Berichte über Ernährung und DM
#11
Ich danke dir @muschele

sonst stelle ich auch den Fleischsalat selbst her. Entweder wie der Name sagt, mit kaltem Bratenfleisch, Zwiebeln, Gurken, Eigenmayo oder die billigere Variante mit Geflügelfleischwurst.
Liebe Grüße 

Carlosinchen Bye
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#12
Knuddel Knuddel
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#13
carlos02,'http://forum.nicolai-worm.de/index.php/Thread/24252-Berichte-%C3%BCber-Ern%C3%A4hrung-und-DM/?postID=1313072#post1313072 schrieb:das ist der einfache Metzger Fleischsalat mit Kräutern, fertig gekauft-

Ich bin im Moment froh, dass ich nicht so viel kochen und schnibbeln muss. Durch die Krücken und den Rollstuhl sind meine Arme so lädiert, dass ich sie kaum heben kann.
Ich wollte nicht von dir verlangen das du jetzt in deinem Zustand de Fleischsalat selber machst.
Sei dir gegönnt das du den fertig vom Metzger bekommst und er dir schmeckt und bekommt.
Deine Arme sollen nicht auch noch eine zusätzliche Arbeit erhalten. 08kiss Knuddel


muschele,'http://forum.nicolai-worm.de/index.php/Thread/24252-Berichte-%C3%BCber-Ern%C3%A4hrung-und-DM/?postID=1313076#post1313076 schrieb:geht bei uns gar nicht mehr fertig, nachdem der Inhaltscheck ergeben hat, dass selbst im guten Metzgersalat Dinge drin sind, die wir nicht wollen und brauchen.
Genau das ist auch mein Grund das ich den selber mache.

Ich stelle den immer mit Käse,Gurken und Zwiebeln her und mit Essig und Öl und Pfeffer und Salz.


muschele,'http://forum.nicolai-worm.de/index.php/Thread/24252-Berichte-%C3%BCber-Ern%C3%A4hrung-und-DM/?postID=1313076#post1313076 schrieb:Deshalb mache ich die Mayonaise selber
klappt dies das die Mischung sich nicht wieder trennt ? Damit habe ich am meisten Probleme.

Ich verwende
  1. 1 frisches Eigelb.
  2. 200 ml geschmacksneutrales Öl
  3. ½ Zitrone (ausgepresst)
  4. 1 TL Senf.
  5. Salz, Pfeffer.
Fehlt da etwas ?
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#14
Rainer,'http://forum.nicolai-worm.de/index.php/Thread/24252-Berichte-%C3%BCber-Ern%C3%A4hrung-und-DM/?postID=1313058#post1313058 schrieb:Vielleicht kannst du dir in deiner Arztpraxis schon vor dem Termin ein Rezept für Januvia ausstellen lassen. Das dürfte für die Appetithemmung zuständig sein und leistet auch den höheren Anteil an der BZ-Senkung.
Ja, daran sachte ich auch gerade!
Oder (ja, ich weiß, man soll das Metformin möglichst vor dem Essen nehmen..., mach ich grad nicht, sonst Dünnpf..f) einfach nach dem Essen nehmen?
Ist bei mir echt so: Nehme ich das vor dem Essen, dnan folgt unmittelbar der Gang und Lauf auf´s Klo. Mehrfach. Nehme ich es danach (ich versuche gerade, auch früh zu nehmen wegen BZ, und abends halt/ aber da eh mindestens halt 2 Stunden nach dem Essen), dann ist kein Problem von wegen Verdauung. Aber Wirkung für BZ ist da!!!
Ansonsten, wie von Rainer geschrieben, eben nur das Xelevia!!! Das verursacht sowas von gar keine Verdauungsprobleme! Würde ich mal probieren!
Ganz liebe Grüße und Knuddler von mir :freunde: Knuddel 08kiss , LG Grit
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#15
"Reversal of type 2 diabetes by omitting sugars and starches from the diet may reduce or even abolish the need for glucose control medication. Yet, from a mechanistic point of view, cure would only be achieved if low-grade inflammation and oxidative damage are reversed, insulin sensitivity has been restored in all relevant organs, and insulin production by the beta-cell is sufficient. Organ insulin sensitivity can be restored by various lifestyle interventions, primarily through weight loss and reduction of intra-organ adipose deposits. This is discussed in the succeeding paragraphs. Improvement of beta-cell function by lifestyle intervention was described by Taylor (23). Recent mechanistic evidence documenting diet-induced beta-cell regeneration adds to the story (24). Finally, various “atypical” forms of diabetes, mostly with a monogenetic origin, cannot be cured by lifestyle change alone (although lifestyle change has a major impact on metabolic control even in those patients) due to their underlying cause (25). In conclusion, lifestyle change can restore the pathobiology of “typical” T2D to normal in patients who still have sufficient insulin secretory capacity."

https://www.frontiersin.org/articles/10....00381/full
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#16
Danke Herr Dr. Worm,
was wäre ich froh, wenn ich das in meiner Muttersprache lesen könnte.

Ich war beim DMP, HbA1c-Wert ist von 5,2 auf 6,2 gestiegen. Seit 18.01. keine Medikamente und sehr gemäßigtes Logi mit etlichen Ausflügen in die oberste Etage. War blöd, aber ich brauchte in der blöden Zeit Seelennahrung.
Mein Gewicht bestätigt das und die fehlende Bewegung durch die Fuß OP trug auch dazu bei.

Der Doc meinte, das wäre noch nicht im pathologischem Bereich. Ich vertrage ja das Metformin nicht mehr. Etwas anderes wollte er bei dem Wert nicht verordnen. GlP1 müsste ich selbst bezahlen. Das könnte er mir auch zur Gewichtsreduktion empfehlen, aber nicht als Antidiabetikum.

Nun warte ich die vollen 3 Monate ohne Medikament ab und schaue, wie sich der DM entwickelt.

Habt alle ein schönes Osterfest mit oder ohne Familie. :100: :herz:
Liebe Grüße 

Carlosinchen Bye
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#17
Frontiers,'https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fendo.2017.00381/full schrieb:Aus biologischer Sicht sind die meisten Prozesse der Insulinresistenz, die die Pathobiologie des Typ-2-Diabetes antreiben, reversibel. Dies macht die Krankheit theoretisch reversibel und heilbar, indem Ernährungsgewohnheiten und körperliche Aktivität verändert werden, insbesondere wenn sie früh im Krankheitsprozess eingesetzt werden. Aufgrund zahlreicher Hindernisse wird dies jedoch im Gesundheitswesen nicht vollständig umgesetzt und genutzt. Dieser Artikel gibt einen Überblick über den Stand der Technik in allen Bereichen, die an einer Therapie zur Behandlung von Diabeteserkrankungen beteiligt sind, und diskutiert die wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte, die in einen systemischen Ansatz für ein nachhaltiges, auf Lebensstil basierendes Gesundheitssystem und Wirtschaft integriert werden müssen. Die Umsetzung von Lifestyle als Heilmittel erfordert personalisierte und nachhaltige Anpassungen des Lebensstils, die nur durch einen systemischen Ansatz erreicht werden können, einschließlich aller relevanten Aspekte (personalisierte Diagnose und Diät, körperliche Aktivität und Stressbewältigung, Selbstermächtigung, Motivation, Partizipation und Gesundheitskompetenz, alles wird durch gemischte Pflege und E-Health ermöglicht). Die Einführung eines solchen Systemansatzes in der Typ-2-Diabetes-Therapie erfordert nicht nur eine konzertierte Aktion vieler Akteure, sondern auch eine Veränderung der Gesundheitswirtschaft mit neuen Gewinnern und Verlierern. Ein "Call for Action" wird vorgeschlagen, um diesen Übergang tatsächlich einzuleiten. Die für Typ-2-Diabetes vorgesehene Lösung ist auf andere lebensstilbedingte Erkrankungen übertragbar. Die Einführung eines solchen Systemansatzes in der Typ-2-Diabetes-Therapie erfordert nicht nur eine konzertierte Aktion vieler Stakeholder, sondern auch eine Veränderung der Gesundheitswirtschaft mit neuen Gewinnern und Verlierern. Ein "Call for Action" wird vorgeschlagen, um diesen Übergang tatsächlich einzuleiten. Die für Typ-2-Diabetes vorgesehene Lösung ist auf andere lebensstilbedingte Erkrankungen übertragbar. Die Einführung eines solchen Systemansatzes in der Typ-2-Diabetes-Therapie erfordert nicht nur eine konzertierte Aktion vieler Stakeholder, sondern auch eine Veränderung der Gesundheitswirtschaft mit neuen Gewinnern und Verlierern. Ein "Call for Action" wird vorgeschlagen, um diesen Übergang tatsächlich einzuleiten. Die für Typ-2-Diabetes vorgesehene Lösung ist auf andere lebensstilbedingte Erkrankungen übertragbar.
Das hat mein PC Übersetzer ins Deutsche übersetzt . Kannst du damit etwas anfangen ?
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#18
@schlingeline,
mein Computer hat eine ganz andere Google-Übersetzung ausgespuckt. Du hast eine andere Textstelle aus dem Artikel erwischt, nämlich die Einleitung. Die von Dr. Worm zitierte Textstelle ergibt mit Google folgende Übersetzung:
Ben van Ommen u.a.,'https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fendo.2017.00381/full schrieb:Eine Umkehrung des Typ-2-Diabetes durch Weglassen von Zuckern und Stärken aus der Diät kann die Notwendigkeit einer Glukosekontrollmedikation reduzieren oder sogar beseitigen. Aus mechanistischer Sicht würde eine Heilung jedoch nur erreicht werden, wenn geringgradige Entzündungen und oxidative Schäden umgekehrt werden, die Insulinempfindlichkeit in allen relevanten Organen wiederhergestellt ist und die Insulinproduktion durch die Betazelle ausreichend ist. Organinsulinempfindlichkeit kann durch verschiedene Lebensstil-Interventionen wiederhergestellt werden, in erster Linie durch Gewichtsabnahme und Reduzierung von intraorganischen Fettablagerungen. Dies wird in den folgenden Absätzen diskutiert. Die Verbesserung der Beta-Zell-Funktion durch Lebensstil-Intervention wurde von Taylor (23) beschrieben. Jüngste mechanistische Beweise, die eine ernährungsinduzierte Betazellregeneration dokumentieren, tragen zur Geschichte bei (24). Schließlich können verschiedene "atypische" Formen von Diabetes, meist mit monogenem Ursprung, nicht allein durch eine Änderung des Lebensstils geheilt werden (obwohl die Änderung des Lebensstils selbst bei diesen Patienten einen wesentlichen Einfluss auf die metabolische Kontrolle hat) aufgrund ihrer zugrunde liegenden Ursache (25). Zusammenfassend kann eine Änderung des Lebensstils die Pathobiologie von "typischem" T2D bei Patienten, die immer noch über ausreichende Insulinsekretionskapazität verfügen, wieder normalisieren.
Das ist eine interessanter Artikel und eine interessante Textstelle. Allerdings scheint sie mir nicht ganz passend für Carlos, die ihren Diabetes schon viele Jahre lang mit LOGIscher Ernährung und Bewegung sehr gut im Griff behält.

@Carlos,
ich halte diese krankheitsbedingte leichte HbA1c-Erhöhung übrigens nicht für sehr problematisch. Werde erst mal gesund und steige danach wieder in dein normales Programm ein, dann erreichtst du bestimmt auch wieder die guten Werte von vorher. Dein BZ ist außeredem noch dadurch erhöht, dass dein Körper mit der Heilung zu tun hat. Lass dich nicht noch zusätzlich von den leicht erhöhten und immer noch guten BZ-Werten stressen.

Gute Besserung, Rainer
Typ2-Diabetiker seit 2002
HbA1c ~6,0 mit 6IE Lantus
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#19
Danke sehr für die Hilfe und den Zuspruch

@schlingeline

und

besonders @Rainer

Rainer, meine postprandialen BZ-Werte sind teils sehr hoch.

Der DM2 in unserer Familie, also bei 2 Brüdern und mir ist nicht nur eine lebensstilbedingte Erkrankung. Meine Insulinresistenz machte sich schon bemerkbar, als ich sportlich, durchtrainiert, fast untergewichtig und erst 32 Jahre war.

Sicher hatte ich durch streng ketogene Ernährung, Aufschreiben, Ausrechnen der Kohlenhydrate mit max. 12 KH Einschränkung bei jeder Mahlzeit und Janumet einen besonders niedrigen HbA1c Wert. Die Krankenkasse ermahnte mich schriftlich, ich möge mich an die Grenzwerte halten und Unterzuckerungen vermeiden.

Im Moment fällt mir die Ketogene Ernährung sehr schwer. Logi ist aber nach Dr. Worm nicht ketogen. Kleine Mengen von Stufe 3 und auch 4 lasse ich zu.
An Sport ist noch nicht zu denken. Es wird täglich besser.

Schöne Ostern wünsche ich euch.

Bei mir ohne Ostereier, aber sicher mit Kuchen, damit meine Ma auch die Hälfte davon isst Wink
Liebe Grüße 

Carlosinchen Bye
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#20
Rainer,'http://forum.nicolai-worm.de/index.php/Thread/24252-Berichte-%C3%BCber-Ern%C3%A4hrung-und-DM/?postID=1321609#post1321609 schrieb:Du hast eine andere Textstelle aus dem Artikel erwischt, nämlich die Einleitung
Ich bin davon ausgegangen, das dies alles von Cheffe ist. Nicht nur die Einleitung. Aber die ist auch sehr sinnvoll, wenn die nicht da ist dann fehlt eventuell der Hintergrund.

Ihr beide seid Dia, ich bin es nicht. Daher kenne ich mich mit dieser Erkrankung nicht aus.

Gruß schlingeline
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