Smile

Bisdann, Jürgen


- LieneB - 18.10.2013

Danke snowflake und gleichzeitig auch gerne geschehen!

Ich freue mich natürlich, dass meine Leber sich offensichtlich regeneriert, denn das war ja in erster Linie mein Ziel.
Was den Bereich Diabetes angeht, da kann ich nicht mitsprechen weil ich davon nicht betroffen bin.
GsD.

Liene


- PeterM - 18.10.2013

Ohne das ich jetzt hier eine Internet-Suche starten möchte.
Ich habe schon von Todesfällen in nicht geringer Anzahl durch einige Arten von Diabetes-Medikamenten gelesen infolge Unterzuckerung bei denen diese Medikamente n i c h t mißbraucht wurden.
Ich steck da nicht so tief drin wie Du, aber ist es nicht so, daß deswegen die Therapieziele bei medikamentöser Behandlung von DM2 wieder etwas nach oben verschoben wurden?

Solange wie keine Diabetes-Medikamente im Spiel sind, sollte jedoch normalerweise der Körper in der Lage sein, einen Unterzucker auszugleichen.,Aber auch daß ist zusätzlicher Stress, wenn es zu oft passiert bestimmt nicht gut.

Abgesehen davon:
Ich hab mich etwas relativiert: ich hab gefragt, wie das Befinden bei diesem BZ-Wert ist. Und es stand weder eine Maßeinheit noch die Angabe welche Art von Blut noch die Laborgrenzwerte dabei. Und Mauritius hat gefragt, ob er bis ins Untergewicht abnehmen soll.


- LieneB - 18.10.2013

PeterM,

vielleicht solltest du die Diskussion im Diabetes-Bereich führen, dort wird der richtige Personenkreis angesprochen und du bekommst sicherlich mehr Antworten auf deine Fragen?

Liene


- Karonik - 18.10.2013

PeterM,'index.php?page=Thread&postID=920553#post920553' schrieb:Solange wie keine Diabetes-Medikamente im Spiel sind, sollte jedoch normalerweise der Körper in der Lage sein, einen Unterzucker auszugleichen.
Nicht jedes Diabetes- Medikament kann zu Unterzuckerung führen, da gibt es schon Unterschiede, mach dich doch mal kundig. Wenn ich das richtig verstanden habe aus deinen Zeilen, dann geht es dir hier explizit um Mauritius? Dann frag ihn doch, oder- wie grad gesagt, eröffne einfach ein extra Thema dazu, wäre vielleicht mal ganz spannend. Ich persönlich habe meine Diagnose seit nem guten Jahr (siehe Sig.), habe keine Medis, die zu Unterzuckerung führen können und habe auch bislang noch nicht mal am Unterzucker geschnuppert seither (niedrigster gemessener Wert bisher bei 81, einmalig bzw. wenn öfter, dann knapp unter 90, aber selten). LG Grit


- PeterM - 18.10.2013

Ich wollte eigentlich der Empfehlung von LIeneB folgen und die Klappe halten. Das muß ich aber noch korrigieren.
Ich habe in meinem Post vom 18.10. 17.19 explizit "einige Arten von Diabetes-Medikamenten" geschrieben. Ich weiß nicht wie Du auf diese Verallgemeinerung kommst. Von meiner Seite ist das Thema damit erledigt.


- LieneB - 18.10.2013

Nein, Peter!
So war das nicht gemeint und das habe ich auch nicht gesagt/geschrieben!! Das ist auch nicht mein Stil ...

Ich habe es tatsächlich so gemeint, dass die Diskussion bei den Diabetikern fruchtbarer sein könnte.

Liene