Fettleber/Diabetes
#1
Guten Tag,

ich lebe seit Jahren (mehr oder weniger) nach der LOGI-Methode. Begonnen habe ich damit, als die Diagnose DM2 gestellt wurde. Den Hb1C-Wert konnte/kann ich noch auf einem guten Level halten mit Metformin und Victoza, derzeit Hb1C 5,8.

Seit Jahren heißt es "sie haben eine Fettleber" - mir wurde nie geraten oder darauf hingewiesen, dass ich da irgendwie aufpassen müsste. Jetzt wurde vor 2 Wochen bei einem jährlichen Check ein Leberbefund erhoben: vergrößerte Leber mit den Parametern Leukos 11.400, GPT 83 U7l, GOT 52 U/l, GGT 52 U/l. Empfehlungen erhielt ich nicht, lediglich den Hinweis, in einigen Wochen erneut Kontrolle der Werte. Und mehr Bitterstoffe zu mir nehmen. Und etwas abzunehmen, BMI 31.
Alles nicht befriedigend.

Der FLI liegt bei 98.
Mein Schrecken ist groß.

Am vergangenen Montag war "Fettleber" ein Thema bei den ErnährungsDocs im TV. Ernährungsumstellung, Leberfasten... Heute holte ich direkt das Buch von Dr.Worm (die 4-Wochen-Kurch gegen Fettleber). Bin aber skeptisch, ob das mir hilft, die Rezepte wirken irgendwie "normal".
Kann mir jemand raten? Ich möchte das Hepa-Programm probieren, habe aber kein Zentrum in der Nähe. Gibt es Alternativen? Ich fühle mich etwas im Stich gelassen.

Vielen Dank für jegliche Unterstützung.
Agnes
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#2
Hallo Agnes!

Erst einmal herzlich willkommen hier im Forum! Ich kann Dir sehr zum Leberfasten nach Buch raten, ich habe das auch gemacht. Das Essen ist kalorienarm, und Du mußt Dich darauf einstellen, Hunger zu haben. Aber genau dann greift der Körper auf Fettreserven zurück. Heißen Kräutertee kann ich Dir gegen Hungerattacken noch empfehlen.

Schöne Grüße von Annette
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#3
Hab Danke für deine schnelle Antwort! Meinst du das genannte Buch? Kräutertee ist ok, Schwerpunkt Löwenzahn?
Eigentlich tut es mir gut, wenn ich selbst etwas unternehmen kann und mir selber helfe...
Agnes
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#4
Damals gab es nur "Leberfasten nach Dr. Worm", das andere kenne ich nicht. Die Rezepte fand ich richtig lecker, das hat es mir leichter gemacht. Kräutertee - da hatte ich Fenchel und auch verschiedene Mischungen, die habe ich ganz nach Geschmack ausgesucht, Löwenzahn war nicht dabei.
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#5
..ich habe jetzt nochmal in dem neuen Buch gelesen, ich sehe keinen Unterschied zu den normalen Logirezepten. Hattest du eine Fettleber? hat dir die Umstellung geholfen?
Gruß Agnes
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#6
Ich wußte nicht, wie es um meine Leber steht. Ich hatte die Diagnose Diabetes Typ 2 bekommen und habe mich dadurch für das Leberfasten entschieden. Gebessert haben sich in diesen 2 Wochen ein wenig die NBZ-Werte.
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#7
Die LOGI-Ernährung ist eine Ad-Libidum-Ernährung. Man darf / soll sich sattessen. Das ist beim Leberfasten sicher nicht der Fall.
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#8
Mit Hepafast bin ich sehr gut satt geworden, hatte kein Hungergefühl.
Liebe Grüße 

Carlosinchen Bye
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#9
Also satt bin ich nicht davon geworden. Man gewöhnt sich einfach dran und zumindest für mich war ja die Zeit absehbar, die man durchhalten muss
Lieben Gruß von stümmi


Erinnert Euch daran nach oben in die Sterne zu blicken
und nicht nach unten auf Eure Füße
Stephen Hawkins
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#10
Dünner Hering,'https://forum.nicolai-worm.de/index.php/Thread/25020-Fettleber-Diabetes/?postID=1426400#post1426400 schrieb:Die LOGI-Ernährung ist eine Ad-Libidum-Ernährung. Man darf / soll sich sattessen. Das ist beim Leberfasten sicher nicht der Fall.
Halte ich für'n leeren Spruch. Wenn ich mich jeden Tag satt esse, nehme ich mit LOGI genauso munter zu, wie mit LCHF, womit man sich ja auch ohne Zunahme sattessen können soll. Unhungrig ist bei mir die Grenze, die zum Gewichthalten passt. Also kein knurrender Magen, aber noch lange nicht satt, ganz zu schweigen von piefsatt. Und wenn ich abnehmen will, geht das nur bei mir nur mit hungrig.
Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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