Neue Studien zu NAFLD
#31
Zu #28
Die allermeisten Fischarten können Kohlenhydrate überhaupt nicht nutzen, sie scheiden sie ungenutzt wieder aus. Fische nutzen in der Regel Fette zur Energieversorgung und nicht Kohlenhydrate. Alle modernen Futterezepte für Kunstfutter berücksichtigen das. Menschen und Fische kann man also nicht vergleichen, was die Ernergieversorgung betrifft.
Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln.

Freundliche Grüße ... Diethard.
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#32
Moin Diethard,

klar ist auch das mit dem Hai ein super Beispiel für fette Leber, aber die Tierchen (auch die anderen, die sich für ihre längeren Wanderschaften zuvor fett fressen) scheinen damit überhaupt kein Problem und schon gar nicht son ernsthaftes zu haben, wie wir Menschen mit dem T2DM.

Fühl mich hier öfter an den Jungen erinnert, dem du einen Hammer gibst und wo du dich dann wunderst, was alles ein Nagel wird. So ähnlich hier wohl mit der fetten Leber Wink

Duckundwech, Jürgen
Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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#33
Diese neue Studie unterstreicht von Neuem die riesige Bedeutung der nichtalkoholischen Fettleber (NAFLD) für die Entstehung von Diabetes!

Gleichfalls zeigt diese Studie, dass das Diabetes-Risiko gegen Null geht, wenn bei existenter Fettleber das Leberfett abgebaut wird.

Und umgekehrt wird das dramatisch erhöhte Diabetes-Risiko aufgezeigt, wenn man bei bestehender Fettleber nicht interveniert, so dass der Verfettungsgrad der Leber über die Jahre zunimmt!

Diese Daten stützen das Konzept FRÜHZEITIG auf Fettleber zu screenen und so frühzeitig wie möglich mit der Intervention zur Entfettung der Leber zu beginnen – bevor der Diabetes sich erstmal eingerichtet hat.
Smile
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#34
Diese Studie ist sehr gut zur Argumentation zu geeignet - danke. Smile

Ich werde die mal mit entsprechenden Bemerkungen an Prof. Schwarz in Dresden und an die Leute von seinem TUMAINI Institut senden. Mal sehn, ob die die Bedeutung der NAFL für ihr Präventionsmanagement irgendwann erkennen können.
Typ2-Diabetiker seit 2002
HbA1c ~6,0 mit 6IE Lantus
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#35
Katti,'index.php?page=Thread&postID=883094#post883094' schrieb:Wenn ich mir vorstelle, dass jeder T2-Patient, der bekanntlich meist hohe Leberwerte hat, nun in der Praxis steht und einen US haben möchte dann sind das ganz schöne viele US
Mein Haus- Doc hatte mir nach Diagnosestellung 2 Monate später (nachdem ich den ersten Ärztemarathon hinter mir hatte) erklärt, da ich DM2 habe und Bluthochdruck, sei es wichtig, die Bauchspeicheldrüse zu schallen und die Leber gleich mit. Und das wurde dann auch gemacht. Und beim letzten Termin meinte er, letzter Schal ist n Jahr her, da war ein Fleck/ also Verfettung; und da wäre es jetzt Zeit, sich das mal wieder anzuschauen (war im Mai). Termin hab ich jetzt erst nächste Woche. Dann ist er demnach also eher ein besonders umsichtiger Doc? Also, wie er mir das erklärte, was das für ihn völlig selbstverständlich, dass das gemacht werden muss... LG Grit
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#36
Grit, ich denke nicht, dass es mit der Qualität oder der Güte des Arztes zusammenhängt sondern mit der Zahl der Patienten mit Diabetes. Wir z.B haben in der Woche vielleicht 3 Patienten ohne Diabetes. Ein US dauert einfach seine Zeit. Ich habe es mir nur vorgestellt, dass wir die nächsten Wochen erst einmal nur schallen. Überhaupt nicht wirtschaftlich. Darüber kann man sich aufregen aber so ist es leider heute. Für einen Schnupfen gibt's das gleiche Geld wie für einen entgleisten Diabetiker, der wirklich Zeit braucht. Was nicht heißen soll , dass keine Leber geschallt werden sollten, aber ich denke nicht, dass man es als Standard erwarten kann. Ein Hausarzt hat dabei sicher viel größeren Spielraum und Zeit. Zudem denke ich nicht, dass Überraschendes herauskommen würde. Bei 90% der Typ-2-Diabetiker liegt eine Fettleber vor, das ist bekannt, und muss nicht noch zwingend im US angeguckt werden. Schön, dass du solch aufmerksamen Hausarzt hast. Wenn er dann auch noch die richtige Konsequenz aus den Ergebnissen geschlossen hat und dir die passende Therapieempfehlung gegeben hat, ist es doch wunderbar und du kannst dich freuen! Smile
Was gut und recht in der Diabetologie ist steht ja nicht zur Diskussion. Es wissen Viele, was gut und sinnvoll wäre aber leider lässt sich dieses Wunschdenken nicht immer so einfach in die Praxis übertragen ;(
Bis April konnte man bei Menschen mit Diabetes alles an Blutwerten abnehmen, was "man wollte" es gab eine Ausnahmeziffer für diese chronische Erkrankung, das heisst man konnte B12, Vit D, Leberwerte, Antikörper, C-Pep etc pp bestimmen. Jetzt ist das nicht mehr so. Jetzt geht das Labor aufs Budget. Das ist schon eine Marke für die Ärzte, die jedes Quartal Blut abnehmen. Ich weiß allerdings nicht, ob das nur in Bayern ist oder Bundesweit. Dafür weiß ich, dass in anderen KV-Bereichen nur B-Geräte bei den Blutzuckermessgeräten ausgegeben werden dürfen. Darüber aufregen bringt nix. Es ist so und damit müssen wir arbeiten. Wir wollen sicher auch anders... Wink
So lange man Wünsche hat, kann man sich immer ein neues Ziel setzen!
Quelle: Irgendwo gelesen und für gut befunden!
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#37
Katti,'index.php?page=Thread&postID=891709#post891709' schrieb:ich denke nicht, dass es mit der Qualität oder der Güte des Arztes zusammenhängt sondern mit der Zahl der Patienten mit Diabetes.
Ja, ne, so habe ich das auch nicht wirklich gemeint, also denke jetzt einfach nur, dass es dennoch von dem HA total grandios ist, dass er das macht und bedenkt. Klar, hat der andere Möglichkeiten als der Diabeteologe (diabet. Schwerpunktpraxis/ aber auch Hausarzt, seine Diät- Assistentin kennt LOGI und ist unglaublich lieb). Und ich selbst fühle mich dabei total gut, dass der HA das von sich aus anschubst. Er schallt allerdings nicht selbst, sondern überweist zu ner befreundeten Kollegin, die das macht und die die Zulassung auch dafür hat. Nixdestotrotz: Er war auch derjenige, der mir geraten hatte, KH zu reduzieren, und er/ Praxis hat ja jetzt auch dein Buch (musste ich ihm einfach mal übereignen Wink ).

Katti,'index.php?page=Thread&postID=891709#post891709' schrieb:Bis April konnte man bei Menschen mit Diabetes alles an Blutwerten abnehmen, was "man wollte" es gab eine Ausnahmeziffer für diese chronische Erkrankung, das heisst man konnte B12, Vit D, Leberwerte, Antikörper, C-Pep etc pp bestimmen. Jetzt ist das nicht mehr so. Jetzt geht das Labor aufs Budget.
Ich müsste mal nachschauen, mein letzter Laborbefund war noch genauso lang wie der zuvor, und hab für September o. Ende August wieder Termin (nach 3 Monaten). Ich finde es aber überhaupt teilweise echt schlimm und wenig vorausschauend in unserem Gesundheitssystem... Hab ja auch den Insulinpen bei mir noch im Kühlschrank... Aber ich messe ja regelmäßig, von Anfang an- da trägt keiner die Kosten... und durch das Messen kann man ja relativ zügig feststellen, was geht und was nicht, wogenen du sozusagen "allergisch" bist. Und das merktse dann recht schnell. Und daher gingen aber meine Werte so zügig zurück, dass eben der Pen nach wie vor unangerührt im Kühler liegt (wäre das nötig gewesen, hätte ich´s gemacht, ohne Zweifel... aber war/ wurde ja bislang nicht... und das Messen hat es mir zusätzlich gezeigt...). Nixdestotrotz zahlt die Kasse die Teststäbchen halt NICHT!!! Das ist doch dumm!!! Ich find´s traurig!

Obwohl, wenn ich so sehe ;( Ich kauf ja meine Teststäbchen mittlerweile bei eBay... wo kommen die alle nur her Confusedchimpf: ? LG Grit
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#38
Karonik,'index.php?page=Thread&postID=891745#post891745' schrieb:Er war auch derjenige, der mir geraten hatte, KH zu reduzieren, und er/ Praxis hat ja jetzt auch dein Buch (musste ich ihm einfach mal übereignen ).
Sehr gut Smile :thankyou:

Du musst nicht auf dem Laborbefund nachschauen. Die Ärzte, die ich kenne machen genau so weiter wie vorher. Andere sicher genau so. Was der Patient braucht wird bestimmt! Es sieht nur von Außen manchmal so aus, dass die Ärzte sich querstellen oder nix tun. Dabei machen viele viel mehr als sie honoriert bekommen. Zeige mir das in einem anderen Bereich. Aber die Ärzte kriegen immer die Schelte - manchmal finde ich das sehr schade.
Genieß dein gutes Netzwerk.
So lange man Wünsche hat, kann man sich immer ein neues Ziel setzen!
Quelle: Irgendwo gelesen und für gut befunden!
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#39
http://www.aerztezeitung.de/medizin/kran...leber.html

Smile
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#40
Thumbsup
Wo Worte selten, haben sie Gewicht! William Shakespeare
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