Insuliner-Erfahrungen z.B. mit besonders kleinem Schmalhans/SchmalLOGI
#31
@ Jürgen
Das klingt jetzt aber alles sehr vernünftig! Wink
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#32
Hier hat sich ja in den letzten Tagen einiges getan. Ich finde es total interessant, dass Jürgen jetzt die beschriebenen Erfahrungen aus Studien und Büchern selber macht. Sowas wirkt ja doch einleuchtender und motivierender .Toitoitoi natürlich auch fürs wieder Hochschrauben. Ich verfolge dich hier gerne weiter. Thumbsup
Niemand hätte jemals den Ozean überquert, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, bei Sturm das Schiff zu verlassen.
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#33
Moin Ochnö,

danke für Deine interessierte Verfolgung Wink

Für die allgemein mit dem Leberfasten verbundenen Erwartungen sind wir beide im Grunde mit ungünstigen Voraussetzungen angetreten, Du mit ner jungen Diagnose und wenig möglichem Zuviel an Fett und reichlich regelmäßiger sportlicher Betätigung und ich zwar mit einigem an Fett und ausbaufähigem Bewegungspensum, aber mit nem vergleichsweise uralt-Diabetes mit langjährig kompletter Insulin-Behandlung.

Dabei passt Dein Ergebnis besser in mein Bild, als meins. Denn ich gehe nach wie vor davon aus, dass unser Leber-Pankreas-Hypothalamus Triotop eine vom jeweiligen Verfettungsgrad unabhängige Ursache für sein Umkippen braucht, die selbstverständlich auch alleine dafür ausreichen kann. Dazu würde locker passen, wenn deine Diva sich mit weniger Bewegung und mehr Futter munter zur Matrone auswachsen würde. Im Zuge des Leberfastens kämst du dann genau dort wieder an, wo du heute stehst und was nach dem Leberfasten Remission genannt wird.
Aus meiner heutigen Sicht ist das ein sehr erstrebenswerter Zustand, in dem ich noch heute gerne lebte,
- wenn mir 1991 den jemand als solchen beschrieben und nahe gebracht hätte!
- wenn ich den damals als erstrebenswert gekauft und beibehalten hätte!
- wenn meine Diva sich seitdem auf ihren Teil beschränkt und ich entsprechendes Bewegungs- und Futterprogramm bis heute durchgehalten hätte!

Nach meiner Jahrzehnte langen Diabetes-Pflege probiere ich jetzt also, wie weit sich meine alte Matrone noch wieder verjüngen lässt, und bin gerade mal 2 Wochen in der Kur erstaunt, wie glatt die Falten im Gesicht geworden sind und sich jetzt schon ne Woche so gehalten haben Wink

Bisdann, Jürgen
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#34
hjt_Jürgen,'index.php?page=Thread&postID=884239#post884239 schrieb:wie glatt die Falten im Gesicht geworden sind
Aber nicht übertreiben, sonst musst du womöglich nochmals in die Schule gehen..... Thumbsup
Wo Worte selten, haben sie Gewicht! William Shakespeare
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#35
Hallo Jürgen, ja, so in etwa erkläre ich mir die Zusammenhänge auch. Die Diva (oder auch das Diven-Trio Heparine, Pankrea und Hypothalama, so wie die drei Tenöre oder so) ist halt irgendwie bei einigen da und bei anderen nicht. Je nachdem wie früh man merkt, dass die drei da lustig falsch vor sich hin singen und sich noch was drauf einbilden, kann man ein bißchen kontrollieren, wie oft die Auftritt haben und dann kann man sie vielleicht ein bißchen länger klein halten. Wenn man es aber erst bei einer finalen Arien im dritten Akt merkt, dann haben die drei erst Mal Oberwasser und man muss sie mit etwas drastischeren Mitteln besänftigen und so zum Schweigen bringen. Und mit einer Kur wie dem Leberfasten zeigt man ihnen, dass man friedlich sein will, so dass sie sich mal wieder etwas klein halten. Tja, und dann geht es darum, dass sie da bleiben, wo sie sind. Ich hatte halt Glück, dass ich erstens ein paar Jahre später geboren bin, zweitens ein paar Jahre früher bereits die ersten unangenehmen Auftritte der Fräuleins mitbekommen habe und drittens mit Logi ein wirkungsvolles Mittel gefunden habe, die Damen zu beruhigen. Ob sie damit nun immer so klein bleiben, weiß ich nicht, aber ich hoffe es und deshalb lege ich mich eben besser nicht mit ihnen an. Das Fasten war ein Versuch, sie ganz zu vertreiben, hat aber nicht funktioniert, sie sind halt einfach so klein geblieben, wie sie waren und wie sie bei einem späteren Faster geworden wären. Jetzt bleibt nur die spannende Frage: Wer hat wann und wie bei den DMlern die Damen überhaupt zu ihren ersten Ausschweifungen eingeladen?

Wie dem auch sei: Rechtzeitig erkannt habe ich die Pflicht, sie so gut wie möglich zu besänftigen und durch das Leberfasten hat auch der ein oder andere die Chance, das Trio wieder ein bißchen in die Schranken zu weisen. Und dass wir diese Möglichkeiten haben, egal ob noch zarte Diva oder Matrone, ist doch toll. Dir weiterhin viel Erfolg bei der Matronenverjüngung! Wink Sie wird dir die Anti-Falten-Creme hoffentlich eine Weile danken.
Niemand hätte jemals den Ozean überquert, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, bei Sturm das Schiff zu verlassen.
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#36
Hey Jürgen,

Wink wenn deine Diva ne Matrone war hatte sie doch aber weniger Falten oder? Wink Ernsthaft bin ich sehr erfreut wie positiv du sie beeinflussen kannst und sehr gespannt, wie lang sie sich das merkt (in ihrem Alter!).

nette, die mehr Falten kriegt, bei weniger Gewicht Big Grin
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#37
Moinmoin,

da scheint meine Leber tatsächlich ganz schön divanisch zu reagieren. Denn mit einem zugegeben vergleichsweise üppigen KH-Ausflug am vergangenen Freitag hab ich sie so geärgert, dass die am Anfang der Woche doch gerade erst erreichte erstaunlich gesunde Selbstregulierung mit Nüchtern-BZs unter 80 wieder in immer weitere Ferne gerückt schien. Bis vorgestern ansteigender Nüchtern-BZ und zwischendurch regelmäßig ohne Essen zusätzlicher Basal-Bedarf. Also statt 10 IE Lantus eher 20 und mehr. Noch nicht umgestellt, aber mit Apidra nachgebaut. Und die Bolus-Dosen wollten auch nicht mehr so automatisch passen. Nichts wirklich gravierendes, nur halt deutlich abweichende Tendenzen.

Dann gestern Nachmittag die Wendung: Die Bolus-Dosen passten wieder wie die magnetischen Linien im Grafik-Programm. Und der Nüchtern-BZ heute wieder unter 80. Als BZ-Junkie mag ich diesen Zustand, aber einstweilen hat es den Anschein, als wenn Intermittent Fasting nach meinen Basis-Wochen eher keine Option zu meiner Erhaltung sein könnte. Naja, schaumama. Noch bin ich ja eigentlich voll auf dem sehr schmalen Schmallogi-Trip Wink

Bisdann, Jürgen
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#38
Moinmoin,

hab im Forum irgendwo gelesen, dass ich nicht den Durchschnitt der Leberfaster repräsentiere. Das wird in mehrfacher Hinsicht zutreffen, zuallererst, weil ich nicht shake. Shaken hat den Vorteil des kompletten Bruchs mit der gewohnten Ernährung. Also weitestmöglich weg von allen nicht nur geschmacklichen, sondern auch mengenmäßigen Versuchungen und Ungenauigkeiten. Deswegen wäre das auch meine erste Empfehlung.

Trotzdem mache ich mein eigenes Ding, weil ich mit meinen über 20 T2DM-Dienstjahren und über 10 davon als Insuliner eh außerhalb jeder Konkurrenz mitmache, und zwar auf der Grundlage meines seit inzwischen 10 Jahren nahezu alltäglich gesunden BZ-Verlaufs im Rahmen von HBA1c bis 5,5 mit BZ-Spitzen regelhaft unter 160, nach Möglichkeit unter 140mg/dl. In dieser Steuerung sind KHs ebenso integraler Bestandteil, wie Insulin. D.h. dass ich einen Teil meines täglichen KH-Budgets zur freien Verfügung zum Ausgleich sonst zu niedriger Verlaufstäler brauche.

Etwa 9 BEs waren der Ausrutscher, von dem ich oben berichtet hab, und mit dem mein Nüchternwert für einige Tage über 90mg/dl angestiegen ist und doppelt so viel Basal-Insulin erfordert hat wie zuvor der deutlich niedrigere unter 80. Und während der unter 80 sich bei Annäherung geradezu wie von selbst einstellte, wollte der über 90 ansteigende BZ beständig senkendes Nachspritzen.
WICHTIG: Diese Kleinigkeiten würden in einer ärztlichen Insulin-Einstellung eher überhaupt nicht auffallen, weder die um 20-40mg/dl höheren Grundverläufe, noch die günstigeren mit dem wenigeren Insulin.

Neben diesem in der Nähe meiner wohl normalen Grundlinie bei 70-80mg/dl wie magnetisch flutschenden BZ finde ich toll, wie viel munterer ich den ganzen Tag bin. So hatte ich "früher" den Tag über regelhaft wenigstens 3-4 müde Phasen und jetzt häufig nur noch eine.
Und diese ist seit Jahren die erste wärmere Wetterperiode, die mich körperlich nicht stört. Zu meiner nach-mittäglichen 1,5 Stunden Handradrunde wie dieser hier brauche ich mich nicht zu zwingen. Dazu kommen an Bewegung noch im Schnitt 4 Häppchen à 15 Minuten auf dem Fridolin und jede Menge sitzende Gartenarbeit. Und die alte Waage spielt auch mit, seit Beginn der Aktion um die 6kg weniger Smile

Bisdann, Jürgen
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#39
hjt_Jürgen,'index.php?page=Thread&postID=885847#post885847 schrieb:Neben diesem in der Nähe meiner wohl normalen Grundlinie bei 70-80mg/dl wie magnetisch flutschenden BZ finde ich toll, wie viel munterer ich den ganzen Tag bin. So hatte ich "früher" den Tag über regelhaft wenigstens 3-4 müde Phasen und jetzt häufig nur noch eine.
DAS finde ich besonders interessant... lässt doch irgendwie vermuten, dass die verbesserte Insulinwirkung auch wirklich die Energie dahinschleust wo sie hingehört?

hjt_Jürgen,'index.php?page=Thread&postID=885847#post885847 schrieb:Und die alte Waage spielt auch mit, seit Beginn der Aktion um die 6kg weniger Smile
Glückwunsch! Weniger Gewicht, weniger 'Belastung'...
Wo liegst Du denn aktuell was Kalorien bzw. EW, Fett und KH anbetrifft? Nur mal so gefragt...
Viele Grüße

Kakaomandel
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#40
Hört sich ja gut an, Jürgen. Wie ist es mit Hungergefühlen ?
Typ2, Apidra-Insulin
Logi seit 5/2010
HbA1c 5,8
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