Ketogenes Leberfasten?
#31
hjt_Jürgen,'index.php?page=Thread&postID=943754#post943754' schrieb:PH-Verschiebung, sondern die gibt's nur mit den irren Notfall-Mengen, die beim Typ1 Diabetes mit hohem BZ ohne ausreichend Insulin generiert werden.

Ja eben. Sobald ein Organismus ketoadaptiert ist, besteht das Problem der ph-Verschiebung nicht weil er die Ketone gut verwerten kann (beim Zielorgan). Wollte sagen: kaum sind sie da, schon sind sie weg. Es sei denn, es handelt sich um einen Typ 1 ohne Ketoadaption.
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#32
Genau, und wenn sie dann aus dem Urinüberfluss wieder weg sind, lassen sie sich praktisch nur noch im Blut nachweisen.
Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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#33
hjt_Jürgen,'index.php?page=Thread&postID=943794#post943794' schrieb:Genau, und wenn sie dann aus dem Urinüberfluss wieder weg sind, lassen sie sich praktisch nur noch im Blut nachweisen.

Ich meinte nun nicht mit Zielorgan den städtischen Abwasserkanal sondern z.B. das Gehirn. Da es doch sehr energieumsatzstark ist, warum sollte es die Ketone unnötig im Blutkreislauf zirkulieren lassen anstatt sie zu nutzen? (wohlgemerkt bei einer erfolgreichen Ketose)
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#34
Seit wann produziert das Gehirn die Ketone selbst?
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#35
hjt_Jürgen,'index.php?page=Thread&postID=943808#post943808' schrieb:Seit wann produziert das Gehirn die Ketone selbst?


Hä?? Es produziert keine Ketone, es nutzt sie als Energiequelle.
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#36
Genau. Die Leber produziert die und übergibt die an den großen Logistiker Blukreislauf, der alles transportiert, was irgendwo im Körper gebraucht wird - und dann kann das da drin doch auch nachgewiesen und gemessen werden, oder?
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#37
hjt_Jürgen,'index.php?page=Thread&postID=943819#post943819' schrieb:Genau. Die Leber produziert die und übergibt die an den großen Logistiker Blukreislauf, der alles transportiert, was irgendwo im Körper gebraucht wird - und dann kann das da drin doch auch nachgewiesen und gemessen werden, oder?

Da gehe ich mal von aus. Du hast doch Speicherfett aufgegeben, also hat die Leber daraus auch Ketonkörper gebildet. Aber die Auflösung der Depots finden nach und nach statt und nicht alles auf einmal. Daher finde ich es plausibel, dass dadurch der Ketonkörpergehalt des Blutes eher moderat ausfällt. Es sei denn, es findet noch eine ordentliche externe Fettzufuhr statt, dann dürfte doch der Ketonkörpergehalt ganz schön ansteigen. So habe ich es zumindest aus den verschiedenen bisher gelesenen Erklärungen verstanden. Aber ich bin kein Experte und habe auch noch nie selbst nachgemessen. Meine Erkenntnisse stammen also aus dem Hörensagen.

Wenn über die Ketose geschrieben wird, wird leider nicht unterschieden zwischen einer Ketose (nicht Ketoacidose) bei Diabetikern und bei Nicht-Diabetikern. Daher denke ich, dass die Grundsätze hier gleich sind.
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